Neu auf DVD: SCHROTTEN!

Als der Vater und Besitzer des letzten eigenständigen Schrottplatzes stirbt, kommt der verlorene Sohn aus der Stadt zur Beerdigung. Da er Geldprobleme hat und mit dem Platz nichts mehr zu tun haben will, will er ihn gegen den Willen seines Bruders dem schmierigen Geschäftsmann und Großschrotti verkaufen, doch natürlich kommt es anders…

und…

natürlich weiß man nach etwa 10 Minuten, wie der Film ausgehen und wohin sich die Figuren entwickeln werden. Ganz nett sind dann aber die Coups, die die Schrottis durchführen. Abgesehen vom Thema Fingerabdrücke wäre das Hauptproblem aber, dass man uns eine eigentlich wichtige Information für das Ende vorenthält. Es wird zwar ganz schön klar und deutlich gemacht, dass ein bestimmter Container irgendwie wichtig und letztlich handlungsentscheidend sein wird, aber dann sollte man bitte auch klarmachen, was da drin ist. Nur zu sagen, dass der irgendwie wichtig ist, auch wenn die Ein- und Hinführung sehr schön gemacht ist, reicht da einfach leider nicht.

Schön ist es auch, Lucas Gregorowicz nach „Lammbock“ mal wieder zu sehen (von dem uns dann bald ein zweiter Teil in Haus steht). Frederick Lau spielt wie immer sehr gut und Lars Rudolph scheint man bei der Besetzung immer ein Klischee aus einem anderen Film aufzudrücken und so gibt er hier ein bisschen den Brad Pitt aus „Snatch“. Wahrscheinlich soll der Film auch daran erinnern – macht er aber nur bedingt. Unterm Strich aber von allen Beteiligten gut gespielt und damit besser als viele andere deutsche Filme.

Bonussen

Geschnittene Szenen mit einem Kommentar des Regisseurs, wovon es gerne mehr hätte geben können, da er einerseits ein wenig Einblick in das Schrottgeschäft gibt – und andererseits sagt, dass und warum man gewisse Szenen schneiden kann und muss, was ja heutzutage bei vielen Filmemachern nicht mehr angesagt zu sein scheint.

FAZITTEN!

Nett und unterhaltsam, auch wenn man schon recht früh weiß, was in etwa passieren wird. Ab 21. Oktober 2016 auf DVD und Blu-ray.

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