Neu im Kino: The Beatles: Eight Days A Week – The Touring Years

Die Beatles. Auf der Bühne. In Interviews. Auf Bildern. Mit Musik. Muss man eigentlich noch mehr sagen?

Besser als Gott!

Oder war es

Populärer als Jesus?

Naja, unbestritten dürfte wohl sein, dass sie bessere Musiker sind als die beiden genannten. Gut, die hatten vielleicht auch andere Prioritäten, aber kommen wir zurück zu diesem, sagen wir es gleich heraus, wunderbaren Film. Mir persönlich hätte es ja schon gereicht, einfach ein paar lange Konzertaufnahmen zu sehen, denn die Musik der Beatles ist und bleibt grandios. Natürlich bekommt man davon im Film auch eine Menge zu hören und eigentlich macht ihn das schon sehens- und hörenswert. Es gibt Aufnahmen aus verschiedensten Konzerten, bei denen man aber nicht nur die Musiker sieht, sondern auch die tobenden – oder vielmehr kreischenden – Massen. Da möchte man… nicht unbedingt dabeigewesen sein, denn, wie man im später im Film erfährt, der Sound in den Stadien, in denen die Band aufgrund des großen Andrangs zu spielen gezwungen war, war wohl eher nicht so dolle, so dass man von einer schönen Studioaufnahme wohl mehr hat.

John, Paul, George, Ringo… und Judas?

Hört das mit den religiösen Anspielungen denn nie auf? Gut, sie klingen wie eine Gruppe von Aposteln, aber wie wir wissen, war gerade der oben erwähnte Vergleich Lennons mit Gott und seiner Familie ein großer Stein des Anstoßes… aber streng genommen auch eher in Amerika, ein Land, das noch zu Zeiten der Beatles die Rassentrennung zelebrierte und Plattenverbrennungen von Beatles-Scheiben angeleiert hat. Tja, kann ja nicht jeder wissen, was n Pogrom ist, was?

Wir sehen und hören die Beatles nicht nur musikalisch, sondern auch in Interviews aus verschiedenen Zeiten – und auch das ist verdammt interessant. Ich habe auch darauf geachtet, ob man erkennen kann, wann Paul durch ein Double ersetzt wird, denn wir wissen ja alle, „Paul is dead“, so eine Verschwörungstheorie, aber ich habe es nicht geschafft.

Zu den Gesprächen mit den Bandmitgliedern gibt es auch noch kurze Interviews mit anderen Stars, u.a. Autor Richard Curtis (Tatsächlich…Liebe), Komponist Howard Goodall (Mr. Bean), Entertainer Eddie Izzard und der Alien-Bekämpferin Sigourney Weaver, die wir hier auch in einem sehr frühen, sehr kurzen Ausschnitt erleben dürfen…

All you need is Fazit

Wenn man die Beatles mag, darf man sich diesen Film eigentlich nicht entgehen lassen. Zwar reicht er nur, wie es der Titel sagt, bis zum Ende ihrer Live-Konzerte, was bedeutet, dass wir von den grandiosen späteren Platten leider nichts mehr zu hören bekommen, aber er ist ein Genuss für Ohren, Herz und Seele, denn die Geschichte der Beatles ist so interessant, wie ihre Musik wunderbar ist.

Gute Interviews, schöne Konzertaufnahmen, tolle Musik – ein wahres Vergnügen!

Ab 15.9.2016 im Kino.

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