Neu im Kino: Margos Spuren

Man merkt, wie alt man ist, wenn man einen amerikanischen Film sieht und keinen der Schauspieler mit Namen kennt – oder überhaupt. Ergo: Das ist eher was für junge Leute, würde ich mal sagen, denn

es geht um

Highschool und Liebe und Abschlussball, um rebellische Mädchen und schüchterne Jungen, die versuchen, aus ihrem Klischee-Dasein als Außenseiter herauszukommen und dann doch irgendwie die große Liebes ihres Lebens davon zu überzeugen, dass die netten Jungs für sie besser sind als die Arschlöcher, mit denen sich solche Mädchen für gewöhnlich abgeben…

Ja, es ist irgendwie alles drin, was man kennt, aber es ist teilweise irgendwie anders gemacht, als man’s kennt. Irgendwie. Ein bisschen. Streng genommen ist der Film in drei Teile plus Zusammenfassung unterteilt:

Da ist der Einstieg mit der Rebellenprinzessin, die auch der McGuffin des Films wird.

Da ist der Detektiv-Teil, wo der nette Junge von nebenan versucht, „Margos Spuren“ richtig zu interpretieren und das verschwundene Mädchen/seine große Liebe zu finden.

Da ist der Road-Trip, wo man den Spuren folgt.

Und zum Abschluss gibt’s die Auflösung, was uns das alles nun gebracht hat.

Irgendwie

ist der Film

nicht komplett dumm, hat ein paar durchaus clevere Ideen, aber letztlich wirkt zum Beispiel der Road-Trip so, als sei er von komplett anderen Autoren geschrieben – es ist mit Abstand der amüsanteste Teil des Films. In den anderen Segmenten neigt der Film dazu, ein bisschen zu sehr ins Ernste oder sich und die Situation zu ernst nehmende abzugleiten. Trotzdem drängt sich ein wenig der Eindruck auf, dass das alles nicht ganz so stimmig ist, was dem Film nicht unbedingt hilft. Am Schluss werden dann auch noch mal die Themen, dass nach der Highschool alles auseinander geht (und damit meine ich nicht die Frauen) angesprochen, auch das alles sehr ehrenhaft, aber irgendwie wirkt es, wie das meiste in diesem Film, einfach nicht richtig organisch.

Für Margo hat man übrigens einen jüngeren Emma-Stone-Klon gefunden, der fast genauso aussieht, so spricht und so spielt. Der Rest der Besetzung… ist einem jüngeren Publikum sicher bekannt. Und

so lautet mein

Fazit: Irgendwie durchwachsener Highschool-Erwachsenwerden-Liebes-Detektiv-Roadtrip-Film, an dem ein jüngeres Publikum wahrscheinlich seine Freude haben könnte. Ab 30. Juli 2015 im Kino.

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