Kino: Don’t worry, weglaufen geht nicht

Trinker wird durch Unfall gelähmt und muss sehen, wie er mit Leben, Trinken und Arbeit klarkommt…

Filmisches Treffen der Anonymen Alkoholiker

Oh, nach einer

Wahren Geschichte

wie so ziemlich fast alles, was wir heutzutage zu sehen bekommen. Man erlebt viel von dem, was wahrscheinlich die Treffen der Anonymen Alkoholiker ausmacht und so ist das Ganze auch ein wenig zäh und anstrengend, was man dadurch zu kompensieren versucht, dass man sich komplett von einer linearen Erzählweise trennt, sondern schnell hin und her springt. Ein wenig hat man das Gefühl, das wäre so eine Art

American Speldor“ on the rocks

weil sich auch hier die Hauptfigur zu einem Cartoonisten entwickelt, nur, dass sich bei dem anderen Film nicht so viel hinter die Binde gekippt wird. Hoch anrechnen kann und muss man, dass das alles

gut gespielt ist

was alle Darsteller einschließt, selbst Rooney Mara, die hier nach „Her“ und „Maria Magdalena“ das dritte Mal auf Joaquin Phoenix trifft, doch hier tut sie mehr, als nur mit leerem Blick in die Gegend zu starren, was der Sache durchaus gut tut. Und auch Jonah Hill leistet hier gute Arbeit – trotzdem kein Grund, ihn wieder für den Oscar zu nominieren.

OT: Don’t Worry, He Won’t Get Far on Foot

Joaquin Phoenix, Jonah Hill, Rooney Mara, Jack Black

Regie: Gus Van Sant

Don’t Worry, He Won’t Get Fazit on Foot

Gut gespielt, aber dann doch auch ein wenig anstrengend – so, wie ein Alkoholentzug eben ist. Lediglich was die Cartoons selbst angeht, hätte man die ein wenig länger zeigen können, weil man so, während man sich noch entscheiden muss, ob man nun den originalen Text oder die Untertitel liest, viel verpasst, da sie oft zu schnell wieder weg sind. Ab 16.8.2018 im Kino.

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Ein Gedanke zu “Kino: Don’t worry, weglaufen geht nicht

  1. Ich gehöre wohl zu den wenigen, die den Film richtig gut fanden. Aber ja, die nicht-lineare Erzählweise ist sicher etwas, woran sich die Geister scheiden. Ich fand’s erfrischend, aber ich kann’s auch nachvollziehen, wenn man das mühsam und unnötig findet.

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