Kino: Brimstone

Als ein neuer Priester in die Gemeinde kommt, ergreift die stumme Frau die Angst vor ihm. Wir erfahren nach und nach, warum…

Western

Es geht hart zur Sache. Und um Religion. Unter anderem. Vielleicht sollte man nicht zuviel erzählen? Vielleicht bin ich auch nur zu faul. Sagen kann man aber, dass es ein Film ist, der unter die Haut geht – und der zu den Filmen gehört, die keine Gefangenen machen. Es gibt harte Szenen und fiese Szenen. Es gibt einen schaurig guten, sehr bedrohlichen Guy Pierce. Und eine hervorragende Dakota Fanning, die ihm in nichts nachsteht. Schauspielerisch, nicht von der Handlung her. Es gibt mit Carice van Houten eine Holländerin, die tatsächlich niederländisch spricht (oder eine Niederländerin, die tatsächlich holländisch spricht?), was sehr schön ist, weil… irgendwie echt. Emilia Jones macht ihre Sache auch sehr gut – und Kit Harington… ist im Film. Der hat auch eine schöne Struktur, bei der man sich in Maßen an einen anderen Film mit Guy Pierce erinnert fühlt. Einzig, er ist vielleicht ein wenig zu lang. Hier und da wäre Straffung vielleicht nicht verkehrt gewesen. Wer nun aber den

Wohlfühlfilm des Jahres

erwartet, der wird sträflichst enttäuscht werden, denn das kann dieser Film

von Martin Koolhoven

nun wirklich nicht bieten. Ich beschrieb, warum. Wohligkeit und Hoffnung spielen da keine großen Rollen, eher ist man versucht zu sagen, dies wäre eine

Filmbiographie von Harvey Weinstein

doch das ist der Zyniker in uns, der das sagt – auch wenn man sich bei einigen der Handlungen im Film vielleicht an ihn erinnert fühlt. Und vielleicht auch bei einigen der „Rechtfertigungen“ für diese Handlungen. Auch wenn sich dafür, wie immer, in der Religion welche finden lassen. Danke Gott, Du machst all unsere Taten zu den Deinen – selbst die beschissenen. Oder gerade die.

Fazstone

Sehenswert, hart, aber eventuell einen Tacken zu lang. Ab 30. November 2017 im Kino.

Kino: Der Mann aus dem Eis

DJ Ötzi…

Nee!

Vor 5.300 Jahren lebte der heute als Ötzi bekannte Steinzeitler, dessen tiefgefrorenen Körper man in unserer Zeit gefunden hat. „Dies ist seine Geschichte“…

Wahre Geschichte?

Ich wage das mal zu bezweifeln. Man hat aus den wenigen Dingen, die man über den kalten Kerl wusste, eine wüste Rachegeschichte mit wenig Dialog gebastelt, nachdem man ihm – Vorsicht, Spoiler! – sein Schminktäschchen geklaut hat. Kein Scherz! Mehr oder weniger. Jedenfalls kann man das alles wohl als ziemlich spekulativ ansehen. Zumal das Presseheft sagt, dass man sich einiges eher zusammenreimen musste, z.B. die Behausungen. Die sehen, ehrlich gesagt, zu gut aus, zu modern. Und auch die Rachegeschichte kommt dann etwas einfach daher. Das alles als Spielfilm anzugehen wirkt irgendwie falsch und man wäre dem Thema mit einer Doku mit Spielszenen wohl besser gerecht geworden als auf diese Weise.

Mit

Jürgen Vogel, Axel Stein, Franco Nero

Fazit: TWOT!

Ab 30. November 2017 im Kino.

DVD: Valerian – Die Stadt der tausend Planeten

Major Valerian und seine Partnerin Laureline müssen eine Gefahr, die auf einer gigantischen Raumstation besteht, die aus der über Jahrhunderte gewachsenen ISS entstanden ist, bekämpfen…

Nach einem Comic!

Und streng genommen gibt die Zusammenfassung den Inhalt nicht ganz wieder, denn die Geschichte ist verstrickter, als es wahrscheinlich für den Erfolg eines so teuren Films gut ist. Was mir persönlich gefällt, für das Publikum, das aber möglicherweise nur ein Spektakel ohne dabei nachdenken zu müssen sehen möchte, vielleicht etwas zuviel ist. Und doch scheint es gerade die Handlung zu sein, die, besonders amerikanische, Kritiker kritisiert haben. Ich möchte wetten, es waren die gleichen Leute, die dann anschließend „Blade Runner 2049“ zum Meisterwerk erkoren haben, eine Einstufung, die ich weder nachvollziehen noch unterstützen möchte. Ganz ehrlich, hier an der Handlung rummeckern, aber die krassen Löcher in Logik und Geschichte beim Blöd Runner nicht anzumerken, erscheint mir nicht nachvollziehbar. Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie möchte ich einfach eine Lanze für „Valerian“ brechen, vielleicht deshalb, weil er visuell tolle und inhaltlich brauchbare Science Fiction aus Europa ist, die locker mit der amerikanischen Konkurrenz mithalten kann – und die das angebliche Meisterwerk in meinen Augen um Längen übertrumpft.

Denn der Film strotzt vor visuellen Einfällen, besonders, was außerirdische Rassen und Details angeht. Aber auch an Ideen mangelt es nicht, wie die Sequenz, die in zwei Dimensionen gleichzeitig spielt, zeigt. Und dann vollbringt der Film am Anfang das kleine Meisterstück, nachdem er uns eine glorreiche Nutzung von Major Toms „Space Oddity“ gezeigt hat, uns ein komplettes Volk in wenigen Minuten so nahe zu bringen, dass wir mit ihm mitfühlen, wenn ihm schlimme Dinge passieren. Respekt!

Schlenker

Im Mittelteil gibt es dann ein paar Szenen, wenn wir uns im Bereich Sie sucht Ihn und Er sucht Sie befinden, wo man theoretisch ein wenig hätte straffen können, aber diese Schlenker tun der Sache keinen Abbruch. Denn: Der Film hat genügend und den richtigen Humor, um uns all das trotz der Umleitungen schmackhaft zu machen.

Bonus

Ein kurzes Making-of und Interviews, in denen vor allem Luc Bessons Verbundenheit mit dem Projekt um dem Comic zur Geltung kommt.

Mit

Dane DeHaan (Constantin von Jascheroff), Cara Delevigne (Maximiliane Häcke), Clive Owen (Tom Vogt), Rihanna (Maja Maneiro), Rutger Hauer (Hemlut Krauss), Ethan Hawke (Frank Schaff) – Regie: Luc Besson

Das Fazit der tausend Planeten

Sagen wir so: Die erste Stunde ist wirklich großartig, das Intro, die Einführung der fremden Welt, der mehrdimensionale Markt, aber wenn wir zum sie such ihn, er sucht sie Teil kommen, verlieren wir ein bisschen an Geschwindigkeit. Von da an ist der Film „nur noch“ gut (von einem kleinen Höhepunkt mit Zitrone abgesehen, dem schönsten Gag des Films) – und das macht ihn unterm Strich zu einem ziemlich guten Film!

Visuell herausragend mit einer runden Geschichte, bei der Details vom Anfang später wieder eine Bedeutung haben können, mit der notwendigen Portion Humor und spielfreudigen Darstellern. So kann Science Fiction auch sein – und das ist ausgesprochen erfreulich! Ab 30. November 2017 auf DVD und Blu-ray.

DVD: Wish Upon

Viele Jahre nach dem Selbstmord der Mutter bekommt junges Mädchen eine chinesische Kiste, die einem scheinbar sieben Wünsche ermöglicht. Sie wünscht sich was – und es wird wahr – aber es dauert ein paar Wünsche länger, bis sie feststellt, dass für jeden Wunsch ein Blutgeld gefordert wird…

Highschooldrama trifft „Aladin“ und „Final Destination“

So könnte man die Mischung ganz gut zusammenfassen. Da sind die gesellschaftlichen Probleme in der Schule, der Wunsch, geliebt zu werden – und da ist Aladins Wunderschlampe, äh, -lampe, von der man sich was wünschen kann. Nur ist die nicht ganz so geschwätzig wie dereinst Robin Williams, sondern steht mehr auf originelle Mordarten wie der Tod in „Final Destination“. Wobei der Horror eher Highschoolmäßig ist, also milde, kein harter Splatter, der dazu führen würde, dass die Zielgruppe nicht ins Kino darf. Trotzdem funktioniert das Ganze ganz gut, weil damit gespielt wird, nicht nur wie jemand ins Gras beißen wird, sondern teils auch, wen es treffen soll. Am Ende gibt es sogar noch eine ganz nette Wendung, auch wenn man kurz vorher ein deutliches „Na endlich!“ geseufzt hat, als die Protagonistin endlich mal einen Wunsch dazu nutzt, dass sie nicht miterleben muss, wie sich ihre Mutter auf dem Dachboden erhängt.

Mit

Joey King (Luisa Wietzorek), Ryan Phillippe (Benedikt Weber), Ki Hong Lee (Amadeus Strobel), Shannon Purser (Franciska Friede), Sydney Park (Olivia Büschken), Sherylin Fenn (Melanie Pukaß)

Fazit

Durchaus nette Mischung aus den erwähnten Elementen, wobei der Horror aber immer der jüngeren Zielgruppe angemessen bleibt. Ab 27. November 2017 auf DVD und Blu-ray.

DVD: THE GOOD NEIGHBOR – Jeder hat ein dunkles Geheimnis

Zwei Jugendliche machen ein Experiment mit dem bösen Nachbarn von nebenan, indem sie sein Haus mit Kameras ausstatten und ihm „übernatürliche Dinge“ vortäuschen…

Ebenen

Der Film arbeitet auf drei Ebenen. Es gibt die Perspektive der Jugendlichen, die im Found-Footage-Stil erzählt wird, es gibt die Perspektive des Nachbarn, die oft auch in Rückblenden geht und da ist die Gerichtsverhandlung, die beide Stränge am Ende zusammenführt.

Man sollte im Vorfeld nicht zu viel über den Film wissen und sich mit ihm treiben lassen. Denn er entfaltet sich im Laufe der Handlung und am Ende weiß man alles, was man wissen muss. Die Gerichtsverhandlung sagt uns, dass etwas passiert ist, aber nicht was. Und das ist das Schöne an diesem Film, dass man erwartet und spekuliert und dass man am Ende eine Antwort bekommt, die nicht enttäuscht.

Nachbar

Der böse Nachbar mit dem schlimmen Geheimnis wird dargestellt von James Caan. Der hat bislang eine umfangreiche Karriere gemacht, war in „Der Pate“, wurde von Kathy Bates in der Stephen King Verfilmung „Misery“ gefoltert und hat sogar an der Seite seines Sohnes Scott in dessen Fernsehserie „Hawaii-50“ gespielt. Hier gibt es zudem noch ein nettes Interview mit ihm, das herrlich offen ist.

Mit

James Caan (Ronald Nitschke)

The Good Fazit

Gut durchdacht, schön konstruiert, genau richtig umgesetzt. Ab 24. November 2017 auf DVD und Blu-ray.

DVD: Mr. Sloane

Mann in den mittleren Jahren verliert Ende der 60er Job und Frau, aber das Leben geht ja bekanntlich weiter…

Pech

So, wie man bei anderen Filmen gerne rumsülzt, „die Stadt selbst ist ein eigenständiger Charakter“, so könnte man es hier über das Pech sagen, denn das „ist fast eine eigene Figur“, die immer auf die Handlung einwirkt. Man sieht es herannahen, ankommen, klingeln, sich die Krawatte zurechtrücken, bevor ihm Nick Frost die Tür öffnet und es hereinstolpert, um seine Arbeit zu leisten – oder vielmehr seiner Bestimmung gerecht zu werden. Man sieht es also kommen, immer wieder, und man erahnt, wohin es führen wird – und oft genug hat man recht. Was weh tut. Nicht, weil man es vorhergesehen hat, sondern weil es einfach effektive und damit unangenehme Arbeit leistet. Denn man ist auf der Seite des Protagonisten und wünscht ihm, dass das Pech ihn mal in Ruhe lassen würde. Insofern erreicht die Serie ihr Ziel sehr gut, dass man mit der Hauptfigur mitfühlt – und auch das ist ja heutzutage nicht immer so.

Humor

Natürlich geht das Ganze nicht ohne Humor ab. Es gibt witzige Szenen und witzige Dialoge. Aber das hält sich die Waage mit den unangenehmen Anteilen der Handlung. Es ist keine reine Wohlfühlkomödie, die hier auf 7 20-Minüter auseinandergeschnitten und quasi als Serie mit vielen Rückblenden zusammengesetzt wurde, es ist eher eine Tragikkomödie oder humoristische Tragödie, bei der sich Freude und Trauer miteinander abwechseln und man immer hofft, dass es für die Figur besser wird, als man ahnt, dass es kommen würde.

Darsteller

In Großbritannien schaffen es Schauspieler, die witzig sind, auch in ernsten Rollen Fuß zu fassen (anders als in Deutschland, wo es keine Schauspieler gibt, die witzig sind, ein Sprung aus der Comedy in den ernsten Bereich also gar nicht wirklich möglich ist). Nick Frost war jahrelang Wegbegleiter von Simon Pegg, sowohl in dessen Fernsehserie „Spaced“ also auch in der „Cornetto-Trilogie“ („Shaun of the Dead“, Hot Fuzz“, „The World’s End“), bei denen er, mit Ausnahme des letzteren, oft durchaus ähnliche Figuren spielte. Seit einiger Zeit jedoch darf er zeigen, dass mehr in ihm steckt als Comedy – was hier sehr gut sichtbar ist.

Ebenfalls in der Comedy ansässig war Olivia Colman, Sie war zu sehen im britischen „The Office“ und „Green Wing“, aber auch Filmen wie „Confetti“, die alle mehr im Komödienbereich angesiedelt waren. Heutzutage sieht man sie dagegen eher in Produktionen wie der hervorragenden John le Carré Serie „The Night Manager“ und Kenneth Brannaghs „Mord im Orient Express“. Gut ist sie in allem!

Peter Serafinovicz war nicht nur in verschiedenen englischen Comedy-Serien, er war auch zusammen mit Nick Frost in „Spaced“ und „Shaun of the Dead“. Einem etwas anderem Publikum wurde er bekannt als die englische Stimme von Darth Maul in „Star Wars: Episode I“, hat aber auch seit Jahren immer mal wieder kleinere aber markante Rollen in Filmen wie „Spy“ und „John Wick 2“.

Und dann ist da noch Ophelia Lovibond, die nicht nur in der 2. Staffel von „Elementary“ zu sehen war, sondern auch bei der sehr schönen Serie „Hooten & the Lady“ letztere verkörperte – da wäre es langsam mal Zeit für eine zweite Staffel!

Bonus

Ein paar Making-ofs und vier Audiokommentare mit Nick Frost und Autor/Regisseur Robert B. Weide, die nette und sympathische Einblicke in die Serie, aber auch die beiden Beteiligten selbst schaffen, z.B. wieviel aus der Realität eingeflossen ist.

Mit

Nick Frost, Olivia Colman, Peter Serafinovicz, Ophelia Lovibond

Fazit

Gekonnte Mischung aus einem lachenden und einem weinenden Auge, denn beides wird hier gleichermaßen beansprucht. Ab 24.11.2017 auf DVD.

DVD: UNCLE – Die komplette Serie

Erfolgloser Musiker und typischer Versager-Typ soll sich um den etwas eigenwilligen 12jährigen Sohn seiner Schwester kümmern…

About another boy

Ein wenig fühlt man sich an das Werk von Nick Hornby erinnert, doch die Serie entwickelt genug eigenes, um das schnell wieder zu vergessen. Passend zur Hauptfigur gibt es in jeder Folge mindestens einen Song, was ihr etwas sehr eigenes gibt, das sonst wenige Seien bieten. Hinzu kommt etwas, das man heutzutage auch viel zu selten hat: sympathische Figuren!

So gibt es neben dem Duo im Mittelpunkt, also Onkel und Neffe, auch noch eine Reihe anderer Leute, die mal mehr, mal weniger auf die Handlung einwirken und ab und an sehr an Bedeutung gewinnen. Schön sind nicht nur die Dialoge, sondern auch die Tatsache, dass man ernste Themen nicht komplett ausspart und sich auch mit den Problemen der jungen Figur, also Mädchen, auseinandersetzt.

Schau, Spieler

Sehr schön ist es ebenfalls, Jungschauspieler Elliot Speller-Gillott dabei zuzusehen, wie er über die drei Staffeln (und mehr als drei Jahre, wie es scheint) älter wird und sogar in den Stimmbruch kommt. Auf sein Spiel wirkt sich das zum Glück nicht negativ aus und man kann nur hoffen, dass ihm, der hier so wunderbar seine Texte bringt, eine große und lange Karriere bevorsteht. An manchen Stellen erinnert er in der Art, wie er spricht und sich bewegt, ein wenig an Rowan Atkinson – was aber keine Aufforderung ist, mit ihm „Young Mr. Bean“ zu machen!

Seine Mutter wird gespielt von Daisy Haggard. Die war, wie so viele britische Schauspieler, auch in „Doctor Who“ zu sehen, die wenigen aber, die die kleine aber sehr feine Serie „Episodes“ kennen, können sich hier davon überzeugen, dass sie weit mehr kann, als die Rolle, die sie dort verkörpert – auch wenn die gleichermaßen einsilbig wie herrlich ist.

Was britische Comedy- und Fernsehgrößen angeht, so haben wir als Gäste Dylan Moran aus „Black Books“ und natürlich „Shawn of the Dead“, Gemma Whelan aus „Game of Thrones“ und Nick Mohammed, den wir erst kürzlich in „The Job Lot“ sehen konnten.

Mit

Nick Helm (Michael Che-Koch), Elliot Speller-Gillott (Max Rinke / Tom Raczko), Daisy Haggard (Betyl Julide Gulgec), Daniel Lawrence Taylor (Arne Obermeyer), Sydney White (Daniela Bette-Koch), Con O’Neill (Vittorio Alfieti), Esther Smith (Kirstin Hesse), Nick Mohammed (Robert Steudtner), Nicholas Burns (Andreas L. Maier), Brett Goldstein (Lars Schidtke), Nina Toussaint-White (Demet Fey)

Fazit

Sehr lustig! Trockener, teils ein bisschen böser, aber irgendwie ehrlicher Humor. Das macht einfach Spaß, ist aber nicht unbedingt familientauglich – wie die Hauptfigur selbst. Da das hier super funktioniert wäre es vielleicht langsam an der Zeit, auch Britcom-Serien wie „Father Ted“ auf die deutsche Fernsehgemeinde loszulassen?! Ab 24.11.2017 auf DVD.