Neu im Kino: Professor Love

Britischer Professor zieht mit Studentin nach Amerika, um ihr gemeinsames Kind großzuziehen, aber die Ehe entwickelt sich auseinander und dann steigt ihm auch noch die Einwanderungsbehörde aufs Dach…

Liebesfilm heißt…

wir wissen, was passieren wird. Vom Anfang bis zum Ende. Wir wissen, mit wem er zusammenkommen wird und wir wissen, dass das ein steiniger Weg wird und wenn wir uns mit Besetzungen auskennen, dann wissen wir auch, wie seine Sache mit dem Treffen der Anonymen Alkoholiker ausgehen wird. Keine Überraschungen, keine Spannung – und leider auch nur wenig Spaß.

Wenn man schon alles nach einem bewährten Schema macht, dann sollte man doch wenigstens ein bisschen Spaß reinbringen, doch leider ist dies nicht geschehen. Der Film ist ausgesprochen schwach, in jeder Beziehung, und selbst der von mir sehr geschätzte Pierce Brosnan ist eher enttäuschend. Die einzig gute Figur – im wahrsten Sinne des Wortes – macht Salma Hayek, oder vielmehr:

Samla Hayeks nackter Hintern ist das einzig gute am Film!

Darf man so was schreiben? Wahrscheinlich nicht. Ändert aber nichts an den Tatsachen. Leider ist dieses schwungvoll gerundete Gesäß nicht abendfüllend – zumindest für uns, die es nur aus der Ferne und durch die Linse einer Kamera bewundern dürfen – und so vergeht der Rest des Films in der Hoffnung auf a) ein baldiges Ende oder b) einen weiteren Blick auf Hayeks Sitzfleisch. Man wird enttäuscht, leider.

Nicht enttäuscht wird mal allerdings von Jessica Alba, denn die ist hier genauso schlecht wie immer. Ein furchtbares Spiel, und da sie sich nicht irgendwie frei macht, sei die Frage erlaubt, wie sie überhaupt immer wieder Rollen bekommt. Oder vielmehr warum?

Und dann hat man noch den einzigen Menschen, der es geschafft hat, Captain Kirk umzubringen, Malcolm McDowell, und alles, was man mit ihm tut, ist ihm geregelten Schweinkram in den Mund zu legen. Was für eine Verschwendung!

Professor Fazit

Sehr schwach, aber stark enttäuschend. Man weiß von Anfang an, was wann wo wie passieren wird, aber leider hat man das nicht so sehr aufgepeppt, dass man über die Vorhersehbarkeit hinwegblicken könnte. Ab 9. Juni 2016 im Kino.

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