Neu auf DVD: Sniper: Special Ops

Steven Seagal schießt Turbanträger über den Haufen, aber diesmal ist er kein Krimineller, sondern ein Scharfschütze. Während er seine Zeit in einer Sniperwohnung in der Stadt verbringt und seinem Kollegen beim Sterben zusieht, erleben seine Kollegen ein Abenteuer mit Lastwagen und Frauen…

Mit der Original-Synchronstimme von Ekkehardt Belle

Wir erinnern uns an die Kritik zu „Code of Honor“ vor kurzem, nun Steven Seagal ist zurück und diesmal… hat er wieder den aufgespritzt wirkenden schwarzen Bart (die Haare bekommt man nicht zu sehen). Er ist in Afghanistan oder sonst wo und, was wieder das Positive ist, trotz erster Nennung im Vorspann nicht sonderlich oft im Film. Und wenn, sitzt er meist rum und gafft durch das Zielfernrohr seines Scharfschützengewehrs… und hat auch eigentlich sonst wenig persönlichen Kontakt mit seinen Ko-Akteuren. Also eigentlich eine piefige Nebenrolle, die er wohl auch nur deshalb bekommen hat, weil man dann mit seinem Namen „werben“ kann, was ja unerklärlicherweise irgendwie gut genug zu funktionieren scheint, um weiterhin solche Filme auf den Markt zu schmeißen. Geworben wird bei uns mit Ekki Belle als seiner deutschen Stimme, der wahrscheinlich nur eine knappe Stunde im Studio verbracht hat, um die umfangreichen Monologe von Seagal einzusprechen… Er kann einem wirklich leid tun!

Handlung

Die Geschichte, die eigentlich angeführt wird von jemandem, der ein bisschen aussieht wie eine Mischung aus John Pyper-Ferguson in „The Last Ship“ und einem jungen Kurt Russell, ist zwar ein bisschen vorhersehbar, aber gar nicht so schlecht. Eine Mission, die zu einer Überraschung führt, die zu einem Gefecht führt – bei dem dann tatsächlich Seagal seinen fetten Hintern vom Sessel lüften muss, um den Tag zu retten. Auch dieser Film hätte davon profitiert, wenn er von und mit anderen Leuten gemacht worden wäre – oder zumindest ohne Seagal!

Sniper: Special Fazit

Wer Seagal mag – und ich frage mich, ob es da außer ihm selbst noch jemand anderen gibt – bekommt hier einen Film, bei dem er seinen alten Helden beim Herumsitzen und mit dünnem Stimmchen Texte herausflüstern sehen kann… was großartig sein kann, wenn man das mag. Wenn man über sein Beisein hinwegsehen kann, dann kriegt man ein halbwegs brauchbares Kriegsabenteuer zu sehen. Und wer eins davon möchte, kann das ab 8.9.2016 auf DVD und Blu-ray.

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