Neu im Kino: X-Men: Apocalypse

Alt-Mutant kehrt auf die Welt zurück und hat böse Pläne mit ihr, so dass es nur eine Gruppe gibt, die ihn aufhalten kann: Die Avengers… Die X-MEN!

Zweite Trilogie, dritter Teil

Nun, wir wissen, wie die Filmemacher zu dritten Teilen stehen, denn sie lassen es Jean Grey im Film sagen… und so ganz unrecht haben sie damit nicht. Kurz gesagt:

Solide!

Nicht so großartig wie „First Class“ und leider nicht so gut wie „Days of Future Past“. Die neuen alten Recken haben ihren dritten Auftritt, also die jüngeren Versionen der alten und die Handlung spielt diesmal in den 80ern… und da der erste „X-Men“ aus den 90ern stammt, schließt sich damit theoretisch der in „First Class“ geöffnete Kreis… aber da das durch die „Days“ ja quasi alles hinfällig geworden ist, ist das ja irgendwie alles hinfällig geworden. Wie dem auch sei, es gibt neue alte Helden und einen alten neuen Gegner, was dann ja irgendwie passt. Der wird gespielt von Oscar Isaac und der Mann ist eine sichere Bank. Sieht irgendwie in allen Filmen anders aus und spielt wie ein junger Gott – oder ein uralter Ägypter, je nachdem, passt aber beides.

Es gibt bekannte Figuren, ein paar, die neu eingeführt werden und ein paar alte, die neu eingeführt werden und ich hätte fast gesagt, die beste Storm der Reihe, wenn sie dann beim Schlusskampf nicht einfach faul auf der Ersatzbank rumgesessen hätte. Ja, der Schlusskampf, der… zieht sich ein wenig. Also bitte, nehmt euch ein Beispiel an „Avengers: Age of Ultron“ und der Flughafenszene aus „First Avenger: Civil War“, denn die zeigen euch sehr schön, wie man eine Kampfszene mit genug Humor und Sprüchen würzt, dass sie nicht auf Dauer sterbenslangweilige Materialschlacht wird.

Quickie

Der Höhepunkt des Films ist die Szene mit Quicksilver, die einfach nur wunderbar ist und dank der perfekten Musikuntermalung großen Spaß macht. Dann braucht man natürlich eine Motivation dafür, dass aus Eric Lensher wieder der böse Magneto wird, und auch die ist gegeben. Schade ist aber, dass Michael Fassbender irgendwie zu wenig zu tun hat – aber zum Glück hat auch Jennifer Lawrence weniger zu tun und verdirbt den Film nicht durch das ausgestrahlte Gefühl, sie würde jetzt lieber irgendwas mit David O’Russell drehen, um mal wieder für den Oscar nominiert zu werden. Sehr schön ist es, Ty Sheridan aus „Mud“ wiederzusehen, der wieder beweist, dass er ein guter Schauspieler ist und dessen Cyclops irgendwie sympathischer wirkt als der von James Marsden. Ansonsten solides Spiel von soliden Leuten, aber ein Schuss mehr Humor hier und da hätte der Sache nicht geschadet.

Mit

James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Oscar Isaac, Nicholas Hoult, Rose Byrne, Tye Sheridan, Sophie Turner, Olivia Munn, Lucas Till – Regie: Bryan Singer

X-Zit

Solide. Aber, wie wir aus der Szene am Ende des Nachspanns schließen dürfen, wahrscheinlich nicht der letzte Film der Reihe. Oder ist das ein Teaser für den nächsten „Deadpool“? Wer’s herausfinden will, kann das ab dem 19. Mai 2016 im Kino tun.

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