Kino: BRAHMS: THE BOY II

Nach Einbruch zieht Kleinfamilie aufs Land, wo Jüngelchen umgehend eine vergrabene Puppe findet, doch die hat a) ein böses Geheimnis und b) eventuell sogar ihr eigenes Leben…?!?:;()

Puppenspiele

Die Puppe sieht gut aus und sie fesselt den Blick… was aber auch daran liegt, dass man hofft, dass sie irgendwas macht. Da wird die Hoffnung weitestenteils enttäuscht. Kollege Porzellankamerad dreht zwar bisweilen sein Köpfelein, aber in chuckyscher Manier aktiv werden ist ihm zuwider. Was dem gesamten Film schadet, da man sich hier für Inkonsequenz entschieden hat. Man hätte es so spielen können, dass alles nur der Phantasie einer durchdrehenden Frau entspricht, doch dafür bewegt sich Püppilein zuviel. Oder man hätte das Püppchen seine dreckige Arbeit selber machen lassen können, doch man muss vermuten, dass der andere dazu auffordert anstatt selbst Händchen anzulegen. Hätte man wenigstens mal eine Szene gehabt, wo er mit dem Jungen spricht… doch die bleibt genauso aus wie Spannung oder Horror. Zurück in die Spielzeugkiste, du langweilige Püppi!

Mit

Katie Holmes, Owain Yeoman, Ralph Ineson

Regie: William Brent Bell

[Besprechung erfolgt nach Sichtung der Originalfassung]

Ab 20. Februar 2020 im Kino.

Kino: LASSIE – EINE ABENTEUERLICHE REISE

Die Glasbläserei macht dicht, also muss Pappa sich einen neuen Job suchen, doch damit er das kann, muss jemand auf Hund Lassie aufpassen, mit dem man auf eine Insel in der Nordsee fährt, aber der Hund sucht einen Weg zurück ins heimische Bayern…

Hundemärchen für Kinder

Natürlich fragt man sich direkt, wenn „Lassie“ in Deutschland gemacht wird, wer den Hund spielt, Elyas M’Barek, Freddie Lau, vielleicht sogar Daniela Katzenberger, handelt es sich bei dem Kläffer doch um eine Hündin… aber da kann man beruhigen, die wird auch von einer solchen gespielt, oder sagen wir, anders als Horrormusical „Cats“, von einem echten a) Tier und b) Hund. Der/die das auch ziemlich gut macht. Und natürlich wissen wir, das ist jetzt kein Spoiler, von Anfang an, dass das alles gut ausgehen wird, für alle, außer dem Bösen, denn das hier ist ein modernes, tierisches Märchen und nicht die Art Film, in dem Hündin Lassie am Ende zum kollektiven Selbstmord aufruft.

Hundlung

Die Hund-, äh, Handlung an sich hat eine Menge Schräubchen und Kleinteile, d.h. es gibt viele Elemente, die bedient werden wollen, was für einen Kinderfilm, oder, heutzutage überhaupt für einen Film, überraschend komplex ist. Wie gesagt, wir wissen, wohin das führen wird, aber das macht ja nix, denn dies ist ein Märchen, bei dem es ein Hund schafft, von der Nordsee seinen bzw. ihren Weg zurück ins ferne Bayern zu finden, in dem wir netterweise Sebastian Bezzel, also Herrn Eberhofer persönlich aus den nach ihm benannten herrlichen Krimis haben, während lediglich sein Sohn, der sohnsüchtig auf die Rückkehr der Hündin wartet, einem irgendwann ein wenig auf die Nerven geht, aber dann haben wir wieder den überzeugenden Hund und man schafft es, darüber hinwegzusehen. Wuff wuff!

Mit

NICO MARISCHKA, BELLA BADING, SEBASTIAN BEZZEL, MATTHIAS HABICH, ANNA MARIA MÜHE, JUSTUS VON DOHNÁNYI, CHRISTOPH LETKOWSKI, JOHANN VON BÜLOW, JANA PALLASKE

Regie: HANNO OLDERDISSEN

Fazit

Kindermärchen für Hunde… Hundemärchen für Kinder mit einer netten Besetzung und einer überzeugenden Hündin. Ab 20. Februar 2020 im Kino.

Heimkino: Gesetz der Rache Director’s Cut Steelbook

Nachdem vor den Augen eines Mannes Frau und Tochter ermordet werden, lässt ihn das (amerikanische) Rechtssystem im Stich, doch in einem solchen Fall heißt es „selbst ist der Mann“ und „ich bin die Rache“…

Gesetzestreuer Bürger

Wäre als Titel weniger spektakulär, auch wenn es die korrekte Übersetzung des Originaltitels ist. Andererseits trifft es die deutsche Version aber ziemlich gut, da es auf der einen Seite um das Gesetz bzw. die Gerechtigkeit geht und auf der anderen um Rache. Allerdings ist dies ein mordmäßig brutaler Actionkracher und kein Völkerrecht einforderndes Gerichtsdrama. Zwei Kritikpunkte gäbe es da, die den Spaß an der Gewaltorgie ein wenig trüben. Zum einen der anfängliche Mord, mit dem alles losgeht. Freundlicherweise wird uns die -nekrophile!- Vergewaltigung erspart, aber Kinder umbringen gehört schlicht nicht zum guten Ton und auch wenn das seine Motivation durchaus begründet, nimmt es doch etwas von dem Vergnügen, das einem ein Rachereißer durchaus bescheren kann. Und dann ist da das, was irgendwann über die Hauptperson herauskommt, was zwar erklärt, wie er all das schafft, was er da (anderen an)tut, ihm auf der anderen Seite aber ein wenig die „Unschuld“ bzw. das von ihm eingeforderte Recht auf Gerechtigkeit nimmt, da er eben kein unbescholtener Bürger ist. Sieht man von beidem ab oder darüber hinweg, gibt es aber einen saubrutalen und wendungsreichen Actionfilm, bei dem man möglicherweise auf Seite desjenigen ist, auf dessen Seite man nicht sein sollte…

Man spricht deutsh

Für gewöhnlich ziehe ich in Sachen Heimkino, wenn ich die Wahl habe, etwa ab der Jahrtausendwende die Originalfassung vor, während ich bis dahin noch schöne deutsche Synchros mit tollen Sprechern genießen kann. Da dieser Film für diese Fassung aber an einigen Stellen nachsynchronisiert werden musste, hab ich mich ausnahmsweise mal der deutschen Fassung hingegeben, die aber ziemlich gut gelungen ist. Charles Rettinghaus, dem man gefühlt erst mit Geordi LaForge in „Star Trek – The Next Generation“ das erste Mal begegnet ist und der seitdem fast sovielen schwarzen Schauspielern seine Stimme geliehen hat wie Leon Boden, macht seine Sache hier mal wieder sehr gut. Zu seinem Repertoire zählen neben den schwarzen aber auch schlechte Schauspieler, oder zumindest einer, ist er doch auch die deutsche Stimme von Jean-Claude van Damme. Und auch bei seinem Kollegen Tobias Kluckert, Sohn von Jürgen Kluckert, der früher mal James Brolin in „Hotel“ gesprochen hat, nun mit dem Wegsterben vieler Kollegen aber für fast jede Altersrolle herangezogen wird und neben seinem Stammspieler Morgan Freeman inzwischen auch Leute wie Donald Sutherland spricht, gibt es neben den guten Akteuren wie Karl Urban, Tom Hardy und Joaquin Phoenix auch nicht ganz so dolle Vertreter des darstellenden Gewerbes, denen er seine dafür viel zu talentierte Stimme leiht… wie zum Beispiel Gerard Butler in diesem Film. Einer der inzwischen immer seltener werdenden Fälle davon, dass der Sprecher soviel besser ist als der Besprochene.

Bonus

Making-ofs und Interviews, die uns u.a. einen Blick in das amerikanische Rechtssystem gewähren.

OT: Law Abiding Citizen (2009)

Gerard Butler (Tobias Kluckert), Jamie Foxx (Charles Rettinghaus), Colm Meaney (Frank Engelhardt / Lutz Schnell), Bruce McGill (Hartmut Neugebauer / Engelbert von Nordhausen), Leslie Bibb (Stephanie Kellner / Cornelia Waibel), Richard Portnow (Erich Ludwig / Uwe Jellinek), Michael Irby (Torben Liebrecht / Sven Gerhardt), Gregory Itzin (Ulrich Frank / Bernd Vollbrecht), Regina Hall (Madeleine Stolze / Claudia Gáldy), Rogert Bart (Walter von Hauff), Michael Kelly (Pierre Peters-Arnolds), Viola Davis (Susanne von Medvey)

Regie: F. Gary Gray

[Besprechung erfolgt nach Sichtung der deutschen Fassung]

Gesetz des Fazits

Brutale Action mit ein paar Abzügen in der B-Note. Ab 13. Februar 2020 als Blu-ray Steelbook.

Heimkino: THANK YOU FOR YOUR SERVICE

Drei Veteranen kehren aus dem Irakkrieg zurück nach Hause, doch dort ist es nicht leicht für sie…

Die Rambos des 21. Jahrhunderts

Der Name Rambo steht heute für plumpe Typen, die wild in der Gegend rumballern und alles kaputt machen, doch wenn man sich auf den ersten Film beschränkt und keine beschränkten Fortsetzungen gemacht hätte, in denen der Veteran zum Haudrauftypen verkommt, dann stünde der Begriff „Rambo“ heute vielleicht für Veteranen, die völlig kaputt aus dem Krieg zurückkommen, die sich nicht einleben können, Hilfe brauchen – und denen all das von ihrer Regierung, ihren ehemaligen Arbeitgebern, dem Land, für das sie in den Krieg gezogen sind, verwehrt wird. Und genau darum geht es in diesem Film. Doch es ist ein anderer Krieg, nicht Vietnam, sondern Irak… aber das Endergebnis war und ist immer das gleiche. Menschen, die man einen Kampf ausfechten lässt, der einen noch nichteinmal etwas angeht, werden innerlich wie äußerlich zestört, doch die, die sie dorthin geschickt haben, tun einen Scheiß, um die von ihnen verursachten Schäden zu beheben und diesen Menschen zu helfen, höflich formuliert.

Wahre Geschichte

Der Film basiert auf wahren Begebenheiten und zeigt zwei Seiten von schrecklich, auf der einen die Situationen im Kampf selbst, wenn jemandem das Gesicht weggeschossen wird, auf der anderen Seite aber auch das, was es mit den Menschen macht, die von dort zurückkehren und wie es sie kaputt gemacht hat. Er ist keine Anklage an das Amerikanische System – aber er sollte eine sein! Den Umgang mit Menschen muss diese vergleichsweise junge Nation eben immernoch lernen… schade, dass man zu selten das Gefühl hat, dass sie das auch wirklich tut.

Bonus

Zwei kurze Making-ofs, in denen man etwas über Produktion und Hintergründe erfährt.

Mit

Miles Teller (Roman Wolko), Beulah Koale (Patrick Schröder), Joe Cole (Patrick Roche), Scott Haze (Martin Bonvicini), Haley Bennett (Janina Dietz), Amy Schumer (Bettina Zech), Omar J. Dorsey (Matti Klemm), Keisha Castle-Hughes (Katharina Schwarzmaier), Brad Beyer (Christopher Kussin), Jake Weber (Manfred Trilling), Sean Bridgers (Gerd Meyer), David Morse (Christian Jungwirth)

Regie: Jason Hall

[Besprechung erfolgt nach Sichtung der Originalfassung]

Thank you four your Fazit

Krieg macht keinen Spaß – und eine Kriegsneurose erst recht nicht. Eine eindrucks- und schmerzvolle Beschreibung dessen, wie Krieg einen zerstören kann und wie wenig gewisse Länder dagegen tun. Ab 13. Februar 2020 auf DVD und Blu-ray.

Heimkino: SHADOW

China vor langer Zeit. Es gibt drei Reiche. Es gibt Fraktionen, die eine bestimmte Stadt einnehmen wollen. Der König ist gegen Krieg, doch es gibt Bewegungen…

Zäh

Auch wenn es an manchen Stellen blutig zur Sache geht, so sind die Wege dorthin von Mühsal gepflastert, leider eher für den Betrachter, was schade ist, da die letztendliche Handlung durchaus nicht schlecht ist. Intrigen, Verrat, Mord, Blutvergießen… und ein Hauch von Science Fantasy mit Tauchausrüstung und Kampfschirmen, da sind viele schöne Elemente drin. Leider braucht der Film eine Menge Zeit, um dorthin zu gelangen und verheddert sich ein wenig in Dingen, die man auch hätte kürzen können. Wenn wir dann zu Duell und Invasion gelangen, wird es richtig gut, aber das hält nicht so lange an, weil der Film dann vor dem blutigen Finale noch einmal über seine eigenen Beine stolpert. Kürzen auf das Wesentliche wäre hier der Weg zu Weisheit und Ruhm gewesen, doch tragischerweise schlagen die Generäle zu viele Haken, um ihr Ziel, einen guten Film zu machen, wirklich zu erreichen. Immerhin gibt es eine schöne Synchro mit bekannten und fähigen Stimmen.

[Besprechung erfolgt nach Sichtung der deutschen Fassung]

Konfazius sagt…

Der Weg zu Mord und Totschlag ist mit Leichen gepflastert. Er muss aber nicht immer über Umwege führen, sich zu sehr Zeit lassen und sich in sich selbst ergehen. Hätte der Schatten diesen Rat beherzigt, wäre er in seinem Ziele, zu unterhalten, ohne zu sehr zu mäandern und zur etwas zähen Kost zu werden, sicher erfolgreicher gewesen. Ab 13. Februar 2020 auf DVD und Blu-ray.

Heimkino: Mallrats / Blu-ray

Zwei Kumpels, Ärger mit den Freundinnen, eine Datingshow und das Einkaufszentrum, in dem man so abhängt und schräge Typen trifft…

Clerks & Co.

Manchmal mag man einen Filmemacher… und dann kommt irgendwann mal der Punkt, an dem man es aus irgendeinem Grund nicht mehr tut. Bei Kevin Smith fing alles mit „Clerks“ an, einem unabhängig produzierten Film ohne die geringsten Stars, aber mit netten Dialogen und einer Menge Spaß… und popkulturellen Anspielungen, wie z.B. auf „Star Wars“. Als nächstes folgte dieser Film, der alte und neue Stars brachte und wahrscheinlich die Freundschaft zwischen Ben Affleck und Kevin Smith eröffnete, der sich schon ab dem nächsten Smith-Film auch Afflecks Kumpel Matt Damon anschloss, bei derer beiden Oscarfilm „Good Will Hunting“ dann wiederum Smith als Produzent in Erscheinung trat. Wie dem auch sei, Smith baute sein eigenes kleines Universum aus, schrieb Comics und machte weitere Fortsetzungen, in denen die Herren Affleck, Damon und Jason Lee in unterschiedlichen Rollen auftraten und Smith mit seinem Freund Jason Mewes als Jay und Silent Bob die übergreifenden Konstanten waren. Doch dann setzten die Filme irgendwann aus und der Regisseur begann zu reden… und das war der Punkt, wo es für mich zu einem Ende kam. Persönlich wirkt er dann doch irgendwie wie ein sich für was besseres und total cool haltendes Arschloch, bei dem die Selbstironie nur aufgesetzt daherkommt, was ich weniger sympathisch finde, ein Schwätzer, der sich selbst gerne reden hört. Auch seine Filme, die zwar immer ein paar Ausflüge unter die Gürtellinie gemacht hatten, schienen nun öfter und tiefer dorthin abzutauchen und was einmal witzig und originell war, wandelte sich zu abgeschmackt und abgefuckt. Hier nun aber sind wir in der frühen Phase, wohl sein erster Film, der überhaupt deutsch synchronisiert wurde, lag „Clerks“ doch jahrelang auch auf DVD nur Original mit Untertiteln vor. Ihn gibt es auch für den deutschen Markt nun in zwei Fassungen…

Fassungs-Los

…von denen die Kinofassung eindeutig die bessere ist, wie man sich hier eindrücklich überzeugen kann. Schon die ersten 15 Minuten der Langfassung fielen der Schere zum Opfer, eine gute Entscheidung, denn sie sind fern davon, witzig zu sein. Einiges von dem, was sich auf diesen entfernten Teil des Films bezieht, wurde ebenfalls herausgenommen, wodurch die gängige Version knackiger und guckbarer wird. Zum Vergleich ist es schön, beide Fassungen vorliegen zu haben, auch als Beispiel für Filmschaffende, um zu sehen, wie man aus einem eher missglückten Werk durch geschickten Schnitt doch noch etwas machen kann, als Film selbst dürfte aber die Kinoversion vorzuziehen sein.

My Name is…

Ben Affleck, der hier noch in einer Nebenrolle zu sehen ist, und einer höchst unsympathischen obendrein, sollte später Karriere machen, die ihn nicht nur in das Bett mindestens zweier Jennifers brachte, sondern auch zu „Batman“ werden ließ, ach ja, und der Oscar für das beste Drehbuch und so. Jason Lee ist nicht nur in den meisten Filmen von Kevin Smith anzutreffen, er war auch die Titelrolle in der großartigen Serie „My Name is Earl“, in der Ethan Suplee, der hier William spielt, seinen Bruder gibt. Und dann ist da ein gewisser Stan Lee, der Cameos in fast allen Filmen des MCU hat, wobei es bei seinem traurigerweise letzten Auftritt vor seinem Tod in „Captain Marvel“ eine Anspielung auf „Mallrats“ – und damit seinen ersten Cameo gibt, womit sich ein Kreis schließt – dessen Drehbuch er in der Bahn liest.

Bonus

Während die alte DVD den Film enthielt, und nur den Film, in der Kinofassung, bekommt man nun mit der Blu-ray all das Bonusmaterial, das man uns bislang vorenthalten hat. Es gibt neben der erwähnten, nur im O-Ton mit möglichen Untertiteln vorliegenden Langfassung auch eine Einführung von Kevin Smith, ein Q&A mit ihm, Making-of, Blick zurück, Wiedervereinigung sowie ein Audiokommentar für die Kinoversion – kurz, ein Fest für Freunde von Smith und seinen Filmen, in dem alle Fragen zu Fassungen etc. beantwortet werden.

Mallrats (1995)

Shannon Doherty (Peggy Sander), Jason Lee (Simon Jäger), Jeremy London (David Nathan), Claire Forlani (Carola Ewert), Joey Lauren Adams (Dorette Hugo), Ben Affleck (Johannes Baasner), Brian O’Halloran (Stefan Fredrich), Ethan Suplee (Tarek Helmy), Michael Rooker (Michael Walke), Stan Lee (Roland Hemmo) sowie Jason Mewes (Björn Schalla) & Kevin Smith (Johannes Ziegler)

Regie: Kevin Smith

Fazrats

Ein kurzer Blick auf den Quickstop von „Clerks“, Nicht immer zielsicher im Humor, aber endlich die Edition, die sich Kevin Smith-Fans vor 25 Jahren gewünscht hätten, da man nun endlich auch all das Bonusmaterial genießen kann. Ab 20. Februar 2020 auf DVD und Blu-ray.

Heimkino: SAG’S NICHT WEITER, LIEBLING

Junge Frau erzählt im Flugzeug völlig Fremden alle ihre Geheimnisse, doch wie Kollege Schicksal so drauf ist, werden sich ihre Wege wieder kreuzen…

RomComZeugs

Wenn bei einer romantischen Komödie nicht einer der beiden Protagonisten eine todbringende Erkrankung ihr oder sein eigen nennen kann, weiß man in etwa, wie die Sache wohl ausgehen wird… also halt ohne, dass einer der beiden ins Gras beißt. Insofern wird man hier vom Ende auch nicht so wirklich überrascht sein, aber wie gesagt, das ist genreimmanent und das kann man dem Film nicht wirklich ankreiden. Es gibt ein paar schöne Ansätze, aber eigentlich wird auf keiner Ebene das Rad neu erfunden, teils noch nichtmal neu angemalt. Insofern läuft alles recht schnell genauso, wie man es erwartet, leider ohne besonders pfiffige Dialoge, die einen darüber hinweg hätten trösten können.

Dad Dario

Für gewöhnlich wären es dann die Darsteller selbst, die einen solchen Film über andere seiner Gattung hinwegheben könnten, doch so richtig kann Alexandra Daddario dann doch nicht überzeugen. Dafür aber ein Hoech auf Tyler Hoechlin, der super entspannt und sympathisch da den Film trägt, wo es der erwähnte Rest nicht so schafft. Er macht das ausgesprochen gut, so dass man nur hoffen kann, dass er damit nicht wieder von der Bildfläche verschwindet.

Bonus

Eine Featurette, in der man vor allem die beiden Hauptdarsteller ein wenig kennenlernt.

OT: Can You Keep A Secret?

Alexandra Daddario (Esra Vural), Tyler Hoechlin (Jaron Löwenberg), Laverne Cox (Arne Stephan), Kimiko Glenn (Lea Kalbhenn), Sunita Mani (Giuliana Jakobeit), Kate Easton (Nadine Heidenreich), David Ebert (Peter Lontzek), Judah Friedlander (Matthias Friedrich)

Regie: Elise Duran

[Besprechung erfolgt nach Sichtung der Originalfassung]

Sag’s nicht weiter, Fazit

Vorhersehbare romantische Komödie, die leider nicht so clever ist, wie man es sich wünschen würde, dafür aber wenigstens durch ihren Hauptdarsteller zu kurzem Leben erweckt wird. Ab 14. Februar 2020 auf DVD und Blu-ray.