Neu im Kino: Overdrive

Amerikaner sollen für Gangsterkönig anderem Gangsterkönig in Marseille teure Autos klauen…

Car-napping“

Wir erinnern uns… natürlich nicht, weil die meisten wahrscheinlich zu jung dafür sind. Es gab mal einen deutschen Film namens „Car-napping“, mit Bernd Stephan in der Hauptrolle, der kurioserweise von Norbert Langer (Tom Selleck, Burt Reynolds) synchronisiert wurde (wohl wegen des Schnurbarts), obwohl er als selbst als Synchronsprecher arbeitet, u.a. für Dean Stockwell in „Zurück in die Vergangenheit“. Wie dem auch sei, ist n netter Film, eine Autoklaugaunerkomödie – und dieser hier geht ein wenig in eine ähnliche Richtung, nur mit mehr Geld… und weniger Stars.

Eastwood ist nicht gleich Eastwood

Was man dem Film hoch anrechnen muss, ist, dass die Autostunts und -fahrten so aussehen, als hätte man sie – größtenteils – mit echten Autos auf echten Straßen gemacht. Anders als bei der „Fast & Furious“-Reihe, wo die Autoszenen inzwischen so künstlich aussehen wie die Brüste von Micaela Schäfer (wollte ich schon in die „Fast 8“-Kritik einbauen, hat sich aber irgendwie nicht ergeben). Rein fahr- und stunttechnisch bekommt man hier also tatsächlich ein bisschen was geboten, und auch wenn man anfangs das Gefühl hat, das hier könnte ein zweites „Collide“ werden (und damit ist Desaster gemeint), so ist es am Ende doch weit besser. Es gibt sogar einen ganz brauchbaren Gaunerteil, der zwar in manchen Punkten ein bisschen besser hätte herausgearbeitet sein können, aber letztlich doch ganz gut funktioniert.

Schwachpunkt sind denn also die Stars oder vielmehr der Mangel daran. Auch wenn Scott Eastwood seinem Vater aus manchen Perspektiven durchaus ähnlich sieht, das Schauspielen hat er nicht erfunden… oder gelernt. Und Charisma… ist nichts, was man im Computer nachträglich einfügen kann, wenn es vorher fehlt. Hier schwächelt der Film also ein wenig, aber…

Fazitdrive

wer einfach nur ein bisschen coole Autoaction sehen will, der sollte hier eigentlich nicht enttäuscht werden. Mit einem etwas ausgefeilteren Drehbuch und besseren Schauspielern, hätte man da sicher einen richtig geilen Film draus machen können. Ab 29. Juni 2017 im Kino.

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