Neu im Kino: Aloys

Privatdetektiv, der auch gerne privat Leute filmt, bekommt seine Kamera und Filme gestohlen und wird dann von einer Frauenstimme angerufen, die nun ihrerseits mit ihm zu spielen beginnt…

Minimalismus

Es ist ein bisschen „aus dem Jäger wird der Gejagte“, nur sehr zurückhaltend, unspektakulär, fast schon minimalistisch. Und doch, anders als bei anderen Filmen der letzten Zeit, gibt es eine Handlung, gibt es eine Geschichte, gibt es Phantasien und Ideen, die umgesetzt werden. Zwar zurückhaltend, aber doch in einer Weise, dass man sie nachvollziehen kann. So erreicht der Film mit einer intelligenten Umsetzung das, was viele andere mit jeder Menge Geld nicht schaffen.

Man merkt schnell, dass der Detektiv ein wenig gestört ist – aber, wie sich zeigt, ist er da nicht der Einzige. Die Frauenstimme entführt ihn in eine neue Welt, in der er nach anfänglicher Verweigerung aufzugehen beginnt. Es entwickelt sich, mehr und mehr…

Mit

Georg Friedrich, Tilde von Overbeck – Regie: Tobias Nölle

Fazit

Ruhig, übersichtlich, mit einfachen Mitteln viel gemacht. Eine angenehme, erfrischend andere Art, eine Geschichte zu erzählen, die tatsächlich eine ist. Ein Schweizer Film, der sich sehen lassen kann, aber sicherlich nichts für jeden ist. Ab 24.11.2016 im Kino.

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