Neu im Kino: Der Eid

Und gemeint ist der Hypokratische. Denn es geht um eine Arzt, der nicht so ganz glücklich damit ist, dass seine Tochter mit einem Drogenhändler zusammen ist. Nach einigem Hin und Her und der Bedrohung seiner Familie, beginnt er einen Weg zu wählen, der seinem erwähnten Eid ein wenig zuwiderläuft…

Thrillersson oder Thrillerdottir?

Es ist gleichermaßen selten wie schön, wenn man allein den Namen im Vorspann eines Films sein Heimatland entnehmen kann, denn in diesem Fall enden die meisten auf -son oder -dottir, was sie als Sohn von oder Tochter von angibt – und das beutet, wir sind in Island. Belegt wird dies auch durch eine eisige Ruhe und eisige Bilder, schöne, ruhige, leere Landschaften und wunderbare Nachtaufnahmen beleuchteter Häuser in schneeiger Umgebung. Also schon rein visuell schön.

Die Handlung braucht ein wenig, um die Gänge zu kommen, am Anfang ist es noch so ruhig und zurückhaltend wie die Naturkulisse, aber irgendwann nimmt sie dann Fahrt auf und beschert uns einen spannenden Thriller mit Entscheidungen von Figuren, wie man sie so eher selten sieht. Und am Ende… ist auch nicht unbedingt alles so, wie man es erwarten würde.

Der Fazit

Spannender Thriller aus Island, der eine ungewöhnliche Handlung nach anfänglichen Schwierigkeiten spannend entfaltet und dabei durchaus ökonomisch ist, d.h. das Meiste hat auch eine Bedeutung. Ab 9. Februar 2017 im Kino.

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