Neu im Kino: The Choice – Bis zum letzten Tag

Junge trifft Mädchen, aber es ist schwierig.

Ähm…

Im Prinzip weiß man, wie solche Filme ausgehen, wer mit wem zusammen ist und auch hier wird das sprichwörtliche Rad nicht neu erfunden. Also kann man nur damit punkten, dass man etwas bietet, das die anderen Filme nicht haben. Schöne Dialoge. Charmante Figuren. Gute Schauspieler. Das bietet „The Choice“, so dass das Deja-vu-Gefühl, dass man zwischenzeitlich hat, nicht so schlimm ist, denn es ist nicht das Gericht selbst, das einem bekommen soll, es ist die Art, in der die Zutaten abgeschmeckt sind. Und das funktioniert hier ausgesprochen gut – was aber vor allem an der guten Besetzung liegt.

Charme-Offensive

Die männliche Hauptrolle in diesem Film… das hätte sehr leicht schief gehen können. Denn die Figur ist ein Frauenheld, letztendlich einer, der einem anderen das Mädel ausspannt, und wenn man da einen leicht arrogant angehauchten Richard Gere gehabt hätte, wäre die Sache möglicherweise arg nach hinten losgegangen. Aber die heimliche Entdeckung des Films ist Benjamin Walker, dem nicht nur nette Dialoge in den Mund gelegt werden, sondern der sie auch so charmant rüberbringt, dass man ihn einfach sympathisch findet – und das ist etwas, das heutzutage nicht mehr allzu viele Darsteller leisten können (ja, ich meine euch, ihr Jai Courtneys und Sam Worthingtons!). Walker kann und tut und das ist notwendig, nicht nur, damit wir ihn mögen, sondern auch, damit wir mit ihm mitfühlen. Denn an der Stelle, an der viele Filme dieser Art enden, geht es weiter – und ja, man hat den Titel gelesen, man weiß, ich welche Richtung das gehen wird. Die Zutaten machen es.

Das Objekt (oder, politisch korrekt, lieber Subjekt) der Begierde wird von Teresa Palmer (Tochter von Präsident Palmer?) dargestellt – und man kann durchaus verstehen, warum er sich für sie interessiert. Dann ist da noch Maggie Grace (aus „Lost“), die zeigen darf, dass sie mehr kann, als im Bikini am Strand zu liegen… obwohl sie auch das recht gut hinbekommen hat. Abgerundet wird die Besetzung von Tom Wilkinson, einer sicheren Bank für gutes Schauspiel. Und wer sich fragt, was eigentlich aus Clark Kent geworden ist – „Smallville“-Superman Tom Welling beehrt uns mal wieder auf der großen Leinwand.

Bis zum letzten Fazit

Vorhersehbare Liebesgeschichte nach Nicholas Sparks, die es schafft, sich durch witzige Szenen, nette Dialoge und wunderbare Schauspieler von der Masse ähnlicher Filme abzuheben. Ab 10. März 2016 im Kino.

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