Neu auf DVD: STAR TREK: The Original Series – The Roddenberry Vault

star_trek_roddenberry_vault_fr_xp_brDies ist das „Star Trek“ eurer Eltern!

Oder sagen wir: größtenteils! Warb doch J.J. Abrams Neustart des Franchise damit, sich eben nicht an diejenigen zu richten, die mit „Star Trek“ groß geworden sind und die Serie lieben, so können wir hier sagen, dass es sich um das alte Trek handelt… sieht man von der Überarbeitung der Spezialeffekte ab. Denn die hat man vor nicht allzu langer Zeit ausgetauscht, die in den 60er Jahren entstandenen Effekte durch neue Computeranimationen ersetzt – und die sind dann doch nicht immer ganz so toll, wie man sich das wünschen würde. Denn sie sehen aus wie Computeranimationen. Hin und wieder fügen sie den Szenen etwas hinzu, was früher wegen der Technik nicht möglich gewesen war, manchmal sehen sie aber auch nur einfach anders und nicht besser aus.

Raumschiff Enterprise“

Für mich war „Raumschiff Enterprise“ eigentlich die Serie meiner Jugend. Tolle Figuren, gute Science Fiction – großartige Sprecher! Denn damals, meine lieben Kinder, gab es keine DVDs, kein Internet, kein Streaming – es gab noch nichtmal Videorecorder. Jedenfalls keine erschwinglichen. Also hat man sich unter Umständen etwas anderes ausgedacht und seine Lieblingsserie vom Fernseher auf Audiokassette (das heutige mp3) aufgenommen, so konnte man sie zwar nicht sehen, aber wenigstens hören – was der Grund dafür ist, dass ich einige der Folgen von damals noch heute synchron mitsprechen kann. Zumindest fast, denn damals wurde leider viel gekürzt, sei es vom ZDF oder vom amerikanischen Sender selbst, der das Ausgangsmaterial zur Verfügung gestellt hat, was man inzwischen wieder korrigiert hat.

Zu diversen Sprecherwechseln kam es in der Serie aber schon vorher. Leider hatte das ZDF damals nur rund die Hälfte aller Episoden eingekauft, ein Fehler, den es nie wiederholen sollte – außer bei der Nachfolgeserie „The Next Generation“, die dann, wie auch ST zuvor, an SAT1 ging, die alle ausgelassenen Folgen nachholten. Schön, wenn man aus Fehlern lernt. Während das ZDF die Serie Anfang der 70er ins Fernsehen gebracht hatte, wurden es für die fehlenden Folgen bei SAT die 80er. G.G. Hoffmann (Sean Connery, Lex Barker, Paul Newman, Michel Piccoli) kehrte für Captain Kirk zurück, Herbert Weicker (Siynedy Poitier, Herbert Lom, Christopher Lee… und so ziemlich jeder Bösewicht in einer Münchner Bond-Synchro) für Spock, K.E. Ludwig für Scotty und Fred Klaus für Sulu. Rosemarie Kirstein (Ingrid Bergman) war, genauso wie Manfred Schott (Jack Nicholson, Dustin Hofman) leider verstorben. Ilona Granke sprang für Uhura ein und Randolf Kronberg (William Hurt, Eddie Murphie) übernahm Dr. McCoy. Warum Elmar Wepper nicht für Chekov zurückkehrte kann ich nicht sagen, aber seine Rolle übernahm Martin Umbach… so, wie er jüngst für Weppers Stammkunden Mel Gibson an dessen Stelle in „Blood Father“ sprach. Jedenfalls hat „Raumschiff Enterprise“, besonders in der ersten Version, eine Synchronbesetzung, wie man sie heute nicht mehr findet und die einfach ein Fest für die Ohren ist.

Star Trek – Die Rekonstruktion

Doch, wie gesagt, wurden viele Episoden gekürzt und so hat erst das Digitalzeitalter eine Rekonstruktion mancher Folgen zur Folge gehabt, da man dem Zuschauer ja das ungekürzte Material anbieten wollte, aber ohne störende Untertitel. So begab es sich, dass zur Erstveröffentlichung von „Raumschiff Enterprise“ auf DVD alle fehlenden Stellen nachsynchronisiert wurden, leider teils mit anderen Sprechern, da die Originale bereits verstorben waren. Deshalb liegen nun alle Folgen ungekürzt auch auf Deutsch vor – aber für welche hat man sich bei dieser Box entschieden?

12 aus 79

Diese Box nun bietet nicht die komplette alte Serie, sondern 12 Episoden, die „nach ihrer Bedeutung für das bisher ungezeigte Material“ ausgewählt wurden. Es sind:

– Pokerspiele
– Ganz neue Dimensionen
– Der schlafende Tiger
– Falsche Paradiese (mit neuem Audiokommentar mit
Gabrielle Stanton und Dorothy „D.C.“ Fontana)
– Horta rettet ihre Kinder
– Griff in die Geschichte (mit neuem Audiokommentar mit
Roger Lay Jr., Scott Mantz, und Mark A. Altman)
– Spock außer Kontrolle
– Metamorphose
– Der Tempel des Apoll
– Ein Paralleluniversum
– Kennen Sie Tribbles? (mit neuem Audiokommentar mit
David A. Goodman und David Gerold)
– Geist sucht Körper
Eine Auswahl…

aber, wie gesagt, offensichtlich kein Best of, auch, wenn ein paar durchaus großartige Folgen dabei sind. In „Der schlafende Tiger“ zum Beispiel haben wir die Grundlage dafür, dass es „Star Trek“ heute überhaupt noch gibt, denn nach dem eher trägen ersten Kinofilm suchte der neue Regisseur für Teil 2 in der Geschichte der Serie nach guten Folgen und war in der Lage, einen der besten Gegner Kirks aus der Versenkung (oder vielmehr von Ceti Alpha 5… oder 6?) zu holen,

Khaaaaaaaan!

in beiden Fällen dargestellt von Ricardo Montalban, dem auch ein Benedict Cumberbatch in der Neuauflage nicht das Wasser reichen kann. Hier haben wir das erste Zusammentreffen zwischen Kirk und Khan, dem genetischen Übermensch, der etwa im Jahre 1999 nach den Eugenischen Kriegen die Erde verließ… was in der deutschen Fassung um hundert Jahre nach hinten verlegt wurde. „Griff in die Geschichte“ ist eine sehr gute Zeitreiseepisode, in der eigentlich gezeigt wird, wie man’s macht – was aber selbst bei „Star Trek“ schnell wieder vergessen oder ignoriert wurde. Trotzdem ein schönes Dilemma mit einer harten Wendung am Schluss. „Spock außer Kontrolle“ ist vielleicht eher von einem Standpunkt her interessant: Um die Frage zu beantworten, ob Kirk eigentlich Geschwister hatte oder ein Einzelkind war? Wer die Antwort wissen möchte, findet sie hier. „Ein Paralleluniversum“ zeigt nicht nur eine schöne Verschiebung zwischen gut und böse (siehe Bart, der seitdem ein Symbol für eine nunmehr böse Figur ist, denn der böse Spock trägt Bart – und das hat genau hier seinen Ursprung), sondern auch die Grundlage für diverse Fortsetzungen, die sowohl bei „Deep Space Nine“ als auch als interessante Doppelfolge bei „Enterprise“ stattfanden. Insofern ein wesentlicher Bestandteil der Trek Mythologie. „Kennen Sie Tribbles“ (die ebenfalls Fortsetzungen bzw. Hommages bekam, nämlich in „The Animated Series“ und zum ST-Jubiläum in DS9) ist eine meiner Lieblingsfolgen. Clever, witzig, herrlich – und gehört in jede ST-Best-of-Box! Insofern hat man hier auf jeden Fall eine paar sehr gute Episoden dabei, wenn auch leider nicht alle.

The Vault

Aus „Roddenberrys Tresor“ bekommt man nun, statt einer furchtbaren Serie wie „Andromeda“ (nicht zu verwechseln mit Michael Crichtons „Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All“), ein bisschen Material, das man vorher so nie sehen konnte. Das umfasst sowohl geschnittene und alternative Aufnahmen, als auch Aufnahmen von den Dreharbeiten. Zudem gibt es ein paar neue Audiokommentare mit alten Autoren, die ebenfalls neue Einsichten versprechen. Auf diese Weise kann man den Klassiker „Star Trek“ einmal aus anderer Perspektive betrachten.

Mit

William Shatner (G.G. Hoffmann), Leonard Nimoy (Herbert Weicker), DeForest Kelly (Manfred Schott / Randolf Kronberg), James Doohan (K.E. Ludwig), George Takei (Fred Klaus), Nichelle Nichols (Rosemarie Kirstein (Ilona Grandke), Walter Koenig (Elmar Wepper / Martin Umbach) & Ricardo Montalban (Helmo Kindermann)

Far Zit

Ab 1.12.2016 auf Blu-ray von Universal Pictures.

Star Trek Beyond

Die Crew der Enterprise wird zu einer Rettungsaktion in unbekanntes Gebiet geschickt, doch dort wird sie angegriffen…

Pille“ gewinnt

Definitiv besser als „Into Darkness“, keineswegs so ärgerlich, aaaaaber… auch nicht ganz ohne Probleme. Es gibt ein paar schöne Szenen, ein paar schöne Dialoge und nette Anspielungen auf vorheriges, z.B. die Xindi, die Mekos, die Vermutung ein Schiff wäre „von einer riesigen grünen Hand gefangen genommen worden“ (eine Anspielung auf die Classic-Folge „Der Tempel des Apoll“) und die Tatsache, dass ein altes Raumschiff diesmal auch so aussieht, als könne es in das „alte“ Star Trek Universum passen. Es gibt sogar eine deutliche Verbeugung vor dem verstorbenen Leonard Nimoy. Christ Pine funktioniert sehr gut als Captain Kirk und ist diesmal besser in der Rolle als je zuvor – selbst Zachary Qunitos Spock ist erstmals kein absolut unsympathisches Hassobjekt. Karl Urban gewinnt natürlich wieder die goldene „Pille“, denn er spielt seine Figur nicht nur am besten und trifft die Töne richtig, man hat ihm auch die dafür notwendigen Texte geschrieben. Es gibt allerdings ein paar Dinge, bei denen man das Gefühl hat, sie wären nur da, weil es der dritte Teil ist, denn da wird halt die Enterprise zerstört also machen wir das hier auch (ist kein Spoiler, sah man ja schon im Trailer).

Pro Blem

Handlung und Dialoge funktionieren über weite Strecken recht gut, am Anfang hat man sogar fast das Gefühl, in einem „Star Trek“ Film zu sein… aber dann wird die Enterprise angegriffen und da merken wir dann, dass der Film nicht für mich gemacht ist, denn die Szene ist zu lang und es knallt und zischt und ich fühle mich mehr und mehr gelangweilt und frage mich, dann denn die Handlung endlich weiter geht… wie bei den meisten Actionsequenzen.

Das größere Problem ist aber einmal mehr die Motivation. Nicht meine, sondern die von Ihrer Böswilligkeit. Es ist zwar ganz schön, dass man mehr und mehr über den großen Bösewicht erfährt, aaaaaber was er nu eigentlich genau vorgehabt hat, was das alles soll und teilweise auch das Wie…

Es ist ein Film, der uns auffordert, keine Fragen zu stellen!

Denn sobald wir auch nur entfernt darüber nachdenken, über diese eben angerissenen Probleme, kommen wir schnell ins Trudeln und merken, dass es da eine Menge an Informationen gibt, die man uns entweder vorenthalten oder schlicht – was bei Kurtzman und Orci der Fall gewesen wäre – auf Autorenseite gar nicht erst drüber nachgedacht hätte. Und das ist einmal mehr schade, denn trotz des langwierigen Actionismus hätte man noch weit mehr aus dem Film herausholen können, als man es getan hat. Wirklich, Leute, vorm Schreiben über die Motivation der Figuren klar werden, dann erst wird das was… oder es ist einmal mehr Rache, das hat ja auch die letzten 18 Male so gut funktioniert. Ja, war es auch Rache, die V’ger damals zur Erde geführt hat… oder die Sonde mit den Walen? Sybok? Die Borg Queen? General Chang? Ihr seht also, es geht auch anders. Dafür haben wenigstens alle Figuren gut was zu tun und das ist bei einem „Star Trek“ Film ja auch nicht immer der Fall.
Mit

Chris Pine, Zachary Quinto, Zoe Saldana, Idris Elba, Simon Pegg, Sofia Boutella, Karl Urban, John Cho, Anton Yelchin u. a

Fazit Beyond

Abgesehen davon, dass man sich heutzutage keine Mühe mehr gibt, deutsche Titel für „Star Trek“ Filme zu finden sondern blind übernimmt, und abgesehen davon, dass Motivation und Plan des Bösmanns nicht so richtig klar sind, fühlt sich der Film an manchen Stellen tatsächlich ein bisschen wie „Star Trek“ an, hat ein paar nette Dialoge und schöne Szenen und lässt einen nicht so hasserfüllt den Kinosaal verlassen wie sein Vorgänger. Ab 21. Juli 2016 im Kino.

Dumme Menschen machen dumme Filme

Natürlich kann man sich immer auf andere Dinge herausreden. Zumindest bei Filmen. Da ist ja immer ein Heer von Leuten dran beteiligt und vom Schauspieler bis zum Regisseur redet dem (den) Autor(en) eigentlich jeder mit rein, auch die Putzfrau, die eine Affäre mit dem Produzenten hat und so kann man da kaum sagen, dass der Autor sich da einen Scheiß zusammengeschmiert hat und er an allem schuld ist. (Sehr schön dargestellt ist das in der wunderbar bösen Serie „Action“ mit Jay Mohr als Peter Dragon, die wahrscheinlich näher an der Wahrheit ist, als es Hollywood lieb sein kann.) Der Autor, aus dem in Hollywood stets die Autoren werden, da man einem alleine nicht traut, ist also prinzipiell eigentlich das kleinste Licht und die unbedeutendste Person bei den meisten Produktionen, schon deshalb, weil es der Produzent eh besser weiß und die Putzfrau ja was mit ihm hat. Und das sollte er auch, der Produzent, denn er besorgt ja das Geld. Oder so. Was genau macht ein Produzent eigentlich? Nun, wir werden es wohl nie erfahren.

Trotzdem ist es an der Zeit, auch mal darauf hinzuweisen, dass vielleicht nicht alle Autoren in Tinseltown so unschuldig an dem produzierten Schund sind, wie sie das gerne hätten. Der Freibrief ist abgelaufen, Freunde, die Jagdsaison auf beschissene Autoren ist hiermit eröffnet. Zelebrieren wollen wir das heute am Beispiel der Herren Kurtzman und Orci, die bestimmt so unheinmlich gut bezahlt sind, dass sie meine Kritik an ihrer Unfähigkeit leicht wegstecken können (auch, wenn sie sie mangels a) Interesse und b) Sprachkenntnissen wohl nie zu sehen bekommen werden. Alex Kurtzman und Roberto Orci, die bislang oft als Team gearbeitet haben, waren für mich der Ausschlag zu diesem Artikel, da ich ihre Arbeit zutiefst verabscheue und sie für wirklich, wirklich dumm halte. Ich weiß, man soll nicht von dem Kunstwerk auf den Künstler schließen und vielleicht tue ich ihnen ja auch Unrecht – aber darüber können sie sich ja mit ihrem vielen Geld für ihre beschissene Arbeit hinwegtrösten. Denn, deutlich gesagt, ihre Filme sind

DUMM!

Ist es da gerechtfertigt, darauf zu schließen, dass auch die Autoren dumm sind? Ach, wen interessierts? Immerhin sind die beiden ein hervorragendes Beispiel dafür, dass gut und erfolgreich nichts miteinander zu tun haben (teilweise nichtmal in derselben Stadt wohnen… oder auf demselben Planeten), denn sie zeichnen verantwortlich für Kassenschlager wie „Transformers“ 1-3 und „Star Trek“ sowie „Star Trek Into Darkness“. Alle ungeheuer erfolgreich, alle ungeheuer dumm.

Warum interessiert mich das eigentlich? Kann mir doch egal sein, wenn die eine uninteressante Reihe wie „Transformers“ oder „Mission: Impossible“ versauen, muss mich doch nicht interessieren. Tut es in dem Fall auch nicht. Aber sie sind auch daran beteiligt, „Star Trek“ zu plündern und vergewaltigen und die Serie liegt mir nunmal am Herzen.

Aber ist das alles wirklich so dumm?

Mit einem Wort: Ja, das ist es, verdammtnochmal! Denn was die beiden Scharlatane nun wirklich nicht können, ist ihren Figuren eine Motivation zu geben, die über „steht im Drehbuch“ hinausgeht. Gibt es Beispiele dafür? Würde ich Sie sonst damit behelligen? (Okay, da wäre ein Vielleicht die richtige Antwort.) Also ignorieren wir das neuste Beispiel („The Not So Amazing Spider-Man 2“, in dem KEINE!!! der bösen Figuren eine brauchbare Motivation hat, ausser, dass jetzt böse sein müssen, damit sie ein Gegner sind) und reisen in der Zeit zurück zu

Mission: Impissible 3“

Soweit ich mich an den Film erinnern kann, hält Tom Cruise den guten (bösen) Philip Seymour Hoffman (möge er in Firden ruhen) relativ grundlos aus dem Bauch eines Flugzeugs mit der Drohung, ihn fallen zu lassen, völlig übertrieben für den Anlass, was dann eigentlich dessen Reaktion (Mord und so) eher rechtfertigt, weil er hier das Opfer ist. So kann man sich eine Motivation schaffen, aber es ist blöd!

Star Drek 2009“

NICHTS, was Nero tut, ergibt einen Sinn. NICHTS!!! Statt seine Familie zu retten, wartet er darauf, dass Hilfe kommt, die sich aber verspätet. Damit ist er erstmal selbst schuld am Tod vom Frauchen, wegen totaler Dummheit. Aber statt sich selbst in seinen romulanischen Arsch zu beißen, macht er denjenigen, der zu spät kam, um die NATURKATASTROPHE zu verhindern, zum Feindbild. Es verschlägt ihn in die Vergangenheit, wo er dessen Heimatwelt kaputt macht und dann die Erde und die Föderation auch kaputt machen will, weil die… da sind, denn die Naturkastrophe haben die auch nicht ausgelöst. Damit ändert er also… NIX! Rein gar nix! Er erweist sich nur als kompletter Vollidiot, der nicht im Traum daran denkt, zu seiner Heimatwelt zu fliegen und die mal davor zu warnen, dass da in 100 Jahren was passieren wird und sie vielleicht schonmal mit dem Packen anfangen, aber nicht BLEIBEN, wenn die Sonne zur Supernova wird. Das ist schlicht und ergreifend DUMM und es mit „der ist verrückt“ zu erklären ist billig.

Star Trek Into Dumbness“

Der Grund, warum ich mich mit diesen Lackaffen überhaupt befasse. Ich will an dieser Stelle zugeben, dass viele „Star Trek“ Filme ihre Mängel haben und weit davon entfernt sind, perfekt zu sein – aber das hier übertrifft wirklich alles. Überspringen wir mal, was später mit den Torpedos ist. Die sind a) die schnellsten Waffen der Welt, enthalten aber auch b) Khans Gefolgsleute, wofür dieser den Antrieb entfernen musste, aber c) Admiral Robocop weiß, dass die Leute da drin sind und doch befiehlt er d) der Enterprise, diese Torpedos auf die klingonische Heimatwelt zu schießen, obwohl er e) davon ausgehen müsste, dass das nicht geht, weil die Dinger f) wegen b) nicht fliegen werden. DIE RECHNUNG GEHT NICHT AUF!!! Wie soll man die Dinger abschießen, wenn sie keinen Antrieb haben??? Und das sollte dem Admiral klar sein. Ja, das Wort dafür lautet: DUMM!

Mein Liebling und unangefochtener Favorit ist aber der Anfang des Films, bei dem ich mich immer wieder aufregen könnte. Also, die Enterprise ist ein Schiff, das für gewöhnlich in der Umlaufbahn eines Planeten bleibt und die Besatzung mittels eines Transporters auf die Oberfläche beamt. Im Film gilt es nun die Aufgabe zu erfüllen, einen Vulkan (nicht Vulkanier!) am Ausbrechen zu hindern und dabei nicht von den Einheimischen gesehen zu werden. Was würde man tun? Klar, das Gerät zum Stoppen der Katastrophe direkt in den Vulkan beamen, Fall gelöst, Problem behoben (immerhin wird später noch jemand quer durch die Galaxie gebeamt, obwohl man damals in der Serie bestenfalls vom Orbit auf einen Planeten hinunter kam, die Technik für sowas wäre also vorhanden). Aber was machen diese beiden Idioten von Autoren? Sie „verstecken“ das Schiff, das im Orbit von niemandem gesehen worden wäre, UNTER WASSER IN DER NÄHE DER EINGEBORENEN, so dass es beim Auftauchen GESEHEN WERDEN MUSS und statt die Maschine aus sicherer Entfernung in den Vulkan zu beamen, schicken Sie nicht nur ein Shuttle, sondern auch EINE PERSON mit. Ja, das ist eine schöne Actionsequenz, aber es ist Action um der Action willen, denn die Motivation für diese Szene ist dumm, Dumm, DUMM!

Und das regt mich, ehrlich gesagt, auf. Weil diese Armleuchter nicht in der Lage sind und sich nichtmal Mühe geben, eine vernünftige Handlung auf die Beine zu stellen – und dafür wahrscheinlich noch schweinegut bezahlt werden, während ich mir für meine E-Books anhören muss, dass da zuviele Tippfehler drin sind. Wahrscheinlich sind das genau die Leute, denen die riesigen Handlungslöcher bei Kotzman und Orca nicht auffallen.

Die Frage ist:

Gibt es Grund zur Freude? Nun, als ich diesen Artikel schrieb, sollte Kurtzman (oder Orci?) beim nächsten „Star Trek“ Film Buch und Regie haben. Zu dem Zeitpunkt lautete die Antwort: „Ich denke, das beantwortet diese Frage… leider!“ Doch nun scheint dieser Kelch an uns vorbeizugehen. Aber wahrscheinlich wird Hollywood irgendeinen anderen Stümper finden (im Moment ist es jemand, der bei Filmen aus der „Fast and Furious“-Reihe Regie geführt hat, aber so was kann sich ja schnell wieder ändern), der die Karre noch weiter in den Dreck fahren kann… hm, George Lucas hat doch wieder Zeit!

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Raumschiff Enterprise – das Original!

Oder so halb das Original. Denn das Original dürfte inzwischen vergriffen sein, da auf DVD derzeit nur die Variante mit den „überarbeiteten“ Spezialeffekten angeboten wird. Gibt es eine BluRay von TOS? Sind da beide Varianten drauf? Ich weiß es nicht. Anlässlich der Tatsache, dass ich mir gerade die alte Serie im neuen Format noch mal auf DVD gekauft habe, gibt es hier eine kleine Abhandlung zu „Star Trek“, wie das war, wo das hinwollte und wie überhaupt wer wann. Denn wenn man sich die Serie ansieht und sie in und auswendig kennt, fällt einem doch das eine oder andere Detail auf… aber gehen wir vorher noch kurz auf die neuen Effekte ein. Auf der Verpackung werben sie mit dem Begriff

„Remastered“

was im Klartext folgendes bedeutet: Sie haben die alten Effekte (Raumschiffe, Planetenansichten) aus den 60ern entfernt und durch Computergrafiken ersetzt. Das Traurige dabei ist, dass sie, wie man dem Zusatzmaterial entnehmen kann, unheimlich stolz darauf sind. Nicht, dass sie das gemacht haben, das wäre prinzipiell kein Problem, aber auf das Ergebnis. Sie, die sie diese neuen Effekte gemacht haben, lassen an- und durchklingen, wie geil sie die doch finden – und das sind sie, leider, nicht! Was die Sache eben so traurig macht.

Hätte man die alten, ihrer Zeit angemessenen und nicht schlechten Effekte durch tolle Grafiken ersetzt, die zeitlos und gut wären, dann würde an dieser Stelle jetzt das Lob stehen, dass man eine alte Serie im neuen Gewand genießen kann, mit Effekten, die auch in 1000 Jahren noch zeitgemäß wirken werden. So kann man aber leider nur sagen, dass sie sich da wirklich ein wenig mehr Mühe hätten geben können. Die Effekte sehen ganz okay aus, aber am unteren Spektrum von okay, denn man sieht immer, dass es eine Computergrafik und damit ein Effekt ist. Und wie lehrt uns das Lexikon des Klugscheißers: Ein Effekt, den man als solchen erkennt, ist ein schlechter Effekt. Und das ist eben sehr schade. Etwas teurere Effekte wären hier nötig gewesen, denn so wirkt das ganze nun ein wenig billig – was zwar letzten Endes im Einklang mit den alten Pappmacheekulissen ist, aber schön ist was anderes.

Die Anfänge

Aber kommen wir zu den Inhalten. Wenn man die Serie kennt, fallen einem verschiedene Dinge auf. Zum Beispiel, dass man noch ein wenig herumexperimentiert. Mit Besatzung, Uniform, Freizeitgestaltung. Man hat seine Formel (Gunbarrel, Teaser, Vorspann… ach nee, das war ne andere Serie) noch nicht gefunden, aber man ist auf dem besten Weg dahin. Man kann sich (gerne, oft und viel) über die Reihenfolge der Folgen streiten. Was gilt als heilig? Die Abfolge der Ausstrahlung? Oder der Produktion? Gar die der Sternzeit? Nehmen wir doch einfach alphabetisch, dann regen sich alle auf!

Nein, machen wir nicht, ich gehe jetzt einfach mal von a) Pilotfilm 1 („Der Käfig“), b) Pilotfilm 2 („Spitze des Eisbergs“) und c) dann der Reihenfolge auf der DVD aus. Denn die ersten beiden sind unanfechtbar die ersten beiden, was sich vor allem an den Uniformen zeigt. Das meiste andere ließe sich wahrscheinlich wild durcheinanderwürfeln, ohne dass man groß was merken würde. (Ja, es gibt in „Ein Paralleluniversum“ eine Anspielung auf den Tantalusstrahler aus „Der Zentralnervensystemmanipulator“ [und nein, ich denke mir diese Titel nicht einfach aus], in „Wie schnell die Zeit vergeht“ eine auf „Pokerspiele“ und in „Stein und Staub“ eine auf „Krieg der Computer“, aber das dürfte es dann auch sein, oder?)

Titel, Phaser, Temperamente

Betrachtet man die ersten paar Episoden, so kann man ein paar Themen erkennen, die sich schon hier öfter antreffen lassen und die sich auch im Verlauf der Serie noch wiederholen werden.

Da ist zum Beispiel die Illusion, dass etwas vorgegaukelt wird, das nicht so ist. Das ist eins der wichtigsten Themen im ersten Pilotfilm „Der Käfig“, taucht aber schon bald wieder in „Das Letzte seiner Art“ und „Der alte Traum“ auf.

Dann haben wir den Übermensch bzw. das Wesen, das gottähnliche Fähigkeiten hat. Im zweiten Pilotfilm „Spitze des Eisbergs“ wird Gary Mitchell zu diesem Überwesen, kurz danach trifft die Besatzung das Waisenkind Charlie in „Der Fall Charlie“, der ebenfalls übermenschliche Fähigkeiten hat. (Und das kommt u.a. auch noch mal mit „Tödliche Spiele auf Gothos“ und dann mit Q in „Star Trek: The Next Generation“.)

Eins der beliebtesten Themen dürfte aber wohl der Doppelgänger sein, den wir erstmals in „Kirk : 2 = ?“ treffen, kurz danach aber auch in „Der alte Traum“ (und dann u.a. in „Wen die Götter zerstören“ und „Star Trek 6 – Das unentdeckte Land“ – wahrscheinlich, weil William Shatner so ein begnadeter Schauspieler ist, dass man ihn unbedingt gleich in all seinen Facetten zeigen möchte). Ich erwähne all das nur, weil es sich hier auf sehr kurzem Raum innerhalb einer sehr überschaubaren Anzahl von Folgen wiederholt. Das Thema des Alterns, das in „Miri, ein Kleinling“ Teil der Episode ist, soll auch später noch einmal zum Zuge kommen – sowohl in dieser Serie als auch bei der „Next Generation“.

Rothemden und andere Klischees

Wann wurde eigentlich das Rothemd erfunden? Gab es das schon von Anfang an? Die Antwort ist: Nein. Und: Wissen Sie überhaupt, was ein Rothemd ist? Nun, zuerst zu Antwort eins: In den ersten beiden Pilotfilmen gab es noch keine roten Hemden, lediglich gold, matteres gold und blau. Als die Serie dann in Serie ging, entfiel eine der goldfarben und machte Platz für rot. Und Rothemd, für die, die es vielleicht nicht wissen, ist die Bezeichnung für Leute, die da sind, um zu sterben, gewissermaßen. Rote Hemden tragen Ingenieure und, viel wichtiger, Leute vom Sicherheitsdienst. Wenn man die mitnimmt, runter auf einen Planeten, und der Rest der Gruppe besteht aus den Hauptdarstellern, dann darf man davon ausgehen, dass der Typ in rot es nicht wieder mit zurück aufs Schiff schaffen wird. Jedenfalls nicht lebendig. Rothemden zeichnen sich durch ihre hohe Todesrate aus, denn sie kommen mit, um, um „Galaxy Quest“ zu zitieren, „zu zeigen, wie wirklich gefährlich die Situation ist“ – durch ihren Tod.

Das erste Rothemd ohne rotes Hemd zeigt sich in „Das Letzte seiner Art“, ihrem Namen alle Ehre machen dann aber wenig später die beiden Wachen in „Der alte Traum“. Rot und tot. Die ersten Sicherheitsleute in rot sehen wir bei dieser Reihenfolge übrigens in „Die Frauen des Mr. Mudd“, aber sterben darf da noch keiner.

Und wo wir gerade bei Klischees über „Star Trek“ sind, es wird ja immer gerne erzählt: „Ach, die alte Serie, in der ist ja jede Folge immer eine Metapher auf was, Vietnam und so.“ Ja, wird gesagt, und ist SCHWACHSINN! Totaler Bullshit! Es gibt diese Folgen, ja, es gibt auch eine Nazifolge, die weder sonderlich metaphorisch noch sonderlich gut ist (sie ist SCHEISSE!), aber wer behauptet, das wäre bei allen Folgen so, der hat schlicht und ergreifend keine Ahnung.

Uhuuuruuuuu

Wie bereits gesagt hat man hier noch ein wenig experimentiert bzw. wusste noch nicht so ganz, was man da hatte. Immerhin war das nur ne einfach Fernsehserie, kein Phänomen. So trägt Spock zum Beispiel im ersten Pilotfilm blau, im zweiten gold und ab Beginn der Serie dann wieder blau. Im zweiten Pilotfilm stoßen Scotty (hier gold, später rot) und Sulu (hier blau, später gold) dazu; Sulu ist hier eher der Mathematiker und man lässt ihn nicht mal in die Nähe der Steuerkonsole, wenig später („Das Letzte seiner Art“) hängt er dann im Botanikraum herum, bevor er dann mal endlich Steuermann wird. Uhura, die, wie man merkt, im zweiten Pilotfilm noch nicht dabei war, trägt am Anfang zweimal gold (in „Pokerspiele“ und „Die Frauen des Mr. Mudd“ [ginge man nach der Chronologie der Produktion die Folgen 2 und 3]), später dann aber ihr bekanntes rot. Sie wird wahrscheinlich erst mehr an Bedeutung gewinnen, wenn Janice Rand die Serie verlässt.

Die ist zu Beginn gerne mal mit dabei, als blonder Engel an Kirks Seite. Doch irgendwann ist sie dann raus und macht Platz für eine andere Frauenrolle… doch, wenn man mal ehrlich ist, hat Uhura hier am Anfang mehr zu tun als später in der Serie. Denn noch ist alles neu und man probiert Dinge aus. Man sieht die Crew im Freizeitraum, Spock bläst die Harfe („Blues Brothers“?) und Uhura darf singen. Später ist sie dann meist darauf beschränkt, Ruffrequenzen offen zu halten, aber das kann ja auch ganz nett sein.

Natürlich, wir wollen sie nicht unter den Behandlungstisch fallen lassen, ist da noch Schwester Christine Chappel. In „Implosion in der Spirale“ schwadroniert Kirk darüber, ob Spock „die schöne Schwester“ aufgefallen wäre, die er nur nett finden dürfe, aber nicht mehr… ich neige zu der Vermutung, dass die Titulierung als „schön“ der Tatsache geschuldet ist, dass Chappel-Darstellerin Majel Barrett mit Serienschöpfer Gene Roddenberry liiert war, denn, mal ehrlich…

Raumschiff Enterprise in die Dunkelheit

Mal sehen, ob sich beim Schauen der Serie noch andere Dinge ergeben. Dass verschiedene Crewmitglieder gerne mal wild den Aufgabenbereich wechseln (Farrell ist erst Navigator, dann Funker; de Salle ist erst Navigator, dann Ingenieur; Kyle ist Ingenieur, Transportertechniker und Steuermann [und in „Der Zorn des Khan“ Offizier auf der Reliant]) muss man ja nicht unbedingt erwähnen. Die Phaser haben in den ersten Folgen übrigens noch helle Griffe und als „Halfter“ trägt man eine Lederleibchen, darüber hinaus kleidet man sich im ersten Pilotfilm noch extra für den Außeneinsatz und nimmt Ausrüstung mit – was durchaus Sinn ergibt, aber später nicht mehr vorkommt. Außerdem erfahren wir in „Spitze des Eisbergs“, dass Kirk mal Lehrer an der Sternenflottenakademie war (dürfte bei dem Jüngelchen in der neuen Zeitlinie wohl eher schwierig sein) und in „Der alte Traum“, dass Kirk einen Bruder namens Sam hat (drei Kinder werden erwähnt), den bekommen wir am Ende der Staffel in „Spock außer Kontrolle“ sogar zu sehen, wenn auch tot.

Was diese Serie allerdings hat und was man vielleicht wieder in eine neue Star Trek Serie übernehmen sollte, ist Abenteuer. Ich würde gerne wieder eine Serie sehen, wo sie losfliegen und Abenteuer erleben, neue Völker entdecken, all so was. Ganz altmodisch und auch ohne staffelübergreifenden Handlungsbogen. Fänd ich völlig in Ordnung, könnte man mal wieder machen.

Und, ganz ehrlich, ich hab an diesen alten Folgen mehr Spaß als an „Star Trek Into Darkness“, beschissene Neueffekte hin oder her. Und, wo wir schon mal dabei sind, ein großer Verbesserungsvorschlag für „Into Darkness“: Sie hätten Kirk nicht mit Khans Blut sondern mit dem des wieder belebten Tribbels wieder beleben sollen! Denn da die Viecher nur fressen und sich weitervermehren, wäre das im Nachhinein die perfekte Erklärung dafür, warum Kirk in der alten Serie jede Frau flachlegt, die ihm über den Weg läuft!

Halb_Fiction152

von Martin Cordemann

Das Ende der „Star Trek“ Serien

Nein, damit ist nicht gemeint, dass es nie wieder eine „Star Trek“ Serie geben wird. Möglich wär’s, aber prinzipiell geht es hier ja um eine Menge Geld und irgendwann wird möglicherweise wieder jemand meinen, dass „Star Trek“ inzwischen wieder eine gute Geldquelle sein könnte und dann startet man eine neue Serie. Die Produzenten wollten immer schon eine „Star Trek“ Oper machen – was ich mir furchtbar vorstelle. Und dann war da immer der Plan, einen Film mit dem Titel „Starfleet Academy“ zu produzieren, wo die (inzwischen zu teuren) Altstars Kirk, Spock, McCoy etc. nur am Anfang des Films und am Ende spielen und dazwischen dann jüngere (und billigere) Schauspieler in den bekannten Rollen zum Zuge kommen… aber so was ähnliches hat man inzwischen ja gemacht. Wie dem auch sei, die Zukunft von „Star Trek“ steht in den Sternen… im wahrsten Sinne des Wortes. Wenden wir uns also der Vergangenheit zu. Und wir stellen uns die Frage: Welche „Star Trek“ Serie hat ein gutes Ende?

„Raumschiff Enterprise“

In den 60ern lief Fernsehen noch ein bisschen anders, da gab es wenig Doppelfolgen, wenige Dinge, die sich aufeinander beziehen, keine große Kontinuität und Kausalität innerhalb einer Serie. Wenn dann die Serie irgendwann endete, dann meist mit der letzten Folge und nicht mit dem großen Finale, wie man das heute gern macht. Das klassische „Star Trek“ musste zweimal um seine Verlängerung kämpfen und eine so richtig dolle Abschlussepisode kann es nicht vorweisen. Aber zum Glück wurde die Mannschaft ja Jahre später ins Kino befördert und ihre Geschichten ein wenig weiter erzählt.

Leider zerfasert es da ein bisschen und man muss sich für jeden Charakter ein eigenes Ende aus dem umfangreichen „Star Trek“ Universum zusammenklauben. Das Ende von Kirk erfahren wir in „Star Trek – Treffen der Generationen“, was aus McCoy wurde zeigt und der Pilotfilm von „Star Trek: The Next Generation“. Scotty hat seinen Abschluss ebenfalls bei TNG, taucht aber rückwirkend vorgreifend auch in „Generationen“ auf, wo Chekov noch mal zu sehen ist und über Sulu erwähnt wird, dass er eine Tochter hat. Uhura wird das letzte Mal in „Das unentdeckte Land“ gezeigt und erwähnt, Sulu bekommt einen Rückblick auf seine Zeit als Captain bei „Voyager“. Spock stirbt in „Star Trek II: Der Zorn des Khan“.

Ja, gut, er kommt im nächsten Film wieder und ist einfach nicht tot zu kriegen.  Nachdem er seinen ersten letzten Auftritt in „Das unentdeckte Land“ hatte und seinen zweiten letzten ebenfalls bei TNG, wird er reaktiviert, um den Übergang in die neue Zeitlinie von J.J. Abrams „Star Trek“ Film zu gestalten. Er lebt lang und in Frieden in der neuen Zeitlinie weiter… was uns „Star Trek Into Darkness“ auch zeigt.

„Star Trek: The Next Generation“

Ich weiß, die Serie heißt bei uns „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert“ – aber ich mag den deutschen Titel nicht. Mit TNG entwickelt sich langsam ein wenig Kontinuität. Es gibt Figuren, die wiederkehren und es gibt verschiedene Handlungsstränge, die wieder aufgegriffen werden. Man bemüht sich, viele der Handlungen, die man mal begonnen hat, weiterzuführen oder zu einem Ende zu bringen. Die letzte Folge greift bewusst Elemente aus dem Pilotfilm auf und rahmt die Serie damit sehr gekonnt ein („book-ends“, wie der Engländer so schön sagt). Das Ende ist positiv und versöhnlich, zeigt alle noch mal von ihrer besten Seite und eröffnet einen Weg in die Zukunft… die dann mit den Filmen weitergeführt wurde, aber das wollen wir hier mal ignorieren. Für eine Serie selbst ist das ein durchaus gelungenes Ende.

„Star Trek: Deep Space Nine“

Dieses Ende hätte man in der ersten Folge nie kommen sehen – schon allein, weil wahrscheinlich keiner der Produzenten wusste, dass es einmal auf so etwas hinauslaufen würde. DS9 ist eine Serie, die sich im Laufe der Jahre entwickelt, ebenso, wie sich die Figuren in ihr entwickeln. Die Handlung wird im Laufe der Zeit immer dichter und genau genommen hängen die letzten 10 Folgen der Serie eng miteinander zusammen und bieten den Abschluss. So gesehen ist es also ein recht ausladendes Finale – aber der Serie durchaus angemessen.

Jede der Figuren bekommt ihr eigenes Ende bzw. wir erfahren, wohin sie ihr Weg in Zukunft vermutlich führen wird. Denn anders als bei TNG bleiben hier nicht alle an Bord und machen Friede, Freude, Eierkuchen. DS9 ist die Serie der Entscheidungen und Konsequenzen und so sind die Konsequenzen, dass am Ende alle auseinander gehen – und dass wir, anders als bei TNG, wahrscheinlich keinen davon jemals wieder sehen werden. Und doch ist es ein wirklich angemessenes und gutes Ende.

„Star Trek: Voyager“

Ach ja. Die schwächste aller „Star Trek“ Serien. „Sie werden ‚Voyager’ mögen, wenn Sie a) FDP wählen oder b) es schon toll finden, dass eine Frau das Kommando hat, nur weil sie eine Frau ist und nicht, weil es vielleicht eine gute Frauenrolle ist.“ Aber das ist nur eine Theorie. Nach sieben Jahren, in denen sich „Voyager“ kein bisschen entwickelt hat und die einzigen Charaktere mit Entwicklung das Hologramm und der Roboter sind (okay, die Borg-Frau, aber das ist dicht dran), passt das Ende durchaus ins Bild. Es wird nichts vom Anfang aufgegriffen, weil… der war eh langweilig. Also was baut man bei „Voyager“ ein, wenn einem nichts einfällt? Richtig, die Borg. Und was noch? Genau, Zeitreisen. Also mischt man beides, fabriziert ein inkonsequentes und überflüssiges Ende, das man so ziemlich an jedem Punkt jeder Staffel hätte bringen können, und findet damit einen Abschluss, der zur Serie passt – aber auch einfach nicht gut ist!

„Star Trek: Enterprise“

Hier erstmal ein Lob an die Leute, die damals für die deutsche Fassung von „Raumschiff Enterprise“ verantwortlich waren – und eine Schelte an all die, die da immer mit Häme drauf herabgesehen haben. Es wird gerne mal gemeckert, dass man „Star Trek“ damals „Raumschiff Enterprise“ genannt hat. Der Titel dieser Serie beweist, dass man damit in Deutschland seiner Zeit eigentlich weit voraus war. Und dann wird gerne die laxe Synchronfassung kritisiert. Gut, die hat ihre Schwächen, aber diese Art, humorig miteinander umzugehen, findet sich wieder bei… „Star Trek: Enterprise“. Womit die deutsche Fassung damals ihrem amerikanischen Original in zwei Punkten voraus war, die beide bei dieser Serie eingeflossen zu sein scheinen. Aber ich schweife ab.

Das Ende von „Enterprise“… ist leider eine Frechheit. Dass es kein Zweiteiler ist, lässt sich ja verschmerzen, aber für die letzte Folge Riker zu holen und das ganze als Reminiszenz an die alte Zeit auf dem Holodeck spielen zu lassen, entwertet vier vorhergehende Staffeln und macht das ganze Ende lächerlich. Die Serie hatte ihre Schwächen, aber Riker im Finale hat sie wirklich nicht verdient. Das nimmt ihr die Eigenständigkeit und versaut den Abschluss.

Ende… alles… (fehlenden Begriff bitte selber eintragen)

Wir sehen also, mal endet es gut, mal weniger – und mal gar nicht. Und es gäbe so viele Möglichkeiten, unbekannte TV-Welten zu erforschen. Zum Beispiel „Star Trek: die Reality Show“, wo man 12 Klingonen in einen Container sperrt und sieht, was dabei herauskommt… oder wer. „Star Trek: die Casting Show“, wo eine Jury aus Borg bestimmt, welche Völker assimiliert werden sollen. „Star Trek: die Koch Show“, wo es um Rezepte geht, „die noch nie ein Mensch zuvor gekostet hat“. Und natürlich „Star Trek: die Gerichtsshow“, in der von Mitgliedern aus dem Q-Kontinuum über das Überleben von Rassen wie den Menschen bestimmt wird. Möglichkeiten gäbe es also eine ganze Menge. Aber wann und ob „Star Trek“ irgendwann wieder beginnt… wir werden sehen!

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von Martin Cordemann

Eine gute Figur machen – oder gleich mehrere

– Star Trek: Deep Space Nine, Teil 6

Und zu guter Letzt kommen wir zu den Menschen… und ähnlichem. Beginnen wir hier mit Lwaxana Troi, die Betazoidin und Mutter von Counselor Troi aus TNG. Majel Barrett, die sie spielt, war die Ehefrau von „Star Trek“ Erfinder Gene Roddenberry und ist außerdem die Stimme des/der/verschiedener Computer/s. Mit Lwaxana hat sie sich eine schräge, in Erinnerung bleibende Rolle schreiben lassen, die bei DS9 mal wieder für Verwicklungen sorgt, ein chronisches Interesse an Odo entwickelt und ihn letzten Endes sogar heiratet.

Familienrestaurant

Als die Siskos die Erde besuchen, wird uns auch Sikos Vater Joseph vorgestellt. Er betreibt in Restaurant in New Orleans, in das sich Sisko später, als die Propheten ihn verlassen haben, zurückzieht, um wieder zu sich zu finden. Dort erscheint ihm eine Vision von „Sarah“, eine Frau, die sich als seine Mutter erweist. Hintergrund ist allerdings, dass die Wurmlochaliens „den Sisko“ erschaffen haben, indem sie eine der ihren eine Frau auf der Erde übernehmen ließen, die dann mit Siskos Vater angebandelt und ihn nach Verlassen des Aliens auch schnell wieder verlassen hat.

Kasidy Yates entwickelt sich – angestachelt durch Jake – zur Freundin von Benjamin Sisko. Sie ist Frachterkapitän und hat einen Bruder, der genauso auf Baseball steht wie ihr Freund. Am Ende heiratet sie Sisko und erwartet sein Kind, doch der verschwindet auf unbestimmte Zeit im Wurmloch.

Flotte Sterne bei der Sternenflotte

Aber kommen wir zurück in die Grauzone. Commander Michael Eddington wird Sicherheitsoffizier an Bord der Station. Er ist ein aufrechter Offizier der Sternenflotte, einer von denen, auf die man sich verlassen kann. Umso überraschender, dass er irgendwann die Seiten wechselt und Anführer des Marquis wird. Sisko hat ihm diesen Vertrauensbruch nie verziehen und jagt ihn, fängt ihn und geht mit ihm auf eine letzte Mission, bei der Eddington sich dann für seine Sache opfert. Ein wunderbares Beispiel dafür, dass DS9 immer in Bewegung bleibt und dass Handlungen hier auch wirklich Konsequenzen haben. Schön auch, dass sich all das über mehrere Staffeln verteilt und nicht innerhalb einer Folge passiert.

Admiral Ross bleibt eine solche Entwicklung erspart. Das schlimmste, was man über ihn sagen kann, ist, dass er einmal eine Zwangsheirat mit „Section 31“ eingeht, der geheimen Geheimorganisation der Sternenflotte. Ansonsten bleibt er als Siskos Vorgesetzter ziemlich standhaft.

Nicht so hohl wie es scheint

Ein Hologramm, das sich seiner künstlichen Existenz bewusst ist, das ist Vic Fontain. Er ist ein Entertainer der alten Schule, spricht von seiner Bekanntschaft mit Frank Sinatra und Dean Martin und singt alles, was die Klassiker Sinatras hergeben. Nachdem er Nog bei der Überwindung seiner psychischen Probleme geholfen hat, darf sein Programm als Dank dafür laufen, ohne jemals abgeschaltet zu werden. Mit einem Trick bringt er Odo dazu, Kira seine Liebe zu gestehen und dann steht auf einmal seine gesamte Existenz auf dem Spiel, weil sein Kasino von der Mafia übernommen werden soll. Also muss die Crew von DS9 einen Coup planen und das Kasino ausrauben, um diese Übernahme und damit die Auslöschung Vics zu verhindern. (Nur noch mal zum Vergleich: Ensign Kim hatte mal eine Freundin… vor der Serie. Oder so.) Im Paralleluniversum ist Vic ein echter Mensch, was Rom treffend kommentiert mit den Worten: „Deswegen nennt man es das Alternativuniversum!“

Geheim Dienst

Zum Abschluss kommen wir zu einer weiteren meiner Lieblingsfiguren. Auch wenn er nur in drei Episoden auftaucht, so hinterlässt Sloan doch einen bleibenden Eindruck, was natürlich auch an Schauspieler William Sadler liegt. Sloan arbeitet für die dubiose Geheimorganisation „Section 31“ und versucht zunächst, Dr. Bashir des Verrats zu überführen, dann jedoch ihn anzuwerben. In einer Operation auf Romulus benutzt er den Doktor, der wiederum ihn später zur Station lockt, um an ein Heilmittel gegen das Virus zu kommen, das Odo und damit alle Formwandler befallen hat. Leider überlebt Sloan dieses Zusammentreffen nicht, aber da die Serie eh wenige Folgen später endet, kann man das halbwegs verschmerzen. Im Nachhinein hätte man sich nur ein paar mehr Auftritte von ihm gewünscht.

Fazit

„Star Trek: Deep Space Nine“ ist seiner Zeit voraus, es ist spannend, intelligent, hat interessante Handlungsstränge, aber auch ein paar starke Einzelepisoden. Natürlich gibt es auch hier Folgen und Figuren, auf die man gerne verzichtet hätte, aber welche Serie hat das nicht? Neben all dem bietet DS9 auch die beste Erklärung dafür, warum die Klingonen in Kirks Serie anders aussehen als die Klingonen ab den Kinofilmen: „Es ist eine lange Geschichte… aber wir reden darüber nicht mit Außenseitern!“ Mehr braucht man darüber eigentlich nicht zu sagen!

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von Martin Cordemann

Eine Serie mit Charakter und Charakteren

– Star Trek: Deep Space Nine, Teil 5

Jede Menge Handlung, jede Menge Nebenfiguren. Da fällt es schwer, die Übersicht zu behalten, also teilen wir auch hier in die verschiedenen Fraktionen, Rassen oder Arbeitgeber auf.

Dominion

Da gibt es zunächst den weiblichen Formwandler. Sie ist gewissermaßen die Vertreterin der „Gründer“, der Schöpfer des Dominions. Ihr Ziel ist es, die Macht der „Festen“, der Nicht-Wandler, zu zerstören, sie zu unterwerfen – aber Familie geht ihr über alles. Deshalb behauptet sie, dass es ihr umso wichtiger sei, dass Odo zurück nach Hause komme. Wie die meisten Formwandler ist auch sie von einem Virus infiziert, doch am Ende werden alle geheilt – und Odo schließt sich der „großen Vereinigung“ an. Plan aufgegangen, bis auf die Unterdrückung der Nicht-Wandler.

Ihr zur Seite steht Weyoun, womit wir wieder bei Jeffrey Combs wären. Er dürfte der einzige Schauspieler sein, der nicht nur zwei wiederkehrende Rollen hat, sondern der diese auch beide in einer einzigen Folge spielt. Weyoun ist ein Vorta, ein Volk, das irgendwann vom Dominion unterworfen wurde und nun als deren Handlanger arbeitet. Das erste Zusammentreffen mit ihm haben wir in einer Episode, in der Sisko gezwungen ist, mit dem Vorta und den Jem’Hadar, den gezüchteten Soldaten des Dominion, zusammenzuarbeiten. Weyoun überlebt diese Folge nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Produzenten mit der Arbeit von Combs so zufrieden waren, dass sie in Zukunft auf Weyoun nicht verzichten wollten. Oder sie hatten schon vorher geplant, dass die Vorta geklont sind, aber irgendwie klingt meine Version glaubwürdiger. Versuchen Sie es doch einfach herauszufinden, das Internet gibt uns sicher eine Antwort darauf. Wie dem auch sei, Weyoun kehrt zurück… und zurück… und zurück. Nun ist er aufgestiegen zum Berater der weiblichen Formwandlerin und stellt die Verbindung zwischen dem Dominion und den Cardassianern dar, so dass er viel mit Dukat und Damar interagiert. Wie bei Andrew Robinson als Garak macht es einfach Spaß, ihm bei der Arbeit zuzusehen. Auch er ist nicht einfach böse, auch er hat verschiedene Schattierungen, einmal gibt es sogar eine Version von ihm, die überlaufen möchte. Weyoun manipuliert, schleimt und biedert sich an. Als die Formwandlerin am Ende sagt, hier wäre gerade der letzte Klon Weyouns gestorben und es würde keine weiteren geben, quittiert Garak das mit einem: „Ich hatte gehofft, dass Sie das sagen würden.“ Beliebt war er also nicht!

Klingonen

Beginnen wir mit Gowron. Er wurde in „The Next Generation“ eingeführt und mit Hilfe Picards auf den Thron des Klingonischen Reiches gehievt. Sein Verhältnis zu Worf, dem einzigen Klingonen in der Sternenflotte, ist gespalten. Unterm Strich ist Gowron ein overactender Clown, der sich als so kurzsichtig erweist, dass er nicht nur eine falsche Kriegsstrategie führen will, sondern auch einen Kampf mit Worf nicht ausschlägt. Schwerer Fehler, Abtritt Gowron.

General Martok tritt zunächst als Widersacher auf den Plan. Aber wie wir wissen kann sich so was bei DS9 schnell ändern. Erst spielt er eine Rolle im heraufziehenden Krieg gegen Cardassia und die Föderation, dann entpuppt er sich als Formwandler, er echte Martok wird aber zusammen mit Enabran Tain und Dr. Bashir von Garak und Worf in einem Gefangenenlager des Dominion entdeckt und von dort befreit. Dort entsteht auch die Freundschaft zwischen ihm und Worf, die sich bis zum Ende der Serie zieht. Sie drückt sich dadurch aus, dass Martok den ehrlosen Klingonen Worf in sein Haus aufnimmt, die beiden auf diverse Kampfeinsätze gehen und Worf, nachdem er Gowron getötet hat, Martok zum neuen Herrscher des Klingonischen Reiches macht.

Und dann waren da noch die drei Klassiker. Falls Sie sagen „Kor, Kang und Koloth – das haben die doch von den ‚Simpsons’ geklaut!“, dann haben Sie unrecht. Denn diese drei Herren können von sich sagen, dass sie ein gemeinsamer Gegner vereint: Captain James T. Kirk. Und das war, auch wenn es uns erscheint, als gäbe es die „Simpsons“ schon immer, dennoch davor! (Kirk begegnet Kor in „Kampf um Organia“, Kang in „Das Gleichgewicht der Kräfte“ und Koloth in „Kennen Sie Tribbles?“) Zusammen tauchen die drei auf, um Dax zu einer Blutrache abzuholen, was aber für zwei von ihnen tödlich endet.

Kor dagegen kommt wieder, um das Schwert von Khaless zu finden und um sich im Heldentod zu rehabilitieren. Seine Darstellung weicht allerdings ein wenig von der beim klassischen „Star Trek“ ab. Dort war Kor kalt und hart. Der Kor von DS9 ist alt und versoffen. Falls jetzt jemand daherkommen und behaupten sollte, die drei wären nicht die Charaktere aus der Originalserie, nun, da gibt es Gegenbeweise. In der Tribbles-Episode spricht Dax davon, dass das hier das Zusammentreffen von Kirk und Koloth gewesen wäre und sie ihren klingonischen Freund gerne mal in seinen besten Zeiten erleben würde. (Sisko lehnt ab, denn das wäre doch ein bisschen zu viel Spaß!) In einer anderen Folge, als er Kor kennen lernt, zählt Worf ein paar von dessen Abenteuern auf, u.a. die Begegnung mit „Kirk auf Organia“. (Hinweis: Das Buch, das der Übersetzung vorlag, muss schlampig gewesen sein, denn was er in der deutschen Fassung sagt, klingt mehr nach „Kurn und Irgendwas“ und hat mit der Originalanspielung leider nichts mehr zu tun.) So finden bei DS9 die drei klassischen Klingonen, die selbst die „Simpsons“ inspiriert haben (und jedes Jahr in einer Halloweenfolge auftauchen), eine angemessene Würdigung und einen ebensolchen Abschluss.

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von Martin Cordemann