Neu im Kino: Point Break

Extremsportler spielen Robin Hood, wofür ihnen das FBI ans Leder will…

Ach…

Dünne „Handlung“, dünne Figuren – ab 21. Januar 2015 im Kino.

Häh?

Muss ich wirklich mehr dazu schreiben? Na, wenn’s sein muss. Seufz. Also da sind ein paar Kerle, die rauben was und geben es den Armen, aber wenn ich das richtig mitgekriegt habe, haben die dabei niemanden verletzt. Also warum muss man die verfolgen? Hm? Jedenfalls, der junge Typ, der Sean Bean Klon aus „November Man“, der will die finden und sich bei ihnen einschleusen und das tut er auch und dann erleben sie alle ein paar sportliche Abenteuer und am Ende ist es so, dass, wenn er sich bei denen nicht eingemischt hätte, dann wär eigentlich alles genauso gelaufen – nur, dass ein paar mehr Leute überlebt hätten. So ist sein Eingreifen in die „Handlung“ also eher negativ als hilfreich.

Womit der Film punkten will, denn mit Geschichte kann er ja nicht, sind Actionszenen in 3D. Leider schafft er auch das nicht. Selbst wenn die Actionsequenzen echt gefilmt sein sollten, teils wirken sie so unecht, dass das nichts bringt. Und gerade als man denkt, ne Skiszene, da kann man eigentlich nix falsch machen… beweist der Film, dass man kann. Auch wenn es hier echt wirkt, ist das ganze so blöde geschnitten, dass man nix davon mehr genießen kann. Hat denn bitte niemand aus dem grauenvollen Schnitt von „Ein Quantum Toast“ gelernt??? Also, schaut euch mal ein paar von den Bogner-Bonds an, da könnt ihr sehen, wie Skiszenen funktionieren. Dann wird noch mal an irgendwas rumgeklettert und das hätte cool aussehen können, aber das 3D lässt es dann wieder falsch und unecht erscheinen, also wieder ein Eigentor.

Es gibt dann auch noch eine Art „Weg ins Nirvana in 8 Schritten“, was für den FBIler der Anhaltspunkt war, um Edgar Ramirez (ich stelle mir den Namen immer so vor, wie ihn Thomas Danneberg für Clancy „Kurgan“ Brown in „Highlander“ ausspricht) zu finden, aber es wird auch erwähnt, dass Schritt 8 etwas ganz mysteriöses ist und man würde ja erwarten, dass die Hauptfigur gegen Ende dann genau das herausfindet – Pustekuchen.

Point Faz

Basieren tut dieser Film auf „Gefährliche Brandung“ mit Patrick Swayze und Keanu Reeves, bzw. es ist eine Art „Remake“ davon, was bedeutet, dass man ja mal wenigstens irgendwo im Hintergrund n „Dirty Dancing“ Poster hätte aufhängen können, aber auch da Fehlanzeige. Wer einfach was auf die Augen kriegen möchte und dem es dabei egal ist, ob das schlecht geschnitten ist und dass da keine Handlung hintersteckt, der dürfte hieran vielleicht Vergnügen finden. Alle anderen… ich habe meine Zweifel! Ab… aber das hab ich ja schon geschrieben.

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