Neu auf DVD: The Dressmaker

Frau kommt nach vielen Jahren zurück in das Dorf auf dem Land. Hat sie damals jemanden umgebracht? Sie versucht, es herauszufinden. Da sie eine talentierte Schneiderin ist, spielt ihre Fertigkeit für den Verlauf des zu Kommenden eine große Rolle…

Wendungen Down Under

Es gibt viele kleine und größere Wendungen in dieser Geschichte. Das macht den Ablauf ein wenig unkalkulierbar – was immer eine gute Sache ist. Man weiß als Zuschauer genauso wenig wie die Hauptfigur, was damals passiert ist, also versucht sie es herauszufinden. Was nicht ganz so einfach ist, da die Leute im Dorf sie wegen ihrer Tat hassen. Und dann ist da noch ihre verrückte Mutter…

Überhaupt ist der kleine Ort angefüllt von vielen skurrilen Gestalten. Die machen das Geschehen sehr farbenprächtig und verleihen dem Ganzen eine gewisse Würze, allen voran Hugo Weaving, der hier eine schillernde Persönlichkeit geben darf – und dies mit sichtlicher Freude tut. Eins der kleinen Highlights des Films. Und Sarah Snooke darf nach dem großartigen „Predestination“ wieder beweisen, wie vielfältig sie sein kann.

Wie man dem Titel entnehmen kann, spielen Kleidung und Mode auch eine große Rolle. Hier kann man erfahren, wie man Kleidung als Waffe einsetzen kann – und auf welche vielfältigen Arten das möglich ist. Untermalt wird das alles von einer Musik, die ein bisschen so klingt, als hätte Ennio Morricone den Soundtrack zu „Die fabelhafte Welt der Amelie“ geschrieben.

Mit

Kate Winslet (Ulrike Stürzbecher), Judy Davis (Karin Buchholz), Liam Hemsworth (Leonhard Mahlich), Hugo Weaving (Wolfgang Condrus)

Fazit

Mit vielen skurrilen Figuren gespickter Film über die Suche nach einer Wahrheit und die Rache nach einer Ungerechtigkeit, gehüllt in jede Menge Stoff und Tüll. Ab 29. April 2016 auf DVD und Blu-ray.

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Neu auf DVD: Profiling Paris – Staffel 4

Ein Ermittlerteam der Polizei, zu dem auch eine Psychologin gehört, klärt in der Hauptstadt Frankreichs Verbrechen auf…

Krimis aus Frankreich

Wer denkt, nur die Amerikaner könnten gute Serien machen – und vielleicht die Briten noch – der wird mit „Profiling Paris“ eines Besseren belehrt. Denn diese Serie kann mit ähnlichen Produkten aus Amerika problemlos mithalten. Die Fälle sind genauso prickelnd, die Ermittler genauso gut – nur wirkt alles irgendwie… heimischer? Echter? Was teils daran liegt, dass einem die Architektur vertrauter ist, sowohl äußerlich wie auch in der Inneneinrichtung. Irgendwie wirkt das alles „europäischer“ und, sagen wir es deutlich, weniger gekünstelt. Sieht man die Wohnzimmer in dieser Serie, kommt einem auch die heruntergekommenste Absteige in einer amerikanischen Serie im Vergleich noch sehr künstlich daher. Hier hat man das Gefühl, dass alles irgendwie echter ist, natürlicher – was dann zum Anderen aber auch daran liegt, dass das Team nicht mit einem Privatjet von einem Tatort zum anderen jettet, was auch zum Realismus des Ganzen beiträgt.

Wir haben interessante Figuren, spannende Fälle und clevere Auflösungen. Es läuft nicht alles nach demselben Schema ab, die Episodenstruktur ist unterschiedlich und die Abwechslung für den Zuschauer dadurch größer. Wie bei einer Krimiserie meist üblich haben wir Einzelfolgen mit einzelnen Fällen, aber es gibt auch sich weiterentwickelnde Elemente, die sich als roter Faden durch die Staffel ziehen und der Serie dadurch mehr Zusammenhalt verleihen. Auch das Team besteht aus interessanten Figuren, die alle gut charakterisiert sind und sich dadurch perfekt voneinander abheben – und ergänzen.

Der Fall der Fälle

Es gibt 12 Episoden, 12 Fälle – und jede Menge Wendungen. Sowohl, was die einzelnen Fälle selbst betrifft, als auch in Bezug auf die komplette Staffel. Damit ist man als Zuschauer immer gefordert und Langeweile kommt keine auf, denn man weiß nie so genau, was auf einen zukommt. Das hält die Serie frisch und macht sie ausgesprochen befriedigend. Und am Ende gibt es ein Finale, das sich mit amerikanischen Serien ebenfalls messen kann…

Profiling Fazit

Gute Krimiserie, die in ihrer Art ähnlichen amerikanischen Formaten durchaus ähnelt, aber irgendwie doch europäischer ist. Spannende und clevere Krimiunterhaltung, die sich sehen lassen kann – ab 29.4.2016 auf DVD und Blu-ray.

Neu im Kino: Bauernopfer – Spiel der Könige

Schachspieler an der Grenze des Wahnsinns nimmt es gegen die Russen auf…

Wahre Geschichte

Bobby Fischer gab es wirklich und er kommt kurz vor dem Nachspann auch noch einmal selbst zu Wort. Tja, das klingt ein wenig wie „Rocky“, oder eher einer der späteren Teile und da wäre es im Nachhinein fast lustig gewesen, wenn man Dolph Lundgren als den russischen Meister Boris Spassky besetzt hätte. Oder, streng genommen, überhaupt einen Russen, denn englisch spricht er im Film eher weniger, da wäre ein echter Ruski also durchaus möglich gewesen. Obwohl Liev Schreiber das natürlich sehr schön macht, die Frage wäre aber, ob sein Russisch russischen Muttersprachlern genauso übel aufstoßen würde, wie es das „Deutsch“ von Alan Rickman in „Stirb langsam“ bei mir macht?

Nun, es geht um eine wahre Geschichte, es geht um den kalten Krieg und es geht um Schach. Und natürlich Genie und Wahnsinn. Was einer von den beiden kleineren Mängeln ist, die ich bei diesem Film sehe. Ja, wir kennen „Sherlock“ und wir wissen spätestens seit „Monk“, dass Intelligenz einen Preis hat. Und der bewegt sich irgendwo zwischen gesellschaftlich schwierig und schlichtem Wahnsinn. Bobby Fischer befand sich dann offensichtlich eher auf letzterer Seite des Spektrums, ein brillanter Schachspieler, aber auch paranoid bis zum Gehtnichtmehr. Das wird sehr gut dargestellt von Tobey Maguire und ist ja auch offensichtlich Teil der Geschichte, aber ein wenig anstrengend ist es dann doch.

Nur der kalte Krieg konnte Schach sexy machen!

Ganz ehrlich, wie sexy ist Schach? Wahrscheinlich eher weniger so. Und doch gab es eine kurze Zeit im kalten Krieg, in der Fischer zeigte, wie cool und spannend es sein kann, Figuren auf einem Brett herumzuschieben und in der, wie es scheint, die ganze amerikanische Nation ihm dabei zugesehen hat. Denn es war der erwähnte Kampf von Rocky gegen den gesamten Ostblock und jeder wollte, dass die Amerikaner gewinnen. Also, außer den Russen vielleicht. Dieses frisch erwachte Interesse für den Brettsport wird im Film ganz gut dargestellt und eigentlich sind die Schachpartien auch die spannendsten und interessantesten Szenen – aber damit wären wir beim Manko Nummer 2: Nicht jeder hat eine Ahnung von Schach! Wenn man also schon Figuren hat, die das Spiel kommentieren, wären auch ein paar Sätze dazu, was eine Sizilianische Eröffnung etc. ist durchaus machbar und hilfreich gewesen. Das Hauptproblem in diesem Sektor stellt aber das Ende dar. Da wird gesagt, dass diese eine Partie zwischen Fischer und Spassky die beste/schwierigste/tollste/großartigste Schachpartie aller Zeiten gewesen wäre… Punkt. WARUM??? Ihr könnt sowas nicht einfach behaupten, ihr müsst es belegen. Und das WÄRE möglich gewesen, auch visuell. Einfaches Heranzoomen an Liev Schreibers Augen, wie er das Schachbrett betrachtet, und dann das Brett zeigen und wie im Schnelldurchlauf von der gegebenen Ausgangsposition alle möglichen Spielzüge durchgegangen werden. Eine nette Animation, die vielleicht sogar schneller und schneller wird und die immer mit einem SCHACHMATT endet (kann man rot einblenden). So hätte man a) zeigen können, dass auch der Russe ein Schachgenie ist (seine eigene Paranoia sprich Wahnsinn wird auch angedeutet) und b) hätte man visualisiert, dass er erkennen kann, jetzt, an diesem Punkt, dass alles weitere aussichtslos ist und er sich geschlagen gibt. Wenn das denn der Grund dafür ist, dass dies die beste Partie aller Zeiten war. So bleibt es also eine Behauptung, die uns der Film nicht näher erklärt, entweder, weil er glaubt, dass wir es eh nicht verstehen würden oder aber weil er es selbst nicht verstanden und dann lieber schnell behauptet hat: Das war so, tschüß, ich bin dann mal weg. In einem ansonsten sowohl unterhaltsamen wie interessanten Film ist das dann doch ein wenig schwach.

Mit

Tobey Maguire, Peter Saarsgard, Liev Schreiber, Michael Stuhlbarg

Bauernfazit

Schachduell zwischen Profis, das spannende und interessante Momente hat, aber teils – wie sein Protagonist – ein wenig zu sehr in dessen Wahnsinn abgleitet und dem Schachlaien am Ende statt einer Erklärung eine Behauptung vorsetzt. Ab 28. April 2016 im Kino.

Neu im Kino: Ein Hologramm für den König

Tom Hanks fährt nach Saudi-Arabien, um dem König eine neumodische Technologie zu verkaufen, doch der ist nie zu Hause, also geht er zum Arzt, der sich als Ärztin herausstellt und das ist ja auch nicht schlecht…

Nicht Fich, nicht Fleich

Der Film von Tom Tykwer scheint nicht ganz zu wissen, was er sein will oder sein soll, was leider dazu führt, dass er nichts so ganz ist. Keine Komödie, keine Liebesgeschichte, kein Arbeiterdrama, keine Zukunftspräsentation, kein Reisebericht Saudi-Arabien. Er ist irgendwie alles aber auch eigentlich eher nichts davon und das schadet der Sache. Einziges Element, das man wirklich herauslesen kann, ist, dass China der Böse ist, weil die allen die Arbeitsplätze wegnehmen.

Trauern wir also um Tom Tykwer und das Schicksal, das er mit so manchem anderen Regisseur teilt, nämlich, dass einer seiner ersten Filme wohl auch stets sein bester Film bleiben und dass er dieses Maß an Qualität und Originalität wohl niemals wieder erreichen wird. Wer also die Möglichkeit hat, muss sich keinen verschwendeten Tom Hanks ansehen, sondern kann lieber dabei zuschauen, wie Franka Potente durch eine originelle Umsetzung läuft. Ach, „Lola rennt“, wir werden dich vermissen.

Doppel Toms Hütte

Er tut einem nicht weh, aber er bringt einem auch nichts. Wer seine Zeit mit einem unausgewogenen Film verbringen möchte, kann das ab 28. April 2016 tun.

Neu im Kino: Ratchet & Clank

Mechaniker wird von den Galaktischen Superhelden abgewiesen, aber als dann eine große Krise über die Galaxie hereinbricht, erweisen er und sein Roboterfreund sich als nützlicher als erwartet…

Computerspielverfilmungsanimationsfilm

Der Film beweist, dass man

a) auch Spielverfilmungen ohne Uwe Boll

b) gute Spielverfilmungen

machen kann.

Das Ganze nimmt sich nicht zu ernst, hat sowohl Selbstironie als auch Brüche und macht unterm Strich einfach Spaß. Die Superschurken sind cartoonhaft böse, aber das ist völlig in Ordnung, da das hier ja nicht „Hardcore Henry“ ist, sondern sich wohl eher an eine jüngere Zielgruppe richtet. Michael Pan (Data auf TNG) darf für Armin Shimerman (Quark aus DS9) mal wieder herrlich den verrückten Wissenschaftler geben, der Dr. Nefarious heißt – fehlen noch Assistent Imamadman und Professor Bonetopick, um Mr. Plinkett zu paraphrasieren. Aber da es am Anfang eine Szene gibt, die sehr an das Podrennen aus Episode I erinnert, ist dieser Name vielleicht tatsächlich eine Art Anspielung auf General Grievous?

Die Animation ist nett, die Figuren gut gezeichnet, das 3D wie üblich überflüssig. Die Handlung bietet nicht unbedingt Überraschungen, funktioniert aber und ist angenehm amüsant. Und laut spielkundiger Quelle scheint der Humor des Spiels durchaus gut getroffen zu sein.

Fazit & Clank

Selbstironie, Humor, Superschurken, die sich selbst als Superschurken bezeichnen und die eine oder andere Brechung machen den Film zu einem netten Spaß. Ab 28. April 2016 im Kino… oder jeden Tag an Ihrer Spielekonsole im Wohnzimmer.

Neu im Kino: The First Avenger: Civil War

Oder auch:

Captain America: Bürgerkrieg

Oder eher:

Captain America: Paartherapie für Superhelden

Aber da „Captain America“ als Begriff hierzulande wohl nicht so gern gesehen zu sein scheint, wird er wohl stets „Der erste Rächer“ bleiben… aber das nur am Rande.

Nachdem die Avengers diverse Male für Materialschaden und den Tod von Unbeteiligten gesorgt haben, möchte man ihren Status als freischaffende Helden auflösen und sie unter einen Regierungsmantel stecken – doch nicht alle der Kämpfer sind dafür und so kommt es zum Zwist zwischen den zwei Parteien. Auch die Rückkehr von Caps altem Kumpel, dem Auftragsmörder Winter Soldier, wirkt sich nicht unbedingt positiv auf diese Angelegenheit aus…

Mo Tivation

Was heutzutage kaum mehr jemand zu beherrschen scheint, hier ist es da: die Motivation. Damit jede Figur einen guten Grund hat, das zu tun, was sie tut. Obwohl… da beim näheren Drübernachdenken auch mal wieder die Rache eine große Rolle spielt, aber wie dem auch sei, bei jeder Figur kann man verstehen, warum sie so handelt. Und das ist immer gut. Zudem schafft der Film es, mit seinem Material sinnvoll umzugehen. Damit ist nicht gemeint, dass er seine Figuren sinnvoll einsetzt – obwohl er das macht – sondern, dass Dinge, die am Anfang eingeführt werden, später eine Bedeutung haben. Und auch das ist immer schön zu sehen.

Alte und neue Helden

Ein paar sind diesmal nicht dabei, aber viele, viele der Recken aus dem Marvel-Filmuniversum geben sich hier a) die Klinke in die Hand und b) die Ehre. Es werden aber auch neue Figuren eingeführt. Eine davon ist die, bei der man in den letzten Jahren gleich zweimal seine Entstehungsgeschichte verfilmt hat, die „Spider-Man“-Biopics, und da der Spinnenmann wohl schon im Trailer zu sehen war, dürfte das an dieser Stelle kein Spoiler sein. Ein größerer kleiner Höhepunkt ist allerdings, was man mit ihm macht – denn es trifft die Figur hervorragend und sorgt für die herrlichsten Augenblicke im Film. Fast schon Whedonesk gelingt es den Filmemachern in der Kampfszene am Berliner Flughafen, die ansonsten leicht langweilig werdende Schlachtplatte mit Humor zu würzen und damit gleichermaßen aufzulockern wie schmackhafter zu machen. Leider fehlt das in den meisten anderen Szenen des Films eher. So gesehen liegt „Civil War“ stimmungsmäßig näher an „Winter Soldier“ als an den „Avengers“, aber das ist ja durchaus legitim, da er eine Fortsetzung der „Captain America“-Reihe ist. Die große Frage ist denn allerdings, ob sie eher diesem Ton treu bleiben, wenn die beiden Regisseure demnächst die beiden „Avengers“-Fortsetzungen machen oder ob sie es schaffen, dort den leichteren Whedon-Ton zu treffen… aber das werden wir dann wohl zu gegebener Zeit erörtern. So kommt „Civil War“ ein wenig ernster und düsterer daher – aber trotzdem weit lockerer als „Batman v Superman“ aus dem Konkurrenzuniversum.

Mit

Chris Evans, Robert Downey Jr., Scarlett Johansson, Sebastian Stan, Anthony Mackie, Paul Bettany, Jeremy Renner, Don Cheadle, Elizabeth Olsen, Paul Rudd, Chadwick Boseman, Emily Van Camp, Frank Grillo, William Hurt, Martin Freeman und Daniel Brühl – Regie: Anthony & Joe Russo

The Fazit Avenger

Der Kampf der Superhelden untereinander. Diesmal ist der Feind man selbst und statt das mal ordentlich auszudiskutieren, haut man sich lieber ordentlich auf die Fresse. Was zu tollen Actionsequenzen führt, die einen sogar ins exotische Berlin führen. Eine gute Handlung mit vernünftigen Motivationen, der Grundstein für ein paar neue Filme in Marvelhausen und der Beweis dafür, dass Marvel mutig genug ist, bei seinen Helden nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen herrschen zu lassen. Ab 28. April 2016 im Kino.

Neu im Kino: Ich bin tot, macht was draus!

Schöner Titel, schwacher Film.

Soviel zur Kurzkritik

Als ein Bandmitglied stirbt (sieht Titel), machen sich die anderen trotzdem auf den Weg nach Amerika, seine Asche im Gepäck, um mit dieser am Mikrofon die Tournee anzutreten – doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht…

Klingt so, als wären das Idee und Titel für eine herrlich schwarze Komödie (oder ein Sozialdrama aus Deutschland, inklusive Pussyschlecken durch Zombie), doch das Ergebnis spielt leider in keiner dieser Kategorien. Ein paar Spuren mehr Humor wären hilfreich gewesen, um aus der Grundidee einen schmackhaften Film zu machen. So ist er das… irgendwie nicht. Was man als „die turbulenten Abenteuer einer Rockband“ hätte umschreiben können, ist nur mäßig turbulent und auch nur mäßig abenteuerlich. Es ist ein Film, bei dem alles da ist, die Figuren sind da, die Reise ist da, aber das Mitfühlen will nicht so recht gelingen. Und der Schluss, der andeutet, alles wäre irgendwie so, weil es so sein musste, hätte auch besser herausgearbeitet sein können. Insofern ist das alles irgendwie… irgendwie. Und ab 28. April 2016 im Kino.