Neu im Kino: Ein Hologramm für den König

Tom Hanks fährt nach Saudi-Arabien, um dem König eine neumodische Technologie zu verkaufen, doch der ist nie zu Hause, also geht er zum Arzt, der sich als Ärztin herausstellt und das ist ja auch nicht schlecht…

Nicht Fich, nicht Fleich

Der Film von Tom Tykwer scheint nicht ganz zu wissen, was er sein will oder sein soll, was leider dazu führt, dass er nichts so ganz ist. Keine Komödie, keine Liebesgeschichte, kein Arbeiterdrama, keine Zukunftspräsentation, kein Reisebericht Saudi-Arabien. Er ist irgendwie alles aber auch eigentlich eher nichts davon und das schadet der Sache. Einziges Element, das man wirklich herauslesen kann, ist, dass China der Böse ist, weil die allen die Arbeitsplätze wegnehmen.

Trauern wir also um Tom Tykwer und das Schicksal, das er mit so manchem anderen Regisseur teilt, nämlich, dass einer seiner ersten Filme wohl auch stets sein bester Film bleiben und dass er dieses Maß an Qualität und Originalität wohl niemals wieder erreichen wird. Wer also die Möglichkeit hat, muss sich keinen verschwendeten Tom Hanks ansehen, sondern kann lieber dabei zuschauen, wie Franka Potente durch eine originelle Umsetzung läuft. Ach, „Lola rennt“, wir werden dich vermissen.

Doppel Toms Hütte

Er tut einem nicht weh, aber er bringt einem auch nichts. Wer seine Zeit mit einem unausgewogenen Film verbringen möchte, kann das ab 28. April 2016 tun.

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