Neu auf DVD: The Void

Gruppe von Menschen ist in Krankenhaus auf dem Lande eingeschlossen, weil sie von einer Gruppe in Kutten belagert wird, doch die eigentliche Gefahr scheint sich im Krankenhaus selbst zu befinden…

Konfuzius sagt: Konfus!

Irgendwie ist das Ganze ein Rumgerangele, bei dem sich am Ende eine Art Gesamtbild ergeben soll oder kann oder möchte oder auch nicht, aber letztlich wirkt alles dann doch so, als wäre es eigentlich eher wüst zusammengeklaut, und zwar in den Abmessungen

2 Teile Carpenter, 1 Teil Scott, und dann kräftig rühren

Eigentlich erweist man dem Film zuviel Ehre, wenn man ihn mit drei herausragenden Filmen des Genres vergleicht, da er nichtmal ansatzweise deren Qualitäten erreicht, aber wo wir schon mal dabei sind: Er vermischt die Belagerungssituation von John Carpenters „Die Fürsten der Finsternis“ mit den Kreatureffekten von Carpenters „Das Ding aus einer anderen Welt“ und Elementen aus Ridley Scotts „Alien“. Wobei das Hauptelement dabei ist, dass man wenig von den Kreaturen zu sehen bekommt. Womit wir bei einem der Probleme sind: Diese Mischung geht nicht auf!

Scott hat wenig vom Alien gezeigt, weil die Puppe eben nicht ganz so dolle war, aber er hat das Beste draus gemacht und es trotzdem geschafft, jede Menge Spannung zu erzeugen, weil man genug gesehen hat, um sich den Rest zusammenzureimen – und sich zu fürchten. Carpenter hat bei seinen Kreaturen im „Ding“ immer draufgehalten, damit man sieht, was Sache ist. Hier werden die Kreaturen im Dunkeln gehalten – und das erzeugt mehr Verärgerung als Spannung. Denn die kommt dadurch nicht auf. Gut, es mag wie bei Scott daran gelegen haben, dass die Dinger bei Licht betrachtet vielleicht nicht ganz so gut ausgesehen haben, aber dem Film hilft diese Herangehensweise leider gar nicht, da man auch keinen Eindruck davon bekommt, was man da hätte sehen sollen. Gegen Ende bedient er sich dann noch mal ausgiebig bei den „Fürsten der Finsternis“, hmm, und diese Schlussszene mit dem Händchenhalten, die kommt mir auch irgendwoher bekannt vor, aber ich komm grad nicht drauf, von wo.

Mit

Aaron Poole, offensichtlich eine Art Klon oder Imitator von Aaron Paul, dem er ein wenig ähnlich sieht?

Fazit

Verworren, kann seine Geschichte nicht richtig erzählen, weiß das, was er hat, nicht richtig einzusetzen und scheint komplett zusammengeklaut zu sein. Letzteres wäre vielleicht nicht ganz so schlimm, wenn er spannend oder gruselig wäre, aber das bekommt er leider nicht hin. Ab 19.6.2017 auf DVD und Blu-ray.

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