Neu im Kino: Die Kommune

Kopenhagen der 70er Jahre. Ein Ehepaar mit Tochter beschließt, ihr Haus zu öffnen und daraus eine Kommune zu machen. Das läuft halbwegs gut, bis der Herr des Hauses sich an der Uni eine Geliebte anlacht…

Volles Haus

Es gibt eine schöne Ansammlung von ganz interessanten Charakteren, doch die stehen nicht im Mittelpunkt, sondern die Dreiecksbeziehung zwischen dem Ehepaar und der neuen Geliebten. Mehr oder weniger. Was eine köstliche Komödie aus Skandinavien hätte werden können, wird eher zum Drama, bei dem die namensgebende Kommune für einen Großteil des Films ein wenig in den Hintergrund tritt und erst gegen Ende wieder an Bedeutung gewinnt. So kann man es also zusammenfassen mit

Beziehungsdrama mit Wohngemeinschaft

Das ist alles größtenteils ernst und bisweilen auch ein wenig anstrengend. Eine Prise mehr skandinavischen Humors hätte hier vielleicht ganz gut getan, doch die hält sich sehr in Grenzen und so werden alle Freunde von anstrengenden Beziehungsdramen auf ihre Kosten kommen.

Mit

Trine Dyrholm (Elisabeth Günther), Ulrich Thomsen (Frank Röth), Martha Sofie Wallström Hansen (Jamie Lee Blank), Lars Ranthe (Matthias Deutelmoser), Anne Gry Henningsen (Vera Teltz), Fares Fares (Tayfun Bademsoy), Magnus Millan (Rainer Fritsche), Julie Agnete Vang (Kathrin Zimmermann), Helene Raungaard Neumann (Kaya Möller), Rasmus Lind Rubin (Maximilian Artajo) – Regie: Thomas Vinterberg

Fazit

Kühl, skandinavisch, anstrengend. Ab 21. April 2016 im Kino.

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