Neu im Kino: The Dinner

Abendessen zweier Brüder samt Frauen, bei denen eine bestimmte Sache endlich mal auf den Tisch kommen soll…

Anstrengend und nervig!

Wer hier ein spannendes Kammerspiel erwartet, oder, dass der Nebenstrang mit Gettysburg irgendeine Bedeutung hat oder irgendwohin führt, oder, dass das ganze eine Auflösung hat, die am Ende den ganzen, langatmigen Mist vorher rehabilitieren würde, der wird hier enttäuscht werden. Das, worum es geht, zeichnet sich ziemlich schnell ab, aber statt endlich mal darüber zu reden, wird die meiste Zeit des Films unterbrochen, was bei einer Laufzeit von 2 Stunden mehr als ärgerlich ist. Hier hätte man einiges rauskürzen müssen und einfach mal schneller zum Thema kommen, denn wenn man das am Ende ohnehin nicht befriedigend auflöst, muss der quälende Weg bis dahin nicht so lang und -atmig sein. Auch, dass alle beteiligten Schauspieler gute Arbeit leisten, hilft nicht, wenn das, womit sie arbeiten müssen, größtenteils nicht viel hergibt. Bei einem solchen Film muss man den Schauspielern tolle Dialoge in den Mund legen. So bleibt das ganze aber eine herbe Enttäuschung – und reine Zeitverschwendung!

Mit

Richard Gere (Hubertus Bengsch), Laura Linney (Katrin Fröhlich), Steve Coogan (Markus Off), Rebecca Hall (Marie Bierstedt), Chloé Sevigny (Luise Helm), Charlie Plummer (Cedric Eich), Seamus Davey-Fitzpatrick (Amadeus Strobl), Miles J. Harvey (David Kunze), Adepero Oduye (Katharina Spiering), Joel Bissonnette (Patrice Luc Doumeyou)

Fazit: TWOT

Ab 8. Juni 2017 im Kino.

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