Kino: Thor: Tag der Entscheidung

Als ein unerwarteter Gegner auftritt, um Asgard einzunehmen, muss Thor sich erst in einer Arena freikämpfen, wobei er einen alten Bekannten trifft…

Wer ist der größere Thor, der Thor, oder der Thor, der ihm folgt?

Okay, falsche Reihe… obwohl „Star Wars“ wie Marvel ja inzwischen auch Disney gehört. Hier haben wir nun einen Film, der sich nicht zu ernst nimmt – und der einen recht whedonesken Humor an den Tag legt. Für den einen oder anderen mag das eine Spur zu viel sein, ich aber habe es sehr genossen. Der Film ist ein schöner Spaß mit wunderbaren Brechungen – und wie bei Whedon schafft man es, während der (langen) Kämpfe immer wieder kleine Unterbrechungen einzubauen, die das ganze auflockern und für Spaß sorgen, so dass sich das Schlachtgemetzel nicht zu sehr in die Länge zieht oder es einem zumindest nicht so vorkommt. Wobei, das muss man attestieren, der eine oder andere Massenmord findet schon statt!

Frauenpower

Der Bösewicht ist diesmal weiblich – und wird von Cate Blanchett mit viel trockenem Witz und Spaß bei der Sache verkörpert. Wo sie als Galadriel im „Herr der Ringe“ gut sein musste, darf sie hier ihr ganzes böses Potential ausspielen – was sie sehr zu genießen scheint. Auf der zwielichtigen Seite gibt es dann noch Tessa Thompson, die ebenfalls locker beweist, dass sie mit den Männern im Superheldengenre mithalten kann. Da bei Thor Loki nicht fehlen darf, ist auch Tom Hiddleston wieder mit dabei, der sogar ein wenig Bandbreite zeigen kann und wie immer eine Bereicherung ist,

Auch wenn es sich im Weltraum angeboten hätte, die „Guardians of the Galaxy“ einzubauen, so bleibt die Verbindung zum MCU doch Doctor Strange vorbehalten. Die Szene ist zwar durchaus nett (und teilweise in Stranges Nachspann enthalten), aber für die Handlung des Films wäre sie durchaus verzichtbar gewesen.

Urban Myths

Einer der Neuzugänge in diesem Film wird von Karl Urban gespielt. Wenn man mal darüber nachdenkt, ist er in den letzten Jahren viel herumgekommen und war mit vielen seiner hiesigen Kollegen bereits auf der großen Leinwand zu sehen, wenn auch nicht unbedingt gleichzeitig. Mit Cate Blanchett teilt er sich den „Herrn der Ringe“, Chris Hemsworth spielte Kirks Vater in „Star Trek“, Benedict Cumberbatch gab Khaaaaaan! in „Star Trek Into Darkness“ und Idris Elba war bei „Star Trek Beyond“ mit dabei… soviel zu diesem kleinen Exkurs.

Mit

Chris Hemsworth, Tom Hiddleston, Cate Blanchett, Idris Elba, Jeff Goldblum, Tessa Thompson, Karl Urban, Mark Ruffalo, Benedict Cumberbatch, Anthony Hopkins

Thor: Fazit der Entscheidung

Mehr Komödie als Drama, viel Action, aber auch viel Spaß – und vor allen Dingen jede Menge ironische Brechungen. Ab 31. Oktober 2017 im Kino.

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Ein Gedanke zu “Kino: Thor: Tag der Entscheidung

  1. Pingback: Thor: Ragnarok | Review | DerStigler

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