Neu im Kino: MA MA – Der Ursprung der Liebe

Frau erfährt, dass sie Brustkrebs hat und lernt Mann kennen, dessen Frau gerade Dank Unfall zu sterben begonnen hat. Die Brust muss ihr entfernt werden, doch dann wird alles gut… oder?

Krebs

Immer ein gutes Thema. Und eigentlich wäre das eine Paraderolle für Julianne Moore gewesen, die ja immer auf so was besetzt wird und dabei dann auch immer großartig ist. Doch da es sich um einen spanischen Film handelt, fiel die Hauptrolle an Penelope Cruz, und die ist… nicht so gut. Vielleicht liegt es an ihr, dass man irgendwie nicht so richtig mit der Figur mitfühlen will? Vielleicht liegt’s aber auch daran, dass der Film verschiedene (zu viele) Dinge aufweist, von denen man sich im Vorfeld hätte verabschieden können. Manche davon machen die Sache einfach, nun, nicht zu kompliziert, aber sie wären für den Handlungsverlauf nicht nötig gewesen. Zum Beispiel das kleine Mädchen aus Sibirien, das nun leider niemals adoptiert werden wird (was der Film aber ignoriert). Die, um es mal offen zu sagen, nervt. Und da ich inzwischen mein Vertrauen in Filme verloren habe, bin ich auch nicht davon ausgegangen, dass diese Sache, die schon im Vorspann angerissen wird, irgendwann zufrieden stellend aufgelöst werden oder schlicht zu etwas führen würde. Und so war es dann auch.

Die andere Sache ist, wie sie letztendlich zum Ersatzmädchen kommt. War da wirklich ein Besuch im Swingerclub samt Gangbang notwendig? Hätte man das nicht auch anders lösen können? Nun, die einfache Antwort ist: man hätte! So ist einfach zu viel in den Film gestopft, das man für die Handlung schlicht nicht braucht und das sie auch nicht besser macht. Als Spekulation sei noch gesagt, dass in der Pressevorführung die „ungekürzte Fassung“ lief, was wahrscheinlich bedeutet, dass all die Brust- und Nippelbilder für den amerikanischen Markt noch geschnitten werden werden.

FA ZIT

Irgendwie nicht so berührend, wie er sein sollte, was möglicherweise an der Überfrachtung, vielleicht aber auch an der Hauptdarstellerin liegt. Ganz nett ist, wie viele der Szenen sich mit anderen überschneiden. Ab 30.6.2016 im Kino.

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