Heimkino: XANADU

Künstler soll Großbild von Plattencover machen und verliebt sich in das Mädchen darauf, das ihm just zuvor begegnet ist…

Mu Si Cal

Der beiliegende Audiokommentar spricht von einem Füllhorn an Ohrwürmern, aaaaaaber… das ist dann wohl so ein Fall, wo man mit groß geworden sein muss. Wie üblich gilt: Wenn man die Lieder mag, ist son Musical ein Selbstläufer, wenn man nicht soviel damit anfangen kann (und in meiner bescheidenen Meinung ist erst das letzte Lied, das titelgebende „Xanadu“, das einzige mit Ohrwurmcharakter), dann kann man sich wenigstens noch an den Schauwerten und der netten Animationsszene, die Disney neidisch machen sollte, erfreuen. Die Handlung hat etwas märchenhaftes, um nicht zu sagen götterhaftes, aber da muss dann jeder selbst herausfinden, wie das gemeint ist. Nichtsdestotrotz bietet das Mediabook ein gutes Maß an Antworten, nicht nur rund um den Film selbst, sondern auch die Frage betreffend, die man sich bezüglich Frau Newton-John stellen mag, also quasi was denn so aus ihr geworden ist. Hier dürfte man zu all dem fündig werden.

Ein Amerikaner in Xanadu

Mit von der Partie ist auch eine der Größen des amerikanischen Musik- und Tanzfilms… und es ist nicht Fred Astaire. Nein, Gene Kelly ist mit dabei, der seine Leidenschaft für Musik und Tanz auf der Leinwand auslebte und uns daran teilhaben ließ. Erwähnt seien nur der musikalisch von George Gershwin unterlegte „Ein Amerikaner in Paris“ und natürlich „Du sollst mein Glücksstern sein“, der inzwischen auch unter seinem Originaltitel „Singing in the Rain“ bei uns erhältlich ist und der nicht nur eine der tollsten (titelgebenden) Tanz- und Musiknummern in sich trägt, sondern mit ihr auch eine, die es dann auch in Stanley Kubricks warmherzige Buddykomödie „Uhrwerk Orange“ geschafft hat, wenn auch mit deutlich anderer Konnotation.

Bonus

Ein informativer deutscher Audiokommentar, ein kleines Making-of sowie Songs zum Mitsingen (beides nur auf der beiliegenden Blu-ray), für alle, die davon einfach nicht genug bekommen können.

Xanadu (1980)

Olivia Newton-John (Susanna Bonasevicz), Gene Kelly (Niels Clausnitzer), Michael Beck (Knut Reschke), James Sloyan (Arne Elsholtz)

Regie: Robert Greenwalt

[Besprechung erfolgt nach Sichtung der deutschen Fassung]

Fazidu

Man muss es mögen… oder man kann einiges darüber erfahren. So oder so eine hochwertige und schöne Sache. Ab 23. August 2019 als limitiertes Mediabook.

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