Kino: OPER. L’OPÉRA DE PARIS

Interessante Einblicke in die Pariser Oper

Und das ist es genau. Einblicke. Durchaus interessant. Ein paar Blicke hinter die Kulissen. In Proben, Gedanken, Ideen.

Schön wäre es gewesen, wenn es mehr gegeben hätte. Zum Beispiel wird an einer Stelle ein Sänger ersetzt. Da wäre es interessant gewesen, zu sehen, wie der erste Schauspieler die Rolle angelegt und wie der Unterschied zu dem, der einspringt, ausgesehen hätte. Überhaupt wäre nach Proben und Gesprächen schön gewesen, ein bisschen was vom Endprodukt zu sehen, so, wie man es im Saal erleben würde.

Das wäre auch in einer Szene interessant gewesen, in der zwei Frauen darüber sprechen, dass die Frau auf der Bühne gerade schwitzen würde wie Sau – dann soll man das auch zeigen, entweder, dass sie recht haben, oder aber, dass sie es nicht tun. So bleibt auch dieser Ausflug in die Ehrlichkeit hinter den Kulissen nicht wirklich befriedigend.

Auch das Thema Geld kommt zu einer interessanten Stelle. Offenbar wird die Pariser Oper von Subventionen finanziert. Dann wird darüber gesprochen, was die teuerste Eintrittskarte kostet. Hier hätte ich gerne gewusst, was man denn für die billigste hinblättern muss und ob sich das Volk diese Tickets überhaupt leisten kann.

Für erste Einblicke in die Opernwelt also durchaus sehenswert, aber da wäre durchaus noch Spiel nach oben gewesen. Ab 28. Dezember 2017 im Kino.

Dieser Beitrag wurde unter Filme veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.