Neu im Kino: Valley of Love

Zwei Franzosen begeben sich ins Tal des Todes. Was sie dort tun und warum – und ob sie damit erfolgreich sind – erfahren wir im Laufe der Handlung…

Tal der Liebe

Mehr möchte ich dazu auch gar nicht sagen, denn es ist immer schön, wenn ein Film einem zu Beginn ein wenig im Unklaren lässt, dann aber nach und nach eröffnet, worum es eigentlich geht. Dieser Film tut das. Und am Ende erfährt man das Warum, aber eigentlich nicht das Wie. Er lässt einen also bestenfalls halbfrustriert zurück, denn die eine oder andere Antwort findet man, aber eben nicht alle.

Die Franzosen sind Isabelle Huppert und Gérard Depardieu, die Figuren namens Isabelle und Gérard spielen, die beide bekannte Schauspieler zu sein scheinen. Das führt ein bisschen zu einem Spiel mit der Realität, das nett ist, aber streng genommen zur Handlung nichts beiträgt. Und war es in früheren Jahren eher Frau Huppert, die sich von ihrer nackteren Seite gezeigt hat, so ist es in diesem Film ihr männlicher Gegenpart, der nahezu blank zieht.

Zwei-Personen-Drama

Mehr oder weniger ist das ein Schauspiel für zwei Personen, es gibt zwar noch ein paar andere, aber die spielen eigentlich keine so große Rolle. Huppert und Depardieu sind es, die diesen Film tragen müssen – und das meistern sie sehr gut.

Neben zwei überzeugenden Schauspielern gibt es auch noch die überzeugende Bildgewalt. Man kann die trockene Hitze des Death Valley fast spüren. Dorthin reisen die beiden, die sich einst trennten, aus Gründen, von denen wir erfahren. Aber finden sie das, was sie dort suchen? Nun, finden Sie es heraus!

Fazit of Love

Wenn man den Film mit einem Wort beschreiben wollte, fiele einem da als erstes „anders“ ein. Nicht das, was man sonst so zu sehen bekommt, ohne große Action, ohne große Höhepunkte, immer interessant, aber am Ende vielleicht nicht völlig befriedigend. Aber vielleicht will er das auch gar nicht sein – und muss es auch nicht. Wer also einen Film sehen möchte, über den er anschließend noch ein wenig nachdenken kann (und muss), der kann das ab dem 21. Januar 2016 im Kino tun.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Filme veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s