Neu im Kino: ALAAF YOU – Eine Stadt dreht durch

Köln und Karneval – mittendrin. Von vielen Menschen gefilmt zeigt uns der Film, wie es im Kölner Karneval so zugeht, mittendrin im Geschehen. So bekommt man einen guten Eindruck davon, wie es in der närrischen Zeit in der Stadt am Rhing so zugeht. Freunde des Karnevals werden auf ihre Kosten kommen – und Leute, die nicht soviel damit anfangen können, können froh sein, dass sie sich für den Film nicht selbst ins Geschehen stürzen mussten.

Wir erleben verschiedene Personen und ihren Weg durch den Karneval, gefilmt aus deren Perspektive, wobei immer wieder auch kurze Schnipsel von anderen Beteiligten eingestreut werden. Das ist ausgesprochen unterhaltsam und zeigt uns den Karneval von der Seite, von der manch einer ihn gar nicht erst kennenlernen möchte. Auch ein paar Stars geben sich die Ehre, aber das Gros wird gezeigt von und mit Leuten, die einfach auf die 5. Jahreszeit stehen.

In Kölle verliebt“

Wie sich das gehört bekommt man natürlich auch ein paar der rund zwei Milliarden Karnevalslieder zu hören – und dankenswerterweise musste ich nicht lange warten. Schon recht früh im Film hört man aus dem Radio „In Kölle verliebt“ von den Klüngelköpp… was für mich insofern interessant ist, weil der Text zu diesem Lied von Angela Krüll und mir stammt. Im Nachspann erwähnt wurde es dann aber nicht – was wohl heißt, dass wir hierfür keine Prozente erwarten dürfen, hm? Müssen nicht eigentlich alle Lieder in einem Film, auch wenn sie nur angespielt werden, im Nachspann aufgeführt werden? Rechte eingeholt – und dafür bezahlt werden? So, wie bei Zitaten in wissenschaftlichn Arbeiten? Nun, wie dem auch sei, es war jedenfalls durchaus befriedigend, es im Film zu hören und das kann man ja auch mal sagen.

FAZIT YOU

Unterhaltsame Doku, die in die jecken Tage in Köln eintaucht und einem einen kleinen Vorgeschmack auf das gibt, was den Karnevalisten hier so erwartet – Mitmachen auf eigene Gefahr. Ab 21. Januar 2016 im Kino.

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