Neu auf DVD: Egon Schiele – Tod und Mädchen

Klingt wie ein Krimi, ist aber ein

Künstlerportrait

über den gleichnamigen Maler, der Anfang des 20. Jahrhunderts in Wien tätig war und eine Vorliebe für Aktzeichnungen und minderjährige Mädchen hatte. Zumindest als Modelle.

Der Spielfilm zeigt uns einiges von seinem Leben, seinen Lieben, wobei besonders zu Beginn auch das Thema Inzest durchaus mitschwingt. Seine Herkunft, sein Verhältnis zu Geld, vor allem aber seine Beziehungen werden eingehend beleuchtet. Was in Filmportraits von Künstlern aber irgendwie zu wenig vorzukommen scheint, ist eine Vorstellung ihrer tatsächlichen Werke. Und gerade die ließen sich, besonders bei Malern, spielerisch in die Handlung einbauen. Doch auch hier kommt das mal wieder ein wenig zu kurz. Das könnte man damit erklären, dass man ja eher die Figur, den Menschen selbst vorstellen möchte, aber letztlich ist ein Maler, gerade Jahrzehnte nach seinem Leben, eher wegen seiner Werke bekannt, also sollten die eine prominente Rolle in einer Filmbiographie einnehmen.

Fazit

Wer sich für den Maler Egon Schiele interessiert, der dürfte hier wahrscheinlich das eine oder andere über ihn erfahren. Ansonsten ein nicht uninteressantes Portrait eines Menschen, über dessen eigentliche Kunst, außer, was die Wahl seiner Modelle angeht, man aber eher weniger erfährt. Ab 17. März 2017 auf DVD und Blu-ray.

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