DVD: MISTER BEFORE SISTER

Zwei Freundinnen mit Pechsträne und ohne Job wollen sich per Urlaub im heißen Florida wieder aufrichten, doch unterwegs treffen sie einen Typen, auf den sie beide abfahren und so beginnt ein Wettkampf, welche der beiden den Schönling flachlegen wird…

Kampf der Tittanen

Wäre der schönere Titel gewesen, denn die Hauptrollen werden von den Doppel-Dlerinnen Kate Upton und Alexandra Daddario gespielt. Letztere war vor zwei Jahren noch die Tochter von Dwayne Johnson in „San Andreas“, jetzt ist sie bereits Lehrerin, so schnell kanns kommen.

Das Ganze ist kein Drama, in keiner Beziehung, sondern eine nette Komödie, die leider nicht so freizügig daherkommt, wie man es sich bei den Oberweiten Landschaften wünschen würde, aber zum Glück wird es nie so pissig untergürtellinieg wie bei „Frauentrip“-Filmen wie „Girls Trip“, denn wenn hier gestrullert wird, sieht man’s zum Glück nicht. Wenn sich eine Frau ein bisschen prollig verhält und rülpst, wie Upton-Girl Kate hier, dann hat das einen gewissen Charme, aber seine Blase über der Straße auf unschuldige Passanten (und, im übertragenen Sinne, auch Kinobesucher) zu entleeren, hat das eben nicht. Also, dies hier ist kein „Girls Tripper“, sondern ein netter kleiner Roadtrip, bei dem zwar nicht jeder Gag so richtig einschlägt, der aber trotzdem genug Charme und Humor hat, um darüber hinwegblicken zu lassen. Man könnte es mit

recht nett

zusammenfassen, denn es ist nette Unterhaltung, die keinem weh tut, die mit Matt Jones irgendwann auch ihr Herz und ihre Seele findet und hätte man Captain Schönling noch am Ende schwul sein lassen, hätte der Film vielleicht sogar großartig sein können. So können wir erleben, wie zwei ansehnliche Mädels mit guten Argumenten versuchen, sich gegenseitig das Wasser abzugraben, was zu besseren und nicht ganz so guten Szenen führt, einen am Ende aber nicht in vielfacher Hinsicht angepisst zurücklässt.

OT: The Layover

Alexandra Daddario (Meret Brettschneider), Kate Upton (Simone Pahl), Matt Barr (Jannik Endemann), Matt Jones (Tobias Schmidt), Kal Pen (Jens Wendland), Rob Corddry (Robin Brosch)

Regie: William H. Macey

Fazit ohne Wortspiel

Irgendwie nett. Das klingt nach wenig, ist bei all dem Mist, den man zu sehen bekommt, aber fast schon ein Gütesiegel. Würde ich Punkte verteilen, wären das wahrscheinlich drei von fünf Körbchengrößen. Ab 1. Juni 2018 auf DVD und Blu-ray.

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