Kino: Es

Nachdem in einer amerikanischen Kleinstadt der Bruder eines Jungen verschwunden ist, findet sich eine Gruppe von Kindern zusammen, um herauszufinden, was dort böses vorgeht…

Stand By It

Stephen King hat, wie viele Autoren, so seine Klischees. Und so fühlt man sich recht früh an eine seiner besten Verfilmungen erinnert, „Stand By Me“, denn nicht nur gibt es eine Gruppe Kinder, sondern auch eine Gruppe böser Halbstarker, von denen einer sogar ein wenig wie eine Version von Kevin Bacon aussieht, was der in den 80er Jahren spielenden Handlung sehr zugute kommt. Überhaupt ist die Stimmung des Werkes sehr gut getroffen – auch wenn ich zugeben muss, dass es mehr als 30 Jahre her ist, dass ich es gelesen habe. Doch allein die Eröffnungsszene, in der Georgie den Clown Pennywise trifft, ist genau so, wie sie sein sollte – und das schließt Brutalität und Blut mit ein!

Kinder, Kinder

Wer das Buch – oder die alte TV-Verfilmung – kennt, weiß, dass es zwei Zeitebenen gibt, erst die Kinder und dann Jahre später ihre Rückkehr als Erwachsene. Dieser Film zeigt nur die erste Hälfte der Handlung, weshalb er mit dem Schriftzug „IT – Chapter One“ endet. Bei ausreichendem Erfolg soll also auch der Rest der Handlung folgen – aber selbst wenn nicht, kann der Film eigentlich auch für sich stehen. Denn die Geschichte ist gut, hat jede Menge Gänsehautszenen, aber auch einfach eine gute Handlung, die in sich schlüssig ist. All das ist ziemlich gut umgesetzt – nur eine Sache, an die ich mich immer erinnert habe, wenn eins der Kinder seinen Inhalator als Waffe einsetzt und sagt, es wäre Batteriesäure, fehlt. Das ist insofern schade, als die Szene gezeigt hat, was die stärkste Waffe der Kinder ist, nämlich glauben, weil die Säure nur deshalb als solche gewirkt hat, weil sie daran geglaubt haben. Davon ab macht der Film aber eigentlich alles richtig und die jugendlichen Schauspieler sind ausgesprochen hervorragend.

Mit

Bill Skarsgård, Jaeden Lieberher, Jeremy Ray Taylor, Sophia Lillis, Finn Wolfhard, Wyatt Oleff, Chosen Jacobs, Jack Dylan Grazer, Nicholas Hamilton, Jackson Robert Scott

FZ

Sehr gute Umsetzung des Stephen King Romans (oder der Hälfte davon), die mit einer spannenden Geschichte, guten Gänsehautszenen und hervorragenden Schauspielern aufwarten kann – und das, ohne manche Dinge zu beschönigen, wenn man da mal an den Vater des Mädchens und Pennywises ersten Auftritt im Gully denkt. Ab 28. September 2017 im Kino.

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