Neu im Kino: Valerian – Die Stadt der tausend Planeten

Major Valerian und seine Partnerin Laureline müssen eine Gefahr, die auf einer gigantischen Raumstation besteht, die aus der über Jahrhunderte gewachsenen ISS entstanden ist, bekämpfen…

Nach einer wahren Geschichte

H—?

Nach einem Comic!

Und streng genommen gibt die Zusammenfassung den Inhalt nicht ganz wieder, denn die Geschichte ist verstrickter, als es wahrscheinlich für den Erfolg eines so teuren Films gut ist. Was mir persönlich gefällt, für das Publikum, das aber möglicherweise nur ein Spektakel ohne dabei nachdenken zu müssen sehen möchte, vielleicht etwas zuviel ist. Was auch in dem Fall schade wäre, weil man hier gerade visuell eine Menge geboten bekommt.

Überhaupt strotzt der Film vor visuellen Einfällen, besonders, was außerirdische Rassen und Details angeht. Aber auch an Ideen mangelt es nicht, wie die Sequenz, die in zwei Dimensionen gleichzeitig spielt, zeigt. Und dann vollbringt der Film am Anfang das kleine Meisterstück, nachdem er uns eine glorreiche Nutzung von Major Toms „Space Oddity“ gezeigt hat, uns ein komplettes Volk in wenigen Minuten so nahe zu bringen, dass wir mit ihm mitfühlen, wenn ihm schlimme Dinge passieren. Respekt!

Schlenker

Im Mittelteil gibt es dann ein paar Szenen, wenn wir uns im Bereich Sie sucht Ihn und Er sucht Sie befinden, wo man theoretisch ein wenig hätte straffen können, aber diese Schlenker tun der Sache keinen Abbruch. Denn: Der Film hat genügend und den richtigen Humor, um uns all das trotz der Umleitungen schmackhaft zu machen.

B-Setzung

Was mich im Vorfeld nicht mit Vorfreude erfüllt hat, war die Besetzung. Der Typ, den ich nicht leiden kann und die Tussi, die nicht spielen kann. Doch, welche Überraschung, Dane DeHaan kommt überraschend sympathisch rüber und Cara Delevigne ist in ihrer Rolle perfekt, nicht nur äußerlich, sondern auch spielerisch. Tatsächlich erweist sie sich gerade gegen Ende als die interessantere Figur, und dass sie die überzeugend spielt, macht Spaß – und Mut auf mehr.

Mit

Dane DeHaan, Cara Delevigne, Clive Owen, Rihanna, Rutger Hauer, Ethan Hawke – Regie: Luc Besson

Das Fazit der tausend Planeten

Okay, der etwas unsinnige Titel wird halb rehablitiert, aber das ist auch der einzige Schwachpunkt am Film. Visuell herausragend mit einer runden Geschichte, bei der Details vom Anfang später wieder eine Bedeutung haben können, mit der notwendigen Portion Humor und spielfreudigen Darstellern. So kann Science Fiction auch sein – und das ist ausgesprochen erfreulich! Ab 20. Juli 2017 im Kino.

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