Neu im Kino: Kong: Skull Island

Eine Gruppe, die aus Wissenschaftlern und Soldaten besteht, will das Geheimnis einer Insel erkunden, die von einer dichten Wolkenschicht umgeben ist. Dort finden sie einen gigantischen Affen – und eine ganze Menge mehr…

King Kong

Wer glaubt, dies sein ein Prequel zu Peter Jacksons „King Kong“, der irrt. Es ist vielmehr möglicherweise bei genug finanziellem Erfolg der Beginn einer neuen Reihe um den bekanntesten Affen der Kinogeschichte… oder war das Daniel Craig? Es ist auch nicht das lange (nie!) erwartete Crossover mit „Planet der Affen“, wo alle Tierchen von einem riesigen Affen angeführt werden und im Schlussbild sieht man nicht die Freiheitsstatue, sondern das Empire State Building, an dem sich der Affenkönig (nicht zu verwechseln mit „Affenkönig“, zu dem wir später in einer gesonderten Kritik noch kommen werden) emporschwingt… Was ein durchaus interessanter Film hätte sein können, wenn ihn denn jemand gemacht hätte.

Vietnam

Hier nun werden alte Elemente mit neuen vermischt, was dem Film eine gewisse Frische verleiht. Man lässt ihn zur Zeit des Vietnamkriegs spielen, so dass man eine Art „Apocalypse Kong“ bekommt, was auch ein guter Titel gewesen wäre. Vietnamsoldaten gegen King Kong, das hat am Anfang einen sehr schönen Reiz. Auch entwickelt sich die Geschichte ganz gut, ja, man erfährt sogar ein wenig über Kong und seine Familie – und was er da tut. Vielleicht hab ich bei den anderen Verfilmungen nicht gut genug aufgepasst, aber mir will scheinen, dass man hier erstmals ein paar brauchbare Informationen über ihn und seine sozialen Kontakte zur einheimischen Bevölkerung erhält, die über Menschenopfer und große Mauer hinausgehen. Insofern stellt der Film also eine nette Bereicherung dar. Gegen Ende dann aber, nachdem das heitere Abschlachten der Besucher fröhlich vorangeschritten ist, kommen einem die Kampfszenen dann aber doch irgendwann ein wenig lang und gestreckt vor. Einfach ein wenig zuviel – so, wie bei Jacksons „King Kong“. Manchmal wäre weniger eben doch mehr – aber versuchen Sie das mal, Hollywood begreiflich zu machen. Oder einem gigantischen Affen!

Mit

Tom Hiddleston, Brie Larson, Samuel L. Jackson, John Goodman, John C. Reilley und King Kong als er selbst

Skull Fazit

Am Anfang noch recht frisch und damit sehr angenehm und spannend, gegen Ende aber wird mal wieder an nichts gespart, außer an Handlung, und das kann bei ausgedienten Schlachtszenen mitunter ein wenig ermüdend wirken. Aber unbedingt bis zum Ende des Nachspanns bleiben, denn da kommt noch was… und es ist nicht Sam „Ahab“ Jackson, der King Kong für die Avengers rekrutieren will. Ab 9. März 2017 im Kino.

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Ein Gedanke zu “Neu im Kino: Kong: Skull Island

  1. Pingback: Kritik: Kong – Skull Island – filmexe

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