Kino: BLACK PANTHER

In Afrika gibt es ein Land, in dem die technologischen Entwicklungen die des Rests der Welt weit überschreiten. Deshalb bleibt dieses Land für alle anderen unsichtbar. Als der König bei einem Attentat ums Leben kommt, soll sein Sohn seine Stelle einnehmen, aber da sind dann noch die Bösewichte im Rest der Welt und diverse andere Komplikationen…

Marvel-Comic-Verfilmung

Wer glaubt, es gäbe keine schwarzen Superhelden, der wird hier eines Besseren belehrt. In „Captain America: Civil War“ wurde der Schwarze Panther bereits eingeführt, hier nun erhält er seinen eigenen Film. Und der ist richtig gut geworden, mit tollen Effekten, ansehnlichen Kämpfen und einer Handlung, die irgendwo zwischen Agentenfilm und schwarzem Königshaus liegt, eine ausgezeichnete Mischung, die hier und da mit einigen Tupfern Humor gewürzt wird. Es ist wohl der Comicvorlage geschuldet, dass mit Martin Freeman (der hier nach „Der Hobbit“ ein Wiedersehen mit Andy Serkis feiert) ein weißer FBI-Agent am Start ist, denn es wäre noch eine Spur schöner gewesen, hätte man statt seiner Samuel L. Jackson als Nick Fury eingesetzt (der eigentlich schon lange seinen eigenen Film verdient hätte), so dass der einzige Weiße im Film der Bösewicht gewesen wäre, was so gesehen ein bisschen eine vertane Gelegenheit ist.

Starke Spieler

Auch bei der Besetzung kann man nicht klagen. Chadwick Boseman ist genauso charismatisch wie Michael B. Jordan, so dass man sich mehr Filme mit ihnen wünscht. Auch zwei Darsteller, die in „Black Mirror“ mitgewirkt haben, sind mit von der Partie. Leider wird Daniel Kaluuya, der nicht nur in der, wie ich finde, besten Episode der britischen Serie mitspielt („15 Million Merits“), sondern auch jüngst für „Get Out“ für den Oscar nominiert wurde, hier nicht wirklich seinen Fähigkeiten gemäß eingesetzt. Dafür aber ist Letitia Wright (aus der Folge „Black Museum“) ein echtes Highlight des Films, denn sie ist gleichermaßen Schwester wie Q zu Bosemans Black Panther, und sie macht dabei genausoviel Spaß wie sie ihn offensichtlich hat. Überhaupt bietet der Film einige starke Frauen und Frauenrollen, also gerne mehr davon!

Mit

Chadwick Boseman, Michael B. Jordan, Lupita Nyong’o, Martin Freeman, Forest Whitaker, Angela Bassett, Andy Serkis, Daniel Kaluuya, Letitia Wright, Danai Gurira – Regie: Ryan Coogler

Black Fazit

Einigen schien der letzte „Thor“ ein wenig zu lustig gewesen zu sein, dieser hier ist etwas ernster und setzt seinen Humor gezielter, dafür auch prägnanter ein. Eine gute Geschichte mit guten Darstellern – schlicht ein guter Film! Ab 15.2.2018 im Kino.

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Ein Gedanke zu “Kino: BLACK PANTHER

  1. Pingback: Black Panther | Review | DerStigler

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