Neu im Kino: Die Frau im Mond – Erinnerung an die Liebe

Tja, wieder mal kann man sagen: Da hätt man was draus machen können. Hat man dann aber leider irgendwie nicht – außer einem Film, der sich zieht und bei dem selbst die Erotikszenen die Erotik vermissen lassen. Und nein, es ist keine Science Fiction im Retrostil, in der Marion Cotillard auf den Spuren Jules Vernes wandelnd unseren Trabanten besucht. Sehr schade!

Liebesgedöns

Junge Frau will gerne ihre Muschi bedient bekommen, aber als sich dann mal jemand dazu bereit erklärt, will sie nu doch nicht – und verrückt is sie irgendwie auch. Sie landet dann in der Kurklinik, aber nicht, weil sie ein paar Schrauben locker hat, sondern wegen Steinen und so. Vor Ort trifft sie den personifizierten Kurschatten, denn der invalide Soldat ist nur ein Schatten seiner selbst. Es kommt, wie es kommen muss – und als sie geschwängert und geheilt zu Hause ist, beichtet sie ihrem Mann und schreibt dem Soldaten, doch der antwortet nicht auf ihre Briefe…

Rückblende

Da der Film mit der Gegenwart beginnt und danach rückblendet, kann man sich ein bis zwei Szenarien vorstellen, die dahinführen könnten. Und mit einem davon hat man denn auch recht. Was die ganze Sache weniger überraschend macht, als es sich die Autoren vielleicht vorgestellt haben. Leider ist die „Auflösung“ am Schluss genauso halbgar durchdacht und umgesetzt, wie der Rest und die Figuren, so dass da eigentlich wenig Freude aufkommt. Wie gesagt, hätte man das besser strukturiert, gekürzt und die wesentlichen Dinge richtig herausgearbeitet, dann hätte man hier einen interessanten Film haben können. So hat man das leider nicht und ist froh, wenn dann endlich alles vorbei ist – was ich dann mal als Fazit so stehen lasse. Ab 2. März 2017 im Kino.

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