Kino: DAS KRUMME HAUS

Reicher Mann beißt ins Gras. Es könnte Mord sein. Seine Enkelin betraut einen Detektiv, mit dem sie mal was gehabt hat, mit den Ermittlungen und so kommt er in das krumme Haus, um die krummen Verdächtigen zu begutachten…

Nach Agatha Christie

Sets und Beleuchtung sind teilweise sehr hübsch geglückt. Danke, das wars, bis zum nächsten Mal…

Whodunnit

Na gut, gehen wir ein bisschen ins Detail. Ich, der ich im Laufe der Zeit den einen und oder anderen Krimi geschrieben habe, bin sehr altmodisch, was einige Dinge angeht. Und so finde ich persönlich es am schönsten, wenn der Zuschauer/Leser genausoviele und die gleichen Informationen erhält wie der agierende Detektiv, so dass beide eine Chance haben, den Fall zu lösen, doch dass der Detektiv ein paar Details sieht, die einem vielleicht entgehen und damit den Fall löst. Oder, dass er überhaupt den Fall löst. Hier haben wir eher so einen Fall, bei dem der Mörder am Ende ein Geständnis zur Verfügung stellt. Ganz ehrlich, das ist langweilig, dafür brauch ich keinen Ermittler. Ich möchte clevere Detektivarbeit sehen – und das haben wir hier leider eher weniger. Zumal der Schauspieler genauso langweilig ist wie der Rest des Films – das mag eine stimmige Kombination sein, ist aber letztlich eher unbefriedigend. Von den Figuren macht einzig die von Amanda Abbington, bekannt aus „Sherlock“, gespielte Dame Spaß, was nur an ihrem wunderbaren Spiel liegt.

OT: Crooked House

Gillian Anderson (Cathen Gawlich), Max Irons (Patrick Roche), Glenn Close (Kerstin Sanders-Dornseiff), Terence Stamp (Bodo Wolf), Julian Sands (Frank Röth), Christina Hendricks (Debora Weigert)

Regie: Gilles Paquet-Brenner

[Besprechung erfolgt nach Sichtung der deutschen Fassung]

Das geradlinige Fazit

Hübsche Sets… machen noch lange keinen guten Krimi. Dieser hier schreitet eher langsam bis langweilig voran. Aber wer sich nicht überfordern lassen will von einem fiktiven Kriminalfall, der mag hier eine angenehm ruhige Zeit verbringen. Ab 29. November 2018 im Kino.

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