Neu auf DVD: Raum

raum_fr_xp_dvdEine junge Frau und ihr Sohn in einem kleinen Raum. Für den Sohn ist dieser Raum die Welt. Nach und nach erfahren wir, was wir da sehen… und dann ändert sich die Situation für alle Beteiligten.

Schweigen

Je weniger man vorher weiß, umso besser. Der Film beginnt mit einer Situation und klärt uns irgendwann darüber auf, was dieser Situation zugrunde liegt. Als mitdenkender Zuschauer geht man wahrscheinlich von zwei möglichen Szenarien aus, eins davon wird wahrscheinlich zutreffen. Die Situation ist konsequent durchdacht und alles, was sich im Laufe der Handlung entwickelt, ebenfalls. Er spielt eine Möglichkeit durch, etwas, das passieren kann und wie man darauf reagiert. Konsequent. Vielleicht ein bisschen deprimierend. Aber vielleicht auch mit ein bisschen Hoffnung?

Erschreckend ist, wie realistisch der Film ist, nicht nur die Umgehensweise der Figuren damit, sondern auch die Ausgangssituation. Was traurig ist, sehr traurig. Wunderbar dagegen ist, wie Mutter und Kind mit dieser Situation umgehen, was genau das ist, was diesen Film so besonders macht.

Oscar

Da es in erster Linie um Menschen geht, ist es natürlich wichtig, dass die gut besetzt sind. Und das ist hier ebenfalls der Fall. Alle Darsteller tragen den Film und sorgen durch ihr gutes Spiel dafür, dass alles glaubwürdig ist – und dass man mit den Figuren, ihren Höhen und Tiefen mitfühlt. Ein ganz großes Lob muss dabei an den kleinen Jacob Tremblay gehen, denn ohne ihn würde der ganze Film nicht funktionieren. Ebenso ist es ein verdienter Oscar für Brie Larson – und ein Film, den man einfach gesehen haben sollte!

Bonus

Zwei Making ofs, die ein paar Hintergründe zur Entstehung des Films – und zur Entstehung des Raums – liefern.

Mit

Brie Larson (Laura Maire), Jacob Tremblay (Xara Eich), Joan Allen (Susanna Bonasevicz), Sean Bridgers (Viktor Neumann), Tom McCamus (Hans-Eckart Eckhardt), Amanda Brugel (Svantje Wascher), Cas Anwar (Nico Mamone), Wendy Crewson (Susanne von Medvey), Matt Gordon (Roland Wolf), William H. Macey (Joachim Tennstedt) – Regie: Lenny Abrahamson

Fazit

War beim ersten Schauen schon einer der besten Filme des Jahres – ist es immer noch! Intensiv, durchdacht, konsequent, gut, sehenswert, Empfehlung. Ab 28.7.2016 auf DVD und Blu-ray von Universal Pictures.

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