Neu im Kino: Allein gegen die Zeit

Ein Schüler erlebt ein Zeitreiseabenteuer und muss verhindern, dass seine eigene Existenz ausgelöscht wird – und niemand kann ihm dabei helfen…

Wäre ein schöner Film…

ist aber nicht dieser.

Fünf Freunde müssen bis zum Eintritt der Sonnenfinsternis verhindern, dass die Bösen böses tun, u.a. ihre Mitschüler umbringen…

Titel?

Also, es ist ein ganz netter Jugendfilm, aus dem man aber weit mehr hätte machen können, zum Beispiel, wenn man bessere Schauspieler gehabt hätte. Außer dem blonden Mädchen sind eigentlich die meisten blass bis schlecht, angeführt von der Unterbösewichtin, die eher so grauenvoll ist, trotz der netten Lippen. Das funktioniert also eher weniger.

Dann fragt man sich natürlich, warum der Film „Allein gegen die Zeit“ heißt, wenn die fünf Jugendlichen eigentlich eher zusammenarbeiten – und es noch nichtmal um Zeitreise geht. Sicher, es gibt eine tickende Uhr, bis nämlich die Sonnenfinsternis eintritt, also hätte sich angeboten, daraus einen Echtzeitfilm zu machen – was aber auch nicht der Fall ist. Im Gegenteil, am Beginn wird der Wecker gestellt und man hat 59 Minuten Zeit – die erzählte Zeit ist aber offensichtlich länger als das, eher so um die drei Stunden, und das funktioniert dann so überhaupt nicht! Dann hätte man sich ein anderes Zeitfenster aussuchen sollen, aber die vorgegebene Zeit und die verbrauchte sind so wenig deckungsgleich, dass es ein wenig ärgerlich ist, weil sich offensichtlich niemand die Mühe gegeben hat, auf eins der wesentlichen Details des Films zu achten. Und dass sich alle Nase lang dann gern mal umarmt wird, als gäbe es keine Uhr, die tickt, na ja…

Und, um das noch abzuschließen, wenn die Macher des Films keinen Schimmer haben, wie es aussieht, wenn die Sonne schon zu 2/3 vom Mond verdeckt wird, welche Stimmung dann herrscht, dann ist so was auch ärgerlich!

Fazit gegen die Zeit

Eigentlich mit jeder Menge Potential, um was wirklich gutes draus zu machen, aber es gibt eine lange Mängelliste, die demjenigen, der sich Gedanken macht, ein wenig die Freude daran nehmen kann – wenn man mit so was keine Probleme hat, ab 27. Oktober 2016 viel Spaß im Kino!

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