Neu auf DVD: Monsters: Dark Continent

Gruppe Soldaten wird in Monstergebiet geschickt, um verschwundene Gruppe von Soldaten zu finden…

Zero Dark Monsters

Leider ist meine Erinnerung an den ersten Teil nur sehr schwach. War das nicht ein Film, mit mehr Phantasie als Geld produziert, der uns zeigt, was die Monster angerichtet haben, aber, aus Budgetgründen, nur in Ausnahmefällen die Monster selbst? Und doch – ging es dabei nicht irgendwie mehr um die Monster?

Das Problem bei „Monsters: Dark Continent“ ist, dass man die Monster problemlos aus dem Film hätte streichen können und es würde keinen großen Unterschied machen. Es ist ein Kriegsfilm, im Irak, Afghanistan oder sonst wo, wo amerikanische Soldaten Leute anbrüllen, obwohl sie die Landessprache nicht verstehen, also eigentlich die normale Welt in der wir leben. Halt plus Monsters. Die aber, wie gesagt, für die Handlung eigentlich keine Bedeutung haben – und dann braucht man sie auch nicht.

Monsters: Incontinent

Dabei sind die Monstereffekte ziemlich gut. Man hat nie das Gefühl, dass die Viecher nicht echt wären, auch wenn sie teils sehr exotisch aussehen – sogar exotischer als die Kameltreiber, die irgendwie auch die Gegner sind und eigentlich sogar mehr als die Monster, worunter der Film ja eben leidet. Wenn man wenigstens eine Verbindung aufgebaut hätte, eine Symbiose zwischen Araber und Monster, die Sporen, die eins der Viecher ausstößt, wenn sie das Kind zum Leben erweckt hätten, wenn es einen Mensch-Monster-Hybrid geben würde, der zeigt, dass beide Wesen miteinander verschmelzen können – irgendwas! Aber leider…

Oder soll man annehmen, dass das Verhalten des Anführers mit dem Ende des Films irgendwie zu tun hatte? Falls ja, wurde das sehr schlecht vermittelt. Und nicht einmal die Aussage:

Wir sind die Monster!

die sich eigentlich in jedem George A. Romero Zombiefilm findet, kommt so richtig durch. Was bleibt, ist ein Kriegsfilm mit Monsterkolorit, bei dem man sich wünscht, man hätte eins der Monster am Drehbuch mitarbeiten lassen.

Bonus

Die Making ofs zeigen uns, wie die sehr guten Special Effects entstanden sind, erklären uns aber nicht, warum die Monster in dem Film eigentlich keine große Rolle spielen.

Fazit

Ein bisschen verschenkt. Irakkriegsfilm plus Monster, die sich aber mehr in der Sonne räkeln, als sich ihre Gage zu verdienen und etwas zur Handlung beizutragen. Gute Effekte in einer Handlung, die ein besseres Buch gebraucht hätte. Ab 11. September 2015 auf DVD und Blu-ray.

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