Neu im Kino: Maggies Plan

Alleinstehende junge Frau will sich künstlich befruchten lassen, doch dann trifft sie einen interessanten Mann, der aber Familienvater ist… was später wieder eine Rolle spielen wird.

Allen geht’s gut?

Gemeint ist Woody Allen, denn der Film wirkt, besonders zu Beginn, als wäre man in einem Werk des genannten Autors und Regisseurs gelandet. Leider in seiner zweiten Phase, wenn wir sein Werk in die drei Phasen a) die guten, lustigen, b) die irgendwie so weniger witzigen Beziehungssachen und aktuell c) alter Mann liebt junges Ding, auch nicht so wirklich witzig, außer für ihn, unterteilen wollen. So erhascht man also einen Hauch Allen, aber so richtig dolle ist das dann doch nicht, weil sich irgendwie nichts bewegt, die Dialoge nicht so richtig prickeln und die Handlung sich auch mit Krücke vorwärts bewegt.

Mit

Greta Gerwig, Ethan Hawke, Julianne Moore (die ausnahmsweise mal keine sterbende Frau spielt, obwohl sie das doch so gut kann)

Martins Fazit

Das Hauptproblem bei einem Film, bei dem man mit den Figuren mitfühlen soll, ist, wenn einem die Figuren mehr oder weniger am Arsch vorbeigehen. Und so bleibt die emotionale Bindung und damit ein interessiertes Mitfiebern bei diesem Film möglicherweise aus. Vielleicht ein Frauenfilm? Müssen Frauen selbst herausfinden. Ab 4.8.2016 können sie – und eventuell interessierte Männer auch – das im Kino tun.

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