Neu im Kino: Die Wildente

Jagd und Zubereitung des beliebten Geflügels…

Frei nach Henrik Ibsen

Ach so! Ja, dann…

Zur Hochzeit des Vaters kommt Sohnemann ins alte Kaff zurück, trifft einen alten Freund und nach und nach kommen ein paar vergrabene und wohlbehütete Geheimnisse ans Licht…

Und da ist noch eine angeschossene Wildente, auch wenn der Film im Original zu

The Daughter

umgeschwenkt ist, aber letztlich muss man Kollegin Wildente doch wahrscheinlich eh als Metapher für ebendieselbe ansehen, also hätte man auch eigentlich gleich dabei bleiben können.

Das Angenehme am Film ist, dass er relativ schnörkellos daherkommt und man alles, worum es geht, nach und nach aus den Dialogen erfährt. Es gibt dabei viele Überlappungen, man hört Gespräche, sieht aber das Vor- oder Nachher. Alles recht ruhig.

Ein bisschen schade ist dann am Ende, dass das, was man sich als Geheimnis schon zusammengereimt hat, heutzutage eigentlich niemanden mehr aufregen dürfte. Das mag in einer anderen Zeit ein Schocker gewesen sein, heute sollte man aber darüber hinwegblicken können. Wenn man also schon ein Stück der Gegenwart anpasst, dann sollte man es in diesem Bereich vielleicht auch tun.

Mit

Geoffrey Rush, Ewen Leslie, Paul Schneider, Miranda Otto, Anna Torv, Odessa Young, Sam Neill

Die Fazitente

Ruhige Neuinterpretation von Ibsens Wildente, unprätentiös und in klaren Linien wie ein sauberer Bergbach. Ab 27. Oktober 2016 im Kino.

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