Neu im Kino: Resident Evil: The Final Chapter

Zombies, Raccoon City, die Umbrella Corporation – und Alice. Vor vielen Jahren wachte sie mit Gedächtnisverlust in einer Anlage auf und musste seitdem jede Menge Abenteuer in einer zombifizierten Welt bestehen. Dies hier ist nun, so sagt uns der Titel, „das letzte Kapitel“ der Videospielverfilmung – und tatsächlich hat man sich scheinbar Mühe gegeben, dem Ganzen eine halbwegs brauchbare Erklärung zu geben. Hier laufen nun viele Fäden zusammen, man erhält Antworten – und natürlich jede Menge Action. Die ist zwar dank Dunkelheit und schnellen Schnitten plus 3D manchmal nicht so richtig angemessen zu sehen, aber zwischenzeitlich wird gemetzelt, was die Altersfreigabe hergibt. Außerdem gibt es viele Bezüge auf den ersten Film, man kehrt sogar an den Ort des Geschehens zurück, so dass sich der Kreis der ganzen Serie mit angemessenem Abschluss schließen kann. Wer sich gut mit den anderen fünf? sechs? Filmen auskennt, wird natürlich Fehler in der Kontinuität erkennen, für den ignoranten Zuschauer mag hier aber alles ein für ein solches Franchise überraschend durchdachtes Ende finden.

Residenz Übel

Schwierig wird es nur ein bisschen, wenn man die deutsche Fassung hört. Meret Becker, die eine beachtliche Schauspielerin sein mag und hier ein weiteres Mal für Mila Jovovitch an den Start geht, ist eben einfach keine Synchronsprecherin. Da müsste man sich eingestehen, dass das eine ganz bestimmte Kunstform innerhalb des Schauspiels darstellt, die eben nicht jeder Schauspieler beherrscht. Und auch wenn Frau Jovovitch selbst zwar eine tatkräftige, aber nicht gerade die beste Schauspielerin ist, so wird ihre Darstellung dann doch von der Leistung Beckers arg unterboten. Dass man dann bestimmte Begriffe wie „Hive“ und „Red Queen“ nicht übersetzt, trägt nicht unbedingt zu einem positiven Gesamtbild bei.

Resident Fazit

Nicht langweilig, jede Menge Action und ein durchaus erfolgreicher Versuch, nach gefühlten neun Filmen der ganzen Reihe eine halbwegs sinnvolle Erklärung zu geben… halbwegs, aber immerhin. Ab 26.1.2017 im Kino.

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