Neu im Kino: Ich bin dann mal weg

Hape Kerkeling auf dem Jakobsweg – eine Pilgerfahrt… oder Pilgerwanderung. Pilgerung.

Nach einer wahren Begebenheit

Und einem Buch, das von dieser Begebenheit handelt. Hape Kerkelings gleichnamiges Buch über diese seine Reise, auf der er mehr gefunden hat, als nur ein paar lauschige Hotels am Wegesrand und ein paar Blasen an seinen Füßen.

Ach Gott!

Um den geht es auch. Und um Wege, ihn zu finden. Oder einen langen Weg, auf dem man ihn finden kann. Aber, und auch das deutet uns der Film an, Gott ist eher eine persönliche Sache. Jeder muss seinen eigenen Weg finden, ihn zu finden. Aber unterwegs kann er auch nette Bekanntschaften machen.

Natürlich muss man sich fragen, ob man einen Film zu einem Buch braucht, in der sich ein deutschter Komiker irgendwie selbst gefunden hat und dann überhaupt einen, in dem dieser Komiker, den man in und auswendig kennt, sich nichtmal selbst spielt, was zwar total vermessen aber auch irgendwie authentischer gewesen wäre, wie soll so was denn bitte gut gehen, wenn der Kerl noch nichtmal tot ist, ich meine, das hier ist nicht „The Social Network“ (obwohl sich der Film in eine durchaus ähnliche Richtung bewegt, wenn man den Titel mal wörtlich nimmt), also warum muss irgendjemand anders und brauchen wir diesen Film und überhaupt?

Ganz ehrlich, dieses Jahr hat mich bislang kein Film so sehr geärgert, dass ein kompletter Verriss angesagt gewesen wäre – und letztes Jahr war mindestens einer von den Verrissen ein deutscher Film. So gesehen hat diese Produktion auf dem Papier also eigentlich alle Voraussetzungen dafür, ziemlich schlecht wegzukommen – tut sie aber nicht!

In jeder Hinsicht positiv!

Ein gute Laune Film, der gute Laune macht, hin und wieder nachdenkliche Momente bietet, aber vor allem eine positive Grundstimmung hat. Und während man für die ersten 30 Sekunden noch denkt, wie das gehen soll, dass ein anderer Schauspieler den uns so bekannten Hape Kerkeling spielt – es funktioniert hervorragend. Was zum einen dem sehr schönen Spiel von Devid Striesow geschuldet ist, zum anderen aber auch der Tatsache, dass man viele Aussprüche verwendet, wie man sie von Hape kennt. So kommt schnell ein Hapiges Gefühl auf, bei dem man seinen Humor durch alle Poren spürt, gewissermaßen. Nebenbei bekommt man auch schöne Ansichten vom Jakobsweg und erhält einen ungefähren Eindruck davon, was es heißt, ihn entlangzupilgern. Nachmachen auf eigene Gefahr!

Ich bin dann mal Fazit

Sehr schöner Film, der zur richtigen Zeit ins Kino kommt und in Zukunft weihnachtlich gezeigt werden sollte, denn es geht auch ein bisschen um Gott und das passt ja jetzt ganz gut, also wer am Heiligen Abend nichts besseres zu tun hat, der kann ja ins Kino gehen und vielleicht bekommt er da ja ein ganz klein bisschen ein gutes Gefühl Ab 24. Dezember 2015 im Kino.

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