In eigener Sache: Ein Krimi-Angebot für Verlage

Sehr geehrte Verlage,

da ich keine Lust habe, Ihnen irgendwas zu schicken, machen wir es diesmal doch einfach auf diese Weise – und Sie können sich dann einen Absagevordruck von mir abholen!

Es sind gerade zwei neue Bücher fertig geworden – und ich teile Ihnen das nur deshalb mit, damit hinterher keiner sagen kann, man hätte es ihm ja nicht angeboten. Dies hier ist das Angebot, also sperren Sie Ihre Augen auf und lesen Sie gut zu.

Bei den Büchern handelt es sich um Krimis. Aber, und da werden die ersten aussteigen, nicht Ihre üblichen, holperig schlecht geschriebenen Sachen, die sich aus irgendeinem Grund so gut verkaufen. Das hier geht in eine andere Richtung und, da werden die nächsten aussteigen, eignet sich wohl nicht unbedingt für Ihr verschissenes Massenpublikum. Oder glauben Sie, dass die gerne Krimis lesen, bei denen sie aufpassen und mitdenken müssen? Oder welche, die in einem rotzigen Ton geschrieben sind? Na also, dacht ich’s mir doch.

Für alle, die noch dabei sind, Buch Nummer 1 bietet

ZEITREISE-KRIMIS!

Und die sind genauso kompliziert, wie Sie sich das vorstellen. Sonst wär’s ja wohl auch zu einfach, oder? Der Kriminalroman spielt viele der Möglichkeiten durch, die Zeitmaschinen bieten würden – für den Verbrecher gleichermaßen wie für die Polizei. Bei jedem der Verbrechen spielt eine Zeitmaschine eine Rolle – für die Tat oder für die Auflösung. Dabei gibt es jede Menge Kriminalfälle und es gibt jede Menge Theorie und Philosophie zum Thema Zeitreisen. Die Fälle sind mitunter komplizierter, als es die Metaphysik zulässt. Das Buch fordert den Leser heraus, konfrontiert ihn mit Problemen, bei denen die Lösung möglicherweise für mehr Verwirrung sorgt als für Verständnis. Dies sind keine gewöhnlichen Wald- und Wiesenkrimis, es sind Zeitreisekrimis. Ob die Theorien und Ideen in diesem Buch allerdings stimmen… nun, natürlich nicht. Denn Zeitreisen sind völlig unmöglich… oder?

Zum Ausgleich gibt es dann mit Buch Nummer 2

DIE RÜCKKEHR DES HARD-BOILED THRILLERS!

Ein Art modernes „Book Noir“, in dem ein Detektiv in einem Mordfall ermittelt. Die Erzählweise ist so rotzig, wie der Fall blutig ist. Zwei junge Mädchen wurden ermordet, abgestochen, abgeschlachtet. Die Polizei scheint kein großes Interesse an dem Fall zu haben, aber ein Detektiv wird beauftragt, mehr darüber herauszufinden. Das macht er auch. Und es dauert nicht lange, da entdeckt er Dinge, die die Polizei offenbar übersehen hat… Dies ist keine gute-Nacht-Lektüre, dies ist kein sauberer Krimi, wo die Guten weiß tragen und die Bösen schwarze Hüte. Es ist ein moderner Noir-Krimi, mit einem Erzähler, der austeilen kann, aber auch einstecken muss. Und der Schreibstil ist genauso schmutzig wie die Handlung.

Wenn Sie also aus Ihrer Scheißlethargie aufwachen und mal was gutes lesen wollen, dann können Sie ja mal Ihre verschissenen Ärsche in Bewegung und sich mit mir in Verbindung setzen. Ich weiß, das werden Sie nicht, aber letztenendes geht mir das genauso am Arsch vorbei, wie es Ihnen gehen würde, wenn ich Ihnen eine Mail geschickt hätte. Aber wenigstens können Sie nicht behaupten, ich hätte Ihnen kein Angebot gemacht. Und wenn Sie mal wissen wollen, was NICHT MASSENTAUGLICH bedeutet, dann schlagen Sie es doch einfach mal nach!

In diesem Sinne…

Bon Voyage

MC

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