Neu im Kino: Churchill

Dicker Mann mit Zigarre versucht Zweiten Weltkrieg zu gewinnen…

Wahre Geschichte

Es geht eigentlich um den D-Day und die Normandie – und Winston Churchill ist irgendwie dagegen. Hätte auch vielleicht interessant sein können, wenn man den Grund dafür, nämlich Gallipoli, besser herausgearbeitet hätte. Und zwar am Anfang des Films. Da hätte eine gigantische Schlachtszene, Massaker, Blut, stattfinden müssen und dann hätte man verstanden, dass Churchill, der dafür verantwortlich war, Einwände gegen die Normandie hat. Motivation und so, weiß ich, wird heute nicht mehr gemacht.

So nun aber haben wir einen Zigarre rauchenden Churchill, der lamentiert und gegen eine Aktion ist – von der wir als Zuschauer alle wissen, dass sie erfolgreich war. Das nimmt nicht nur eine wenig Spannung aus dem Film, sondern eigentlich alle. Was das Ganze zu einer, zwar teils in netten Bildern eingefangenen, eher wenig begeisternden Diskussionsrunde macht. Toll gespielt ist das zwar, sowohl von Brian Cox in der Titelrolle als auch von Miranda Richardson als seine Frau, aber für einen Film reicht das einfach nicht. Ab 25. Mai 2017 gibt’s das dann aber trotzdem im Kino.

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