Neu im Kino: Ghost in the Shell

Geist einer Frau wird in künstlichen Körper versetzt und fortan arbeitet sie als Agentin…

Nach einer japanischen Comicserie

Weswegen schon im Vorfeld gegen Scarlett Johansson als Hauptdarstellerin gewettert wurde, weil die eben zu unasiatisch ist. Trotzdem macht sie eine gute Figur, aber die hat sie ja auch, und da neben dem asiatischen wohl teilweise auch doch noch der amerikanische Markt interessant ist, erklärt das ihre Besetzung.

Was ebenfalls für den Film spricht: Er schafft etwas, das viele Filme in letzter Zeit nicht hinbekommen: Er bietet eine passende Mischung aus visuellem Anspruch und guter Handlung! Sonst hat man oft was, das einfach toll aussieht, inhaltlich aber eher nich so dolle ist (siehe „The Neon Demon“, um nur ein Beispiel zu nennen). Mehr Schein als sein, Style ohne substance, all das. Doch da ist „Ghost in the Shell“ eine ebenso ansehnliche wie rühmliche Ausnahme, denn es gibt eine Handlung, die sich konsequent von Anfang bis Ende bewegt, ohne dass man das Gefühl hat, da hätte jetzt noch ne halbe Stunde raus gemusst. All das entwickelt sich spannend und bietet eine gute Geschichte, in der es um Agenten, künstliche Lebensformen, das Leben mit künstlichen Formen und die Entwicklung der Menschheit geht. Unterstützt wird das alles von tollen Bildern und einer visuellen Umsetzung, die schön spektakulär ist. Eben so, als hätte man ein Animee in der Realität umgesetzt – und wirkt es trotzdem immer echt. (Wenn man – und wir alle wissen, dass das nie geschehen wird – die hervorragende Comicserie „Transmetropolitan“ als Realfilm umsetzen wollte, dann beweist uns dieser Film hier, dass das absolut möglich wäre!)

Fazit in the Shell

Der Film ist genauso wie seine Hauptdarstellerin: Sieht gut aus und kann was! Eine interessante Geschichte mit diversen Wendungen und einer großartigen visuellen Umsetzung… und natürlich jeder Menge Action! Ab 30. März 2017 im Kino.

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Ein Gedanke zu “Neu im Kino: Ghost in the Shell

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