Heimkino: ROMANS – Dämonen der Vergangenheit

Mann mit Beziehungsproblemen und der Neigung zu Gewaltausbrüchen arbeitet für Abrissunternehmen. Eines Tages passiert etwas, das etwas in ihm auslöst…

Nach wahren Begebenheiten

Wer bei diesem, etwas in die Irre führenden, Titel eine Geschichte im alten Rom erwartet, in der mutige Römer gegen Dämonen kämpfen und all das spielt in der Vergangenheit, der wird hier enttäuscht werden, weil der Film aber auch rein gar nichts damit zu tun hat. Insofern ist der Titel, der im Original eine Spur mehr Sinn ergibt, mit „Römer 12:20“, wie der Kurzfilm heißt, auf dem er auch beruht, näher dran, denn worauf er sich bezieht ist eine Bibelstelle. Das Presseblatt gibt die Hintergründe und Geschichte der Figur komplett an, doch der Film lässt sich damit eine Menge Zeit, also soll hier auch nicht mehr verraten und es dem Film überlassen werden, seine Handlung zu entfalten. Zu dem Zeitpunkt, als allerdings ein Priester auftaucht und die Hauptfigur damit hadert, hat man eine Ahnung, in welche Richtung die ganze Sache gehen könnte, auch wenn das Ende, das dem Thema entsprechend angemessen heftig ist, tatsächlich überraschend kommt und dem Begriff Fegefeuer eine neue Nuance hinzufügt.

Intensives Drama

Statt einem Kampf um Rom haben wir einen Kampf um das eigene Selbst, um den Umgang mit Dingen, die einen belasten und die nie richtig verarbeitet wurden, weshalb sie sich negativ auf das Leben auswirken. Es ist ein Drama, das ein wenig unter die Haut geht und sowohl von Orlando Bloom als auch von Janet Montgomery intensiv und überzeugend gespielt wird,

Mit

Orlando Bloom (Philipp Moog), Janet Montgomery (Eva Michaelis), Charlie Creed-Miles (Asad Schwarz), Alex Ferns (Frank Gustavus), Anne Reid (Uschi Sieg), Barry Nolan (Frank Jordan), James Smillie (Stefan Banson)

Regie: Ludwig Shammasian und Paul Shammasian

[Besprechung erfolgt nach Sichtung der Originalfassung]

Im Namen des Fazit

Schmerzlich und schmerzlich realistisch, leider. Ab 27.6.2019 auf DVD und Blu-ray.

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