SOLO: A STAR WARS STORY

Es war einmal…

Erinnern wir uns noch an die „X-Men“? Da dachte man sich beim ersten Film: „Wow, Wolverine ist eine so tolle Figur, der müsste eigentlich seinen eigenen Film bekommen.“ Es hat einige Zeit gedauert, aber dann ist es tatsächlich geschehen, der erhoffte Film kam – und er war scheiße. Ist er immernoch.

Nuuuuun, als man damals,

vor langer, langer Zeit

in einem Kino,

weit, weit entfernt

den ersten „Krieg der Sterne“ sah, da wusste man auch gleich, dass Han Solo eine der coolsten (auch wenn das Wort damals noch nicht seinen Weg in die deutsche Sprache gefunden hatte, aber kurz davor stand) Figuren überhaupt war und… dass sie eigentlich ihren eigenen Film bekommen müsste!

Nuuuuuuuuuuuuuun…

Seitdem sind noch mehr Jahre vergangen und streng genommen ist es vielleicht wirklich ein wenig zu spät. Damals, als man noch drin war, in der Materie, in den Filmen, da hätte man es sich gewünscht, die Abenteuer des jungen Han Solo mit Harrison Ford in der Hauptrolle zu sehen. Sicher, es gab die Romane, aber man wollte es sehen, erleben. Gut, heute wissen wir, dass, selbst wenn man damals die cineastischen Mittel dafür gehabt hätte, Ford wohl niemals dafür zur Verfügung gestanden hätte. Für viele Jahre war er nämlich ausgesprochen wählerisch und hat nur einen Film pro Jahr gemacht. Okay, die meisten dieser Filme sind scheiße, also fragt man sich, was seine Auswahlkriterien waren, aber prinzipiell ist fraglich, ob er sich dafür hergegeben hätte, wollte er doch, dass seine Figur in „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ stirbt, wahrscheinlich, um das Ganze hinter sich zu haben.

Nun also…

Sind Jahrzehnte vergangen und endlich, endlich? bekommen wir einen Han Solo Film. Dazu sollte man noch sagen, dass Solo tatsächlich die einzige der großen Figuren aus der klassischen Trilogie ist, die bislang nur in diesen drei Filmen und in „Das Erwachen der Macht“ aufgetaucht ist, aber in keiner anderen Leinwand- oder Fernsehinkarnation (wobei wir über das „Holiday-Special“ dann mal gnädig den Mantel des Schweigens decken wollen). Luke taucht als Baby in Episode III auf, ebenso Leia, die aber auch Gastauftritte in „Rogue One“ und „Rebels“ hat; beides gilt auch für Darth Vader, letzteres für Lando. Chewie ist ebenfalls in Episode III sowie in Episoden der „Clone Wars“ zu sehen und über Obi-Wan müssen wir wohl nicht sprechen. So war Solo bis „Solo“ also solo… gewissermaßen.

Und eine Frage wäre da noch, bevor wir uns endlich dem Film widmen: Warum hat Disney eigentlich sein Veröffentlichungsschema geändert? Die letzten drei Filme erschienen im Dezember, passend zu Weihnachten. Das war ein kleines Geschenk auf das man sich freuen konnte und bei dem man wusste, dass es unter dem Weihnachtsbaum liegen würde. Also warum bekommen wir dieses Jahr nichts zu Weihnachten und der Film kommt schon im Mai?

Und nuuuuuuuuuuuuuun…

Wir wissen, wo Han Solos Reise endet, hier sehen wir, wie sie beginnt. Wir erleben ein paar der Dinge, von denen wir bereits gehört haben, Chewbacca ist dabei, Lando ist dabei, der Falke ist dabei. Solo trifft eine Entscheidung, um seine Freundin aus ihrer Heimat Correllia zu holen, doch der Weg zur Freiheit ist hart, steinig und mit diverser Kriminalität verbunden…

Eigentlich…

Würde ich einem Film extrem ankreiden, wenn er in seiner Kerndisziplin, seinem Alleinstellungsmerkmal, dem Grund seiner Existenz, versagt. Denn ich für meinen Teil hatte nur selten das Gefühl, Han Solo zu sehen. Hier und da mal schafft es Ehrenreich, wie Ford/Solo zu wirken, aber nicht wirklich oft. Was für den Film spricht, und das extrem, ist, dass es einem scheißegal ist! Es gibt Abenteuer, Action, subtile Anspielungen, den Blick fürs Detail und sogar eine brauchbare Struktur, eine Geschichte, die sich stetig weiterentwickelt, wo eins zum anderen führt.

Wir haben eine Sequenz, die ein wenig wie der Erste Weltkrieg wirkt, wir haben, leider, eine Erklärung für seinen Namen (was so wäre, als würde man bei „Star Trek“ erklären, warum ein Arzt „Bones“ oder „Pille“ heißt) und wir haben einmal mehr den Beweis dafür, dass Greedo nichtmal die Spur einer Chance gehabt hätte, zuerst zu schießen. Und die blöden Würfel, die Luke Leia in „Die letzten Jedi“ gibt, werden dann auch endlich mal eingeführt – denn, im Ernst, hat die jemand jemals in der alten Trilogie wahrgenommen?

Die Handlung ist gut, es ist nicht geleckt, sondern durchaus schmutzig in vielfacher Beziehung, es fühlt sich alles richtig an, es fühlt sich an wie „Star Wars“, denn das hier ist

ein Abenteuerfilm im „Star Wars“-Universum

und darin ist es ziemlich gut. Man kann das Abenteuer fühlen – und genießen, Ehrenreich hin oder her, denn der Rest ist gut getroffen. Lando, Chewie, die Sets, die Effekte, alles funktioniert hervorragend. Und besonders die Musik, die

an den richtigen Stellen

die richtigen Melodien spielt, beim Tie-Fighter-Angriff die Musik aus KdS, beim Asteroidenflug die aus Imperium – also in den „Star Wars“-Momenten, so, wie das Bond-Thema in den Bond-Momenten erklingen sollten. Das ist hier perfekt eingesetzt und verdient Respekt. Auch ein paar wohlgesäte

Anspielungen

gibt es, Aurra Sing (sieht man für eine halbe Sekunde in Episode I, aber wer die Figuren gesammelt hat, weiß, was gemeint ist) wird erwähnt, ebenso wie Scarrif aus „Rogue One“… und ein Gangsterboss auf Tatooine. Auf zwei Dinge aber muss man verzichten, denn dies ist

der erste Film

in dem R2-D2 und C-3PO nicht auftauchen! Aber das läßt sich verschmerzen, denk ich. Dafür aber reiht sich jemand in die Reihe derer ein, die wie Greg Grunberg und Simon Pegg sowohl bei „Star Wars“ als auch bei „Star Trek“ zu sehen waren: Clint Howard, Bruder des Regisseurs, ist mit dabei – und der hatte schon 1966 an der Seite von Shatners Kirk einen Auftritt in der ersten Staffel „Raumschiff Enterprise“!

Mit

Alden Ehrenreich, Woody Harrelson, Emilia Clarke, Donald Glover, Thandie Newton, Phoebe Waller-Bridge, Paul Bettany, Clint Howard und Joonas Suotamo

Regie: Ron Howard

Solo: A Fazit Story

Ein guter Film, ein schönes Abenteuer, eine rasante Geschichte. „Star Wars“ wie es sein kann und sollte. Wenn man über Ehrenreich hinwegkommt, macht das Ganze nicht nur Spaß, sondern auch Lust auf mehr! Ab 24. Mai 2018 im Kino.

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Star Wars: A Disney Story

Han Solo steht vor der Tür… und wie auch bei der neuen Trilogie kommt das alles irgendwie leider 30 Jahre zu spät. Han Solo und Harrison Ford sind nun einmal untrennbar miteinander verbunden, also werden wir sehen, ob ein anderer Schauspieler – und hier weiß ich noch immer nicht, warum man nicht Anthony Ingruber aus „Für immer Adeline“ genommen hat, der wirklich wie ein junger Ford aussieht… und nicht wie ein junger Opel – dem gerecht werden kann und wird. Aber bevor es soweit ist machen wir noch einen kleinen Exkurs über den aktuellen Kurs von „Star Wars“.

Star Wars“ auf Kollisionskurs

Ein bisschen nimmt es einen Wunder, wie Disney an das Thema „Star Wars“ heranzugehen scheint, jedenfalls dann, wenn man die fertigen Produkte sieht und Teile über ihre Entstehungsgeschichte hört. „Das Erwachen der Macht“ scheint ja noch reibungslos vonstatten gegangen zu sein, aber schon beim ersten Solo-Film (nicht dem „Solo“-Film) „Rogue One“ gab es Geschichten über jede Menge Nach- und Neudrehs – und der hier bald zu besprechende „Solo“-Film soll quasi mehr oder weniger komplett neu gemacht worden sein, nachdem man mit der Arbeit der beiden ersten Regisseure wohl nicht ganz einverstanden gewesen zu sein scheint. Und dann ist da noch „Die letzten Jedi“, bei dem man dann wiederum den Regisseur hat machen lassen…

Letzte Worte über die letzten Jedi

Und da sind wir dann endlich beim Thema. Was für eine Arbeitsweise steckt hinter der ganzen Sache? Dass man Leuten in die Arbeit reinredet, wenn sie Mist bauen, ist ja eine Sache, aber auf der anderen Seite finde ich die Herangehensweise an eine Trilogie mehr als merk- und fragwürdig. Einem Regisseur künstlerischen Spielraum und volle Handlungsfreiheit zu geben ist für einen Künstler eine schöne Sache (auch wenn das dann oft bei Leuten wie Tarantino passiert, die durch den zu großen Erfolg mancher Werke nie gelernt haben, was Demut und Einschränkung bedeutet und deshalb ausschweifende Filme machen, statt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, wofür in großem Maße auch „Toni Erdmann“ ein hervorragendes oder eher abschreckendes Beispiel ist).

Künstlerische Freiheit für einen Künstler ist also toll – aber ehrlich, Freunde, das ist nicht der Weg, eine Trilogie anzugehen! Wenn ein Dreiteiler von einem Regisseur oder Team gemacht wird, dann funktioniert das vielleicht, aber man kann doch nicht drei unterschiedlichen Beteiligten freie Hand geben, ohne festzulegen, dass man sich vorher miteinander abspricht und vielleicht sogar einen Bogen, eine klare Linie, ein Gesamtbild hat – denn nur so funktioniert eine Trilogie!

Das scheint im Falle von „Star Wars“ aber nicht geschehen zu sein, man hat J.J. Abrams anfangen lassen… und damit haben wir doch schonmal ein Problem. Nicht, weil er das nicht kann, der Film ist ausgesprochen unterhaltsam, ein schönes Best of der alten Trilogie, aber Abrams gehört zu den Leuten, die ein Geheimnis aufbauen, in den Raum stellen und es wichtig erscheinen lassen – und er hat keine Ahnung, was die Auflösung dafür ist. Hier bei dem Großen Führer Snoke und der Herkunft von Rey. Abrams stellt das alles in den Raum – und muss sich keine Gedanken darüber machen, was er ja offenbar auch nicht getan hat, was da die Auflösung ist, soll sich doch jemand anders darum kümmern.

Lost“ lässt grüßen

Ganz ehrlich, an Stelle von Rhian Johnson hätte ich mir da auch gesagt: „Leck mich, ich hol doch nicht für dich die Kastanien aus dem Feuer, weil du zu faul warst, dir selbst ne Lösung auszudenken“ und hat die Sache für viele Zuschauer unbefriedigend gelöst. Ich meine, ich schreib doch auch keinen Krimi, stelle neun Verdächtige in den Raum, am besten mit Hinweisen, und sage dann: „Du findest schon heraus, wer es war.“ Sorry, aber so arbeitet man nicht an solchen Dingen!

Aber, wie gesagt, man muss sich nicht wundern, dass sowas passiert, wenn man bei einer Trilogie, die aufeinander aufbauen und eine Geschichte erzählen soll, niemanden als Mastermind und Stippenzieher im Hintergrund hat, der das große Ganze sieht, bestimmt und sich darum kümmert. Bei der klassischen Trilogie war George Lucas immer im Hintergrund und auch wenn man im Nachhinein immer froh ist, wenn er sich möglichst wenig eingemischt hat, so hat es da doch wenigstens eine Art Führung und Richtung gegeben. Eine Trilogie von Einzelfilmen dürfte nie ein geschlossenes oder organisches Ganzes ergeben – und ich frage mich wirklich, wie ein Konzern wie Disney in diesem Fall so arbeiten konnte???

Was wird einmal vor langer Zeit in einer fernen Zukunft?

Was die Zukunft der „Star Wars“ Filme angeht, so würde ich mir wünschen, dass Disney auf den reichen Schatz an Geschichten aus dem Universum schauen und sich davon bedienen würde, anstatt unbefriedigende „neue“ Sachen zu machen. In meiner Jugend, als man die Filme noch nichtmal auf Video ansehen konnte, gab es ein paar sehr schöne Bücher, drei davon über Han Solo bevor er Luke und die Rebellion traf. Da hätte man sicher eine schöne Fundgrube gehabt.

Und wenn man witzige Filme machen möchte, es gibt Comics über die Charaktere aus der Kantine – da wären also vorliegende Geschichten, die man nur in eine Rahmenhandlung einbetten und filmisch umsetzen müsste. Was aber eine der interessantesten Storys wäre, wäre endlich mal zu zeigen, wie Darth Vader die Jedis jagt und vernichtet (um Obi-Wan zu zitieren), was weit spannendender wäre als die Abenteuer des jungen Obi-Wan oder Jabba, der zum Abnehmen auf die Schönheitsfarm fährt. Es gibt viele und viele gute Geschichten im „Star Wars“-Universum – nutzt sie, anstatt schlechte neue zu erzählen!

Solo-Abenteuer

Wo man schonmal sein Universum erweitert, indem man eine Geschichte wie die von „Rogue One“ erzählt, halte ich es für unverständlich, dass man dem ganzen nicht auch gleich mehr inneren Zusammenhalt verleiht. Warum zum Beispiel ist die Kommandantin in „The Last Jedi“ eine lilabehaarte Frau, von der wir noch nie gehört haben und nicht Mon Mothma. Ich verstehe, dass man dem Film mehr Frauenpower verleihen wollte und dafür Fischstäbchen Admiral Ackbar über die Klinge (oder aus dem Netz) springen ließ, aber warum nutzte man dann nicht einfach Mon Mothma, der man damit einen schönen Handlungsbogen gegeben hätte, Rädelsführerin der Rebellion in „Rogue“, flammende Rednerin in „Jedi“ (also „Rückkehr der“) und selbstopfernde Heldin in „Jedi“ (also „Die letzten“)?

Nun wäre es also sinnvoll, wenn man in diesem Film über den jungen Han Solo auch Maz Kannata (rückwirkend) einführen würde. Sicher, wir haben vor „Erwachen der Macht“ nie von ihr gehört, aber Han und sie schienen sich zu kennen und sie hat den Schuppen da seit tausend Jahren (oder Generationen, ist ja n bekannter Rechenfehler im SW-Universum… oder nur bei George Lucas) betrieben, also würde es Sinn er- und dem neu zu erweiternden Universum mehr Festigkeit und Zusammenhalt geben, wenn sie hier auftauchen würde, wenn auch nur kurz. Und, was mir, als ich letztens „Vom Winde verweht“ angesehen habe, aufgefallen ist: Es gibt starke Parallelen zwischen Han Solo und Rhet Butler. Denn auch letzterer ist Schmuggler, für den eine Sache am wichtigsten im Universum ist: Er selbst. Er schmuggelt für den Profit und ist ein „Schurke“ („er wird Ihnen gefallen“), während ein Bürgerkrieg herrscht und er sich irgendwann der Rebellion anschließt. Einziger Unterschied ist, dass er mehr der Frauenheld ist als Solo, aber das kann dieser Film ja noch ruinieren… ich meine, das kann ja noch kommen.

Fortsetzung folgt…

Ob das alles so sein wird, was uns der Han Solo Solo-Film bieten wird und was nicht, das… erfahren wir beim nächsten Mal!

„Star Wars: Die letzten Jedi“ – jetzt im Heimkino

Es war einmal,

vor nicht allzulanger Zeit,

in einem Kino,

gar nicht weit entfernt…

Der dritte neue Film im „Star Wars“-Universum (aber erst der zweite der neuen Trilogie) seit sich George Lucas daraus, dankenswerterweise, zurückgezogen hat, wurde ein wenig kontrovers aufgenommen. Diejenigen, die sich bei Episode VII darüber beklagt haben, dass sie zu nah am Original „Krieg der Sterne“ von 1977 war (und das war sie), merkten nun auf und an, dass dieses sich hier zu weit von allem entfernen würde… Tja, ich lasse das mal im Raume stehen. Nach dem ersten Anschauen im Kino war meine Meinung:

The Last Jedi

Nicht makellos, aber doch ein Film, bei dem ich als alter „Star Wars“ Fan hin und wieder vor Freude ein kleines Tränchen herausdrücken möchte. Das ist meist, wenn die alte Musik saalerfüllend ertönt, es ist einfach schön, die alten Themen zur großen Leinwand zu hören, wie sie entweder eine Schlacht untermalen oder wenn Leia erscheint und man ihre Erkennungsmelodie hört. Schöne, mit Wehmut und Erinnerung verknüpfte Momente, wunderbar, den Tränen nah.

Auch sehr schön ist der Humor. Ich liebe es, wenn er als Brechung eingesetzt wird und da haben wir hier einige Stellen, an denen das passiert. Das macht Spaß und lockert auf – und bringt soetwas wie eine leichte Selbstironie mit hinein.

Und dann gibt es noch einige schöne Wendungen, die man so nicht unbedingt kommen sieht. Und jedes Mal, wenn man befürchtet, oh, jetzt wird es dann doch „Imperium“, dann wird es das eben doch nicht. Was sehr befriedigend ist. Ein bisschen „Jedi“ spielt mit hinein, aber das macht nichts.

Der klitzekleine Wermutstropfen ist dann, dass die Haupthandlung, quasi der rote Faden, eigentlich irgendwie keinen Sinn ergibt. Dann gibt es da noch einen kleinen Abstecher, für den das gleiche gilt. Irgendwie ist das ein wenig schade, aber nicht zu ändern.

Die Handlung

Das Imperium, äh, die First Order hat die Macht an sich gerissen und aus dem Widerstand sind wieder Rebellen geworden, müssen denn nun aber vor der ersten Ordnung fliehen, während Ray sich von Luke in die Macht einführen lassen und ihn zur Rettung der Galaxie überreden will, wo der aber ein wenig widerspenstig herangeht, wobei Ray die Zeit nutzt, um telepathische Ferngespräche mit Kylo Ren zu führen…

Nachtrag

Wenn man den Film öfter sieht, gibt es dann doch Dinge, die einem nicht so ganz schmecken wollen. Und das ist, wenn sie irgendwie dumm sind. Dass die „Flotte“ (drei Schiffe sind keine Flotte!) der Rebellen nicht überholt werden kann, während ein überlichtschnelles Shuttle aber mal eben zum Casino-Planeten und zurück düst, ist und bleibt schlicht doof. Da hätte mal eben ein Sternenzerstörer in den Hyperraum abtauchen und ihnen den Weg abschneiden oder aus einem anderen Teil der Galaxis kommen und dasselbe tun können, denn auch Rey schafft es mit Chewie und dem Falken zeitnah in die Gegend zu gelangen, also sollte sowas dem Imperium auch möglich sein. Ist also blöd – und das ist schwierig, wenn das der rote Faden des Films ist.

Hinzu kommt dann noch, dass Admiral Hodor (?) die Rebellion innerhalb der Rebellion ganz einfach vermieden hätte, wenn sie Poe auf dessen Frage geantwortet hätte: „Ja, wir haben einen Plan.“

Und… Poes Bomberangriff auf das Schlachtschiff zu Beginn des Films wird dadurch absolut idiotisch, dass die dort versammelten Leutchen offenbar die letzten Rebellen / Wiederständler überhaupt sind, also quasi ALLE, und da fliegt man dann keinen Angriff auf nen Kreuzer, bei dem man ein komplettes Geschwader verliert, da haut man einfach ab!

Also, so sehr sich Rian Johnson dafür auf die eigene Schulter klopft, dass er Erwartungshaltungen unterläuft, eine clevere Handlung und keine idiotische hätte der Sache sicher ganz gut getan.

Der „Krieg der Sterne“ geht weiter…

Da in meiner Jugend alles synchronisiert war, liegen mir die alten „Star Wars“-Filme in der deutschen Fassung einfach näher als in der OV. Hier ist es dann also sehr schön, das zu hören, worum man uns im Vorgänger leider gebracht hat: Hans-Georg Panczak für Luke Skywalker. Und da Panczak ein großartiger Synchronschauspieler ist, ist das nicht nur wieder ein Genuss für die Ohren, man fühlt sich auch gleich wieder in alte Zeiten zurückversetzt.

Eine wunderbare Neubesetzung ist dann Fred Maire für Yoda. Der wurde in der alten Trilogie von Hugo Schrader wunderbar schräg gesprochen, doch da dieser leider vor den Prequels verstarb, wurde der Jedi-Meister dort ab dem zweiten Film von Tobias Meister (Brad Pitt, Kiefer Sutherland, Darth Maul) übernommen, der, wie Frank Oz im Original, seine Stimme verstellte. Für diesen Film nun wählte man einen neuen Weg mit einer alten Stimme, Fred Maire, über den wir erst letztens als Doktor Who gesprochen haben (John Hurt und David Bradley), der aber auch im vorletzten „Star Trek“-Film („Into Dumbness“) bei dessen letztem Auftritt für Leonard Nimoys Spock zu hören war und nun mit Meister Yoda eine dritte legendäre Figur in der Welt der Science Fiction intoniert hat – und dabei Hugo Schrader wunderbar nahe kommt. Tolle Arbeit, tolle Besetzung, tolle Idee! (Die Trailer zu „SOLO“ lassen hoffen, dass man dort etwas ähnliches gemacht und jemanden gefunden hat, der ein wenig wie Wolfgang Pampel, die deutsche Stimme von Harrison Ford, klingt, was dem Gefühl, Han Solo zu sehen, sicher sehr gut tun würde… aber dazu ggf. später mehr.)

Mit

Mark Hamill (Hans-Georg Panczak), Carrie Fisher (Susanna Bonasevicz), Adam Driver (Julien Haggége), Daisy Ridley (Kaya Marie Möller), John Boyega (Stefan Günther), Oscar Isaac (Alexander Doering), Lupita Nyong’o (Regina Lemnitz), Andy Serkis (Martin Umbach), Domhnall Gleeson (Sebastian Schulz), Anthony Daniels (Joachim Tennstedt), Gwendoline Christie (Kathrin Fröhlich), Kelly Marie Tran (Victoria Frenz), Laura Dern (Andrea Loewig), Justin Theroux (Oliver Feld), Benicio Del Toro (Torsten Michaelis), Frank Oz (Fred Maire) – Regie: Rian Johnson

Far Zit

Viele kleine, sehr schöne Szenen, die teils große Freude machen, aber ein Haupthandlungsstrang, der ein wenig schwach (und sehr schwachsinnig) ist und unterm Elektronenteleskop keinerlei Sinn ergibt. So, wie der Film endet, wäre das ein schöner Abschluss dieser Trilogie geworden – aber da wird ja noch was kommen… Jetzt auf DVD und Blu-ray.

Star Wars: Die letzten Jedi

Es war einmal,

vor nicht allzulanger Zeit,

in einem Kino,

gar nicht weit entfernt…

Machen wir uns nichts vor, „The Force Avakens“, mit dem vor zwei Jahren „Star Wars“ wiederbelebt wurde, sollte eigentlich

Previously on Star Wars“

heißen, denn, seien wir ehrlich, es ist mehr oder weniger eine Mischung aus Remake und Best of der alten Trilogie und insbesondere des ersten, „Krieg der Sterne“, um da mal einen in Vergessenheit geratenen Titel zu reaktivieren. Für gewöhnlich stört mich sowas, aber in dem Fall kann ich damit leben, ist der Film doch frisch und witzig genug, um darüber hinwegtrösten zu können, dass man das alles irgendwie schonmal gesehen hat. Aaaaaber die Situation war auch so, dass George Lucas mit seinen (Mach)Werken die Reihe ziemlich in den Sand gesetzt (oder den Karren in den Dreck gefahren) hat, so dass es nicht ganz so verkehrt war, die Leute dahin zurückzuholen, was „Star Wars“ einmal gewesen ist. Einmal lassen wir es ihnen also durchgehen, eben weil die alte Stimmung wieder aufgebaut werden musste. Die Frage ist nun also, ob der zweite Teil nur ein Abklatsch vom alten zweiten Teil (und bei vielen beliebtesten Film der Reihe) „Das Imperium schlägt zurück“ werden wird? Ganz ehrlich, ab diesem Punkt ist es an der Zeit, sich was neues einfallen zu lassen und andere Wege zu gehen – und wenn sich dies wirklich als Remake von „Imperium“ entpuppen sollte, wäre auch ich ziemlich angepisst. Also, schauen wir mal, was draus geworden ist…

The Last Jedi

Nicht makellos, aber doch ein Film, bei dem ich als alter „Star Wars“ Fan hin und wieder vor Freude ein kleines Tränchen herausdrücken möchte. Das ist meist, wenn die alte Musik saalerfüllend ertönt, es ist einfach schön, die alten Themen zur großen Leinwand zu hören, wie sie entweder eine Schlacht untermalen oder wenn Leia erscheint und man ihre Erkennungsmelodie hört. Schöne, mit Wehmut und Erinnerung verknüpfte Momente, wunderbar, den Tränen nah.

Auch sehr schön ist der Humor. Ich liebe es, wenn er als Brechung eingesetzt wird und da haben wir hier einige Stellen, an denen das passiert. Das macht Spaß und lockert auf – und bringt soetwas wie eine leichte Selbstironie mit hinein.

Und dann gibt es noch einige schöne Wendungen, die man so nicht unbedingt kommen sieht. Und jedes Mal, wenn man befürchtet, oh, jetzt wird es dann doch „Imperium“, dann wird es das eben doch nicht. Was sehr befriedigend ist. Ein bisschen „Jedi“ spielt mit hinein, aber das macht nichts.

Der klitzekleine Wermutstropfen ist dann, dass die Haupthandlung, quasi der rote Faden, eigentlich irgendwie keinen Sinn ergibt. Dann gibt es da noch einen kleinen Abstecher, für den das gleiche gilt. Irgendwie ist das ein wenig schade, aber nicht zu ändern.

Immernoch eine Entdeckung

Die Entdeckung des letzten Teils war Daisy Ridley und daran hat sich nichts geändert. Auch wenn sie hier ein wenig weniger Enthusiasmus hat, so ist und bleibt sie trotzdem großartig – und irgendwie wunderbar. Die Figur, die neben ihr am meisten Spaß macht, vielleicht auch, weil sie einen Handlungsbogen hat – und den brechenden Humor – ist die von Oscar Isaac. Und Mark Hamill hat diesmal einen etwas größeren Auftritt als im Vorgänger.

Was passiert denn nu eigentlich?

Das Imperium, äh, die First Order hat die Macht an sich gerissen und aus dem Widerstand sind wieder Rebellen geworden, müssen denn nun aber vor der ersten Ordnung fliehen, während Ray sich von Luke in die Macht einführen lassen und ihn zur Rettung der Galaxie überreden will, wo der aber ein wenig widerspenstig herangeht, wobei Ray die Zeit nutzt, um telepathische Ferngespräche mit Kylo Ren zu führen…

Mit

Mark Hamill, Carrie Fisher, Adam Driver, Daisy Ridley, John Boyega, Oscar Isaac, Lupita Nyong’o, Andy Serkis, Domhnall Gleeson, Anthony Daniels, Gwendoline Christie, Kelly Marie Tran, Laura Dern, Benicio Del Toro – Regie: Rian Johnson

Far Zit

Viele kleine, wunderbare, sehr schöne Szenen, die teils große Freude machen, aber ein Haupthandlungsstrang, der ein wenig schwach ist und unterm Elektronenteleskop keinerlei Sinn ergibt. Und doch hat mich einiges zu Wehmut gerührt und ich bin sehr, sehr befriedigt. So, wie der Film endet, wäre das ein schöner Abschluss dieser Trilogie geworden – aber da wird ja noch was kommen… Ab 14. Dezember 2017 im Kino.

Neu im Kino: Rogue One – A Star Wars Story

Nach „X-Men: Zukunft ist Verganenheit – Rogue Cut“ und „Mission: Impossible – Rogue Nation“ (und wahrscheinlich vor „Star Trek Rogue Away“) nun endlich auch „Rogue One – A Star Wars Story“… womit wir leider mit einem kleinen Knackpunkt beginnen. Auch wenn die Zeiten vorbei sind, in denen man Titel eingedeutscht hat, so ist die Kompletterhaltung eines englischen „Star Wars“-Titels einschließlich Untertitel eher kritisch zu betrachten – auch wenn schon die „Clone Wars“ nie in „Klonkriege“ umbenannt wurden. Scheiß Globalisierung! Nieder schlägt sich das dann auch in der deutschen Fassung des Trailers, in der man sich tatsächlich als „Rogue One“ ausgibt – und das gehört nicht in eine gute Synchronisation! (Und ja, ich weiß, dass es die „Rogue“-Staffeln im SW-Universum auch schon gab, nämlich in „Das Imperium schlägt zurück“ auf Hoth, wo man sie bei uns in ein ähnlich unbekanntes „Renegat“ übertrug – und nein, ich hätte „Renegat Eins – Eine Star Wars Geschichte“ auch nicht für wirklich gut gehalten!)

I’m a rogue demon hunter.“ – “What’s a rogue demon?” (“Angel”)

Aber kommen wir zum Film. Über ihn geisterte lange vorher das Gerücht durch den Weltraum, dass er die Geschichte erzählt, wie die Rebellen die Pläne vom Todesstern stehlen… und da muss man sich dann ja fragen, ob die die wohl wirklich bekommen. Sagen wir also, dieser Ausgang ist nicht unbedingt die Überraschung des Films – was sie daraus gemacht haben ist eine. Denn aus einer Geschichte, deren Ende man kennt, haben sie eine Menge herausgeholt und sie zu einem größtenteils spannenden Kriegsfilm mit spektakulärem Finale gemacht, der nur im Mittelteil zwischenzeitlich ein wenig schwächelt (was wir gerne als Kurzkritik nehmen können).

Ja, es ist ein Kriegsfilm – und der Humor ist auf einen netten Droiden (Star Warsisch für Roboter) beschränkt, was nett ist, aber mehr hätte sein können, denn guter Humor kann vieles verbessern, sogar die eine oder andere „Komödie“. Ansonsten ist es oft recht düster und ein paar Handlungsstränge, besonders zu Beginn und eigentlich alle mit Forest Whitaker, ergeben teils wenig Sinn und hätten mitunter komplett entfernt werden können. Wenn man nichts damit macht, muss man auch niemandem das Gehirn waschen lassen… und fönen und legen, aber das wäre ein komplett anderer Film.

Die Handlung

Die Rebellen erfahren, dass das Imperium an irgendeiner Waffe herumbastelt und die Tochter des Mannes, der dafür verantwortlich sein soll, macht sich auf die Suche nach ihm und einer Antwort…

Das Ende

Wie gesagt, wir wissen ungefähr, wie die Geschichte wohl enden könnte, denn der Film spielt vor „Krieg der Sterne“ und da haben sie diese Pläne ja nun – Spoiler für einen fast 40 Jahre alten Film! Ganz ehrlich, wenn ihr das nicht gewusst habt, dann kann ich euch auch nicht helfen.

Die Details

Wo der Film enorm punktet sind die Details. Anders als die verschissenen Prequels (obwohl es mit einem Darsteller und seiner Figur einen direkten Anschluss daran gibt) hat man sich bei „Rogue One“ Mühe gegeben. Die Designs, das gelebt aussehende Universum, die benutzten Maschinen, die Sternenzerstörer, alles sieht so aus, wie es sich gehört und wie man es gewöhnt ist. Auch Yarvin ist sehr schön dem alten Stützpunkt nachempfunden. Es gibt eine Menge Schlachten und am Ende sogar eine gigantische… was einerseits großartig ist, weil man ein wenig feuchte Augen bekommt, aber andererseits zu einem Punkt führt, den man schon nach dem Trailer hat kommen sehen:

Man wird die Filme nie chronologisch sehen können!

In diesem Fall, ebenfalls anders als bei Prequels, aber nicht wegen der Handlung, denn die fügt sich sehr schön in die bestehende Geschichte ein, sondern wegen der Effekte. Ridley Scott hat es vorgemacht: Wenn man sich „Alien“ ansieht, sehen die Effekte gut aus – sieht man vorher aber den vorher spielenden „Proletheus“ mit seinen sauberen, gelackten Effekten, dann lassen die die von „Alien“ schlecht aussehen. Und hier ist es genauso. Alles sieht super aus – aber mit einer Reinheit, einer Perfektion und einem Detailreichtum, bei denen die alten Filme einfach nicht mithalten können. Damals hat man das tricktechnisch mögliche gemacht, aber da da heute soviel mehr drin ist, sieht man auch einfach mehr. Wenn man also einfach nur den Todesstern am Himmel aufgehen sieht, weiß man, dass man diesen Film hier nie vor dem klassischen „Krieg der Sterne“ wird sehen können, auch wenn er am Ende einen schönen Anschluss an ihn hat, der auch noch recht überraschend daherkommt. Wobei die Endschlacht auch wieder so gut aussieht, dass, würde man alle Schlachten aus den drei alten Filmen zusammenschmeißen, sie da nicht mithalten könnten. Einen Fehler machen sie aber, denn in einem Film, der vor den alten spielt, sollte man nicht in der Lage sein, einen AT-AT zu besiegen, denn dann hätte man für die Schlacht auf Hoth ja schon eine schnelle Lösung gefunden.

Wunderbar sind das Auftreten von Gouverneur Tarkin und in der Schlacht dem ziemlich original wirkenden „Gold Eins“… was uns zu einem weiteren, wahrscheinlichen Problem führt, aber diesmal die deutsche Fassung betreffend.

Diese Filme kommen 30 Jahre zu spät!

Das wird sich in zwei Jahren beim Han Solo Solofilm zeigen, wo man sich so oder so wünschen würde, dass der Schauspieler Harrison Ford wäre, das kommt hier aber auch schon in der deutschen Fassung zum Tragen. Ob irgendjemand merkt, dass es wirklich die originalen „Gold Eins“ und „Rot Eins“ sind und vielleicht die Originalbänder für die Synchro hervorkramt, ist eine Sache. Traurig wird es aber besonders in Bezug auf Darth Vader und Tarkin. Hatte letzterer noch in einem der Hörspiele einen gealterten Friedrich Schoenfelder, so ist der inzwischen leider verstorben und auch wenn er sehr aussieht wie der gute Peter Cushing, so wird er auf deutsch dann doch nicht so klingen. Und dass für den verstorbenen Heinz Petruo nun seit Jahren Reiner Schöne für Vader an den Start geht, ist zwar Kontinuität, aber Petruo ersetzen kann er leider nicht, was dazu führt, dass Darth Vader bei uns nie wieder so klingen wird, wie wir (ich) ihn (ihn) in (in) unserer (meiner) Jugend kennengelernt habe(n). So wird in der deutschen Fassung dann vielleicht ein klein wenig vom Genuss verloren gehen.

Darsteller

Noch einen kurzen Schlenker zu den Darstellern. Dass mit Felicity Jones wieder eine Frau eine tragende Rolle spielt, scheint gerne erwähnt zu werden, aber da Carrie Fishers Leia in der alten Trilogie immer schon eine Frau war, die die eigentliche Führung übernommen hat, ist das eigentlich keine wirkliche Neuerung und kein Grund zum rümmäkeln… oder rummärkeln. Forest Whitaker (dessen deutsche Stimme Tobias Meister auch schon Darth Maul und ab Episode II Yoda sprach und somit eine dritte Rolle im SW-Universum erhält) ist irgendwie ein wenig verschenkt, Diego Lunas Akzent macht ihn manchmal ein wenig schwer verständlich und bei Mads Mikkelsen wünscht man sich einfach immer, dass er mehr zu tun hätte. Großartig ist allerdings erwartungsgemäß Ben Mendelsohn, dem man eigentlich ein eigenes Spin-off wünschen würde, da Schauspieler und Rolle ziemlich interessant sind.

Rogue Fazit

Für mich der Film, auf den ich mich dieses Jahr am meisten gefreut habe – und die Filme, auf die ich mich gefreut habe („Jach Reacher 2“, „Mechanic 2“) waren absolute Enttäuschungen. Das ist hier zum Glück nicht der Fall… aber da ich Genialität erhofft hatte, war es natürlich schwer, dem gerecht zu werden. Mit Blick und Liebe fürs Detail und das „Star Wars“ Universum gemacht, mit netten Anspielungen für Kenner, aber auch leichten Durchhängern im Mittelteil, bis man zu einer atemberaubenden Schlacht kommt. Nicht großartig, aber ziemlich gut – und das ist ja auch schon mal was. Ab 15.12.2016 im Kino.

Star Wars: Das Erwachen der Macht

Es war einmal,

vor langer, langer

Zeit in einem Kinder-

zimmer, weit weit entfernt

Es gibt Leute, die verbinden mit „Star Wars“ mehr als nur einen Film. George Lucas zum Beispiel – der verbindet damit eine Menge Geld, die er gemacht hat. Das Künstlerische… na, darüber reden wir später. Aber für mich war der „Krieg der Sterne“ lange Zeit mehr als nur ein Film. Er war eine Menge Spielzeug. Und Bücher. Und Tonkassetten. Denn in meiner Jugend war die Welt noch schwarz/weiß… äh, nein, nicht ganz, aber in meiner Jugend waren Dinge, die heute selbstverständlich sind, es schlicht nicht. Nichtmal existent! Ich hatte zwar ein paar nette Figuren, C-3PO, R2D2, Obi-Wan Kenobi, aber keinen Luke, keinen Han, keinen Vader, keinen Stormtrooper. Und den ersten Film hatte ich nicht gesehen, jedenfalls nicht im Kino. Den zweiten auch nicht – aber ich hatte das Buch. Ein großes Buch mit ein paar Bildern. Denn, meine lieben Kinder, es gab weder Youtube noch Internet noch DVDs – und Video war zu dieser Zeit verdammt teuer. Wir hatten keins, aber ein Freund aus meiner Klasse und deshalb hatte ich irgendwann den kompletten Film von „Krieg der Sterne“ und „Das Imperium schlägt zurück“. Auf Kassette. Auf Audiokassette! So, wie einige Folgen von „Raumschiff Enterprise“. Und ja, ich kann das heute alles noch synchron mitsprechen!

Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ habe ich dann im Kino gesehen, als ersten Film der Reihe auf der großen Leinwand. Wieder gab es eine Menge Spielzeug und dann… gab es lange Zeit nichts. „Star Wars“ geriet in Vergessenheit und George Lucas entwickelte ein System, wie man mit immer demselben Sachen trotzdem immerwieder neues Geld machen konnte, indem er die Filme immer wieder neu auf Video herausbrachte, in leicht unterschiedlichen Versionen. Er hat das perfektioniert mit den Special-Editions und dem nicht endenwollenden Prozess, seine Filme, die so eigentlich ziemlich gut waren, zu verändern – und wenn es diesen Begriff nicht schon vorher gegeben hätte, dann hätte man das Wort „verschlimmbessern“ für genau diesen Vorgang erfinden müssen. Also wenden wir uns dem Mann zu, der all das erst möglich – und dann schlimmer – gemacht hat:

George W. Lucas

Okay, das W. gehört einem anderen schlimmen George. Doch was ist mit Lucas? Ist er ein Künstler? Visionär? Geschäftsmann? Nuuun, zum Teil. Geschäftsmann auf jeden Fall, Visionär, was die filmische Technik angeht ebenfalls, aber Künstler? Was er nicht ist, und das hat er leider oft genug bewiesen, ist ein guter Geschichtenerzähler! Er, tut mir leid, weiß einfach nicht, wie man eine Geschichte richtig erzählt. Was er nicht nur durch seine Prequels beweist, sondern auch durch seine Aussage, die Filme müsse man in der chronologischen Reihenfolge sehen. Ich habe das einmal versucht – und es hat mir „Star Wars“ für lange Zeit vermiest. Denn der Übergang von Episode III zu „Krieg der Sterne“ funktioniert auf allen Ebenen nicht. Weder technisch noch emotional. Meine Güte, Obi-Wan ist angepisst und sauer auf Anakin, als er den auf dem Grill zurücklässt, da säuselt man einen Film später nicht verklärt was vom guten Freund und so, da wäre man stinkig. Und sicher würde er ihn nicht „Darth“ nennen, wenn er ihm auf dem Todesstern in die Arme läuft, sondern vielleicht „Annie“, um ihn ein wenig aufzuziehen.

Aber das ist ja nur die Spitze des Eisbergs. Ein guter Filmemacher, ein guter Erzähler, hätte die Dinge, die man in den Prequels vorfindet, sinnvoll nutzen können, auch so, dass man die Filme tatsächlich chronologisch sehen kann – und das, mein lieber George, ohne dass man alle Überraschungen schon durch Episode I versaut bekommt! Bestes Beispiel: Yoda. Man hätte Yoda niemals auftauchen lassen sollen! Man hätte über ihn erzählen können, über seine Heldentaten, der große Krieger, der in der Schlacht von Weißnichtwo heldenhaft ein Battaillon gerettet hat. Man hätte die Legenden von Yoda erzählen, aber ihn niemals zeigen sollen. Dann wäre auch in „Imperium“ die Überraschung, wenn Luke ein kleines, grünes Männchen trifft, weit größer, als nun… gar nicht! Denn wir sehen Yoda von Anfang an, also wie bitte soll dann die Überraschung in „Imperium“ da sein, wenn man chronologisch guckt, hm, George, wie? (Zudem gibt es eine Episode der „Clone Wars“, in der R2 mit Yoda nach Dagobah fliegt – was heißt: a) R2 kennt nicht nur Yoda und weiß, wie er aussieht, er war b) auch schon da, also warum zum Henker gibt er Luke nicht mal n kleinen Tipp?) Und auch die Tatsache, dass Vader Lukes Vater ist, was in „Imperium“ eine enorme Überraschung ist, oder Leia Lukes Schwester, die Überraschung von „Jedi“, hätte man sich als solche belassen können, wenn man die Sache etwas cleverer angegangen wäre. Und über den Schwachsinn, dass Vader ausgerechnet von Tatooine stammt, wo Luke unter dem Namen Skywalker bei seinem eigenen Stiefbruder aufwächst, darüber wollen wir uns gar nicht erst aufregen, oder?

Ich hatte auch schon mal darüber geschrieben, dass die Sache mit der Zeit nicht funktioniert… oder fast jede Sache mit der Zeit? Anderthalbfache Lichtgeschwindigkeit ist verdammt langsam, die nächstgelegene Sonne ist von unserer vier Lichtjahre entfernt, Sie können also mal ausrechnen, wie lang der Rasende Falke von hier bis Alpha Centauri brauchen würde – und ob das nicht von jemandem geschrieben wurde, der von so was schlicht keine Ahnung hatte. Und dann ist da die Sache mit Luke, der irgendwo zwischen 17 und 19 Jahre alt ist. Was bedeutet, dass die Ausrottung der Jedi genau diese Zeitspanne zurückliegt. Es ist aber extrem unwahrscheinlich, dass sich nach so kurzer Zeit kein Schwein mehr an die Jedi zu erinnern scheint, weil es eine „altertümliche Religion“ ist und „das Universum […] sie längst vergessen“ hat. Njäää, der zweite Weltkrieg liegt inzwischen weit länger zurück, und den hat auch niemand vergessen, also so gesehen ist auch das Quatsch.

Eine andere Sache ist, wie Palpatine, nein, wie Lucas den jungen Anakin auf die dunkle Seite der Macht ziehen will. Bei Luke sagt er einfach, der solle seinen Papa umbringen, dann wär er sauer – et voila, böse. Warum nutzt der Erzähler George Lucas nicht einen besseren, stärkeren Weg. Ich fand schon immer, dass es Verschwendung war, Anakins Mutter Shmi von Sandleuten zu Tode foltern zu lassen. Hätten wir hier jemanden gehabt, der weiß, wie man eine Geschichte erzählt, dann hätte er dieses Potential erkannt und genutzt. Lass Anakins Mutter von einem Handlanger entführen und dann hätte entweder der Handlanger oder Palpatine selbst die Mutter umlegen sollen. Vor Annies Augen. Klein Annie wird sauer, legt Leute um, willkommen auf der dunklen Seite! Aber so… Gut, dass sie schlecht sind, hat den Filmen rein finanziell keinen Abbruch getan, also wer bin ich, dass ich mich mit dem großen GL anlege?

Die Rückkehr der „Star Wars“ Filme

Nun waren die Prequels erfolgreich, was vielleicht auch mit einem wesentlichen Aspekt zusammenhängen könnte: „Wir hatten ja nichts anderes.“ Es gab nicht viel, Spielzeug, Comics, Bücher, aber für viele Jahre keine Filme. Man war hungrig nach neuen Abenteuern im „Star Wars“ Universum und hat sie aufgesogen wie ein Verdurstender. Heutzutage sieht die Lage ein wenig anders aus. Es gibt sechs Staffeln „Clone Wars“, es gibt die „Rebels“, die eigentlich eher die Art Serie ist, die der Fan der alten Filme gerne gesehen hätte, weil sie in dem Universum spielt und mit den Gegnern, die man kennt und liebt, aber die „Klonkriege“?

Ich wage an dieser Stelle eine Theorie, von der ich nicht sicher bin, ob sie bislang sonst jemand ausgesprochen hat: Ich glaube, GL hatte keine Idee, was die Klonkriege sein sollten. Seine Filme wirken so, als hätte er den „Herrn der Ringe“ gelesen und gerade Peter Jacksons (der mit seinen Prequels genauso danebengegriffen hat wie GL mit denen von „Star Wars“) großartige Filme machen die Parallelen zwischen Gandalf und Kenobi deutlich, besonders im ersten Teil, wo der Zauberer praktisch zum gefühlt selben Zeitpunkt den Abgang macht wie Obi-Wan – und, wie dieser, später wiederkommt. Da Lucas also wahrscheinlich HdR gelesen hat, wird da der „Hobbit“ auch nicht weit weg gewesen sein – und in dem werden irgendwo kurz die „Orkkriege“ erwähnt. Deshalb behaupte ich mal, er hat gedacht, wow, coole Hintergrundgeschichte, aber „Ork“ darf ich nicht sagen, aaaaalso… Klon, ja, das ist gut, das klingt nach Science Fiction, das passt, also „Klonkriege“, das gibt meiner Welt einen Hintergrund und mehr Tiefe. Nur eine Theorie!

Aber wie dem auch sei, heute ist der Markt in Sachen „Star Wars“ ein wenig gesättigter – aber offensichtlich merkwürdigerweise trotz des wirklichen Überangebots scheinbar nicht übersättigt. Denn „Das Erwachen der Macht“, das scheint irgendwie klar zu sein, wird ein Erfolg werden. Ohne großen Zweifel. Der Film könnte beschissen sein, der Film könnte ein fünfminütiger Trailer sein, er wird erfolgreich werden. Was sagt das über die Qualität aus? Nichts! Zum Zeitpunkt, da ich diese Worte schreibe, habe ich ihn noch nicht gesehen, dies hier ist nur das Präludium, das Prequel zur Besprechung, weswegen hier noch die Möglichkeit für Spekulationen ist. Sagen wir es so, um ein so abgrundtiefes Desaster wie die drei Prequels zu werden, müsste man sich schon verdammt anstrengen. Es ist also leicht, anzunehmen, dass er besser wird als Episode I bis III – aber für den Freund der alten Filme ist das eh nicht der Maßstab. Die Frage ist also: Wie wird er sich im Vergleich zu „Krieg der Sterne“, „Das Imperium schlägt zurück“ und „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ schlagen? Die Antwort… steht noch aus. Was man den Machern aber schon jetzt hoch anrechnen muss, ist die Tatsache, dass bislang noch nicht viel über die Handlung an die Öffentlichkeit gelangt ist. Selbst das Spielzeug scheint sich zurückzuhalten, um nicht durch bestimmte Figuren zuviel über die Handlung zu verraten. Und das ist sehr schön, denn es gibt einem, hoffentlich, die Möglichkeit, überrascht zu werden – und, noch hoffentlicher, positiv überrascht!

Bleibt die Frage, ob man aus dem Auslassen von Informationen etwas schließen kann? Warum ist Luke nicht im Trailer? Oder auf dem Plakat? Lässt das einen Schluss auf die Handlung zu? Ist Luke vielleicht… böse? Diese Idee lässt mich hin und her gerissen sein. Denn einerseits wäre das eine echte Überraschung, etwas, womit man nicht rechnet, und so was ist bei einem Film eigentlich meist ein Vorteil. Andererseits wäre das aber auch ein wenig ein Tritt ins Gesicht der alten Trilogie, denn da ging es darum, dass Luke eben der Gute ist und bleibt und sich nicht von der dunklen Seite korrumpieren lässt, was damit hinfällig wäre. Nuuuun, wir werden sehen – und was auch immer die Auflösung davon sein sollte, ich werde es nicht enthüllen, denn dafür müssen Sie den Film schon selbst sehen.

Also, wo waren wir? Vader hat den Imperator in den Aufzugschacht gestoßen, Han und Leia haben den Schutzschildgenerator gesprengt, Lando hat den (zweiten) Todesstern in die Luft gejagt und Luke hat Vader verbrannt… oder den Roboter mit ein bisschen Knochen und Haut drin, keine Ahnung, ob der wirklich brennen würde, wenn man mal genau drüber nachdenken würde, aber das ist in etwa der Punkt, an dem wir gestanden haben. Und nun… geht’s weiter!

Das Erwachen der Macht

Das Imperium wurde zerstört, aber es gibt Nachfolger, die nicht unbedingt gutes im Schilde führen. Ihnen entgegen stellt sich die Resistance, Nachfolger der Rebellen. Und es gab da mal einen Jedi namens Luke Skywalker, doch der ist seit vielen Jahren verschwunden. Ein Rebellen-, äh, Resitancepilot findet eine Karte, die die Position des alten Jedi verraten soll. Doch er ist gezwungen, sie in einem kleinen Roboter vor den Bösen zu verstecken…

Endlich, endlich fühlt sich ein Film wie ein „Star Wars“ Film an. Anders als die synthetischen, seelosen Prequels hat dieser Film das Herz am rechten Fleck. Schon dadurch, dass die Konstellation der Gegner ähnlich gelagert ist wie zuvor. Die Rebellen sind jetzt nicht an der Macht und deshalb zwangsläufig das Ex-Imperium die Rebellen – nein, es ist schon irgendwie so, wie es vorher war. Und sein muss, damit die Geschichte funktioniert. Was der Film auch tut – und damit Hoffnung für die Nachfolger gibt, denn anders als man vielleicht erwarten würde, beginnen wir die Handlung nicht mit den alten Recken und gehen dann zu den neuen Figuren über. Wir starten direkt ins Geschehen und führen neue Charaktere ein, bevor wir irgendwann zu ein paar der alten kommen. Und es klappt trotzdem, die Geschichte funktioniert, die Effekte sehen gut (und echt) aus, alles ist so, wie man es sich in einem „Star Wars“ Film wünscht. Nur, und das ist der einzige kleine Schwachpunkt, fast ein bisschen zu sehr. Ein bisschen hat man das Gefühl, ein Konglomerat der alten Filme vorgesetzt zu bekommen, wobei man sich beim Besten bedient, aber manchmal wirkt es schon so, als hätte man sich zu sehr „inspirieren“ lassen (Roboter mit Geheimdateien, vom Imperium gejagt, als Motivation für die Heldenfigur, die Heimat zu verlassen und hinaus ins All zu ziehen, eine Bar mit merkwürdigen Kreaturen, eine Vision der Macht, ein Aufeinandertreffen alter Bekannter…), aber so ganz tut das der Sache trotzdem keinen Abbruch, denn der Film hat etwas weiteres, was den Machwerken George Lucas fehlte: HUMOR!!!

Es gibt ein paar schöne Brechungen, ein paar nette Dialoge, ein paar hübsche Anspielungen. Das belebt die Sache und macht schlicht und einfach Spaß. Und da sich Fans zu Recht darüber beschwert haben, dass Han Solo in der Special Edition nicht mehr zuerst schießt, nun, dieser Film zeigt dieser Überarbeitung an einer Stelle irgendwie den Mittelfinger.

Die Akteure

Zudem ist das alles auch noch sehr schön gespielt. Harrison Ford findet schnell wieder in eine seiner beiden Paraderollen zurück und versprüht den gleichen Witz und Charme eines Abenteurers wie der junge Han Solo. Chewie bringt jeden seiner Texte gekonnt wie immer – und auch Carrie Fisher macht ihre Sache wieder sehr gut, auch wenn das Alter nicht ganz an ihr vorbeigegangen ist, ohne Spuren zu hinterlassen.

Auch die neuen Darsteller sind durch die Bank weg überzeugend – ebenfalls anders als in den Prequels. Adam Driver als Bösewicht, Daisy Ridley als Frau der Tat, John Boyega als Mann am Scheideweg und Oscar Isaac als Pilot, der zu Beginn des Films ein wenig die Rolle des witzigen Abenteurers gibt.

Da seien noch ein paar Dinge erwähnt: Es gibt mehr Frauen, auf beiden Seiten, gut wie böse. Und J.J. Abrams hat etwas verstanden, das George Lucas nicht verstanden hat: Es gibt dem Ganzen etwas Besonderes, wenn die Figuren ihre Helme und Masken aufbehalten. Das schafft eine eigene Optik und ein bisschen Mysterium. Und wenn man den Helm abnimmt, dann aus einem guten Grund. Nach dem Fiasko von „Star Trek Into Darkness“ hat Abrams hier bewiesen, dass er es doch kann, denn der Film gibt einem mehr das „Star Wars“ Gefühl, als jeder seiner beiden anderen Genre-Filme einem das Gefühl von „Star Trek“ vermittelt! Aber das gehört eigentlich ins Fazit.

Außerdem gab es stets etwas, das die drei alten Filme miteinander verbunden hat, das GL aber scheinbar auch nicht verstanden hat. Also, was ist in jeder ersten Szene des Films direkt nach der Laufschrift zu sehen? Richtig, ein Sternenzerstörer. In den Prequels fehlt das – hier nicht. Auch, wenn es der Nachfolger des Sternzerstörers ist, eine Art Super…supersternzerstörer. Leider sehen wir bei den Schiffen der Imperialen keinen alten, obwohl auch das Sinn ergeben hätte, dass sie altes Material benutzen. Die Sturmtruppen sind zwar modernisiert, fühlen sich aber trotzdem wie richtige Sturmtruppen an und handeln auch so. Auch das gibt einem das Gefühl, im richtigen Film zu sein.

Mit

Harrison Ford, Mark Hamill, Carrie Fisher, Adam Driver, John Boyega, Oscar Isaac, Daisy Ridley, Anthony Daniels, Peter Mayhew, Domhnall Gleeson, Andy Serkis, Gwendoline Christie, Max von Sydow

Star Wars: Das Erwachen des Fazits

Endlich, seit 1983, wieder ein echter „Star Wars“ Film. Er spinnt Handlung und Welt der alten (drei, denn mehr gibt es streng genommen nicht) Filme sinnvoll weiter, führt neue Ordnung und neuen Welten, neue Helden und neue Feinde ein. Und das mit viel Blick für die Klassiker und einer Menge Humor. Es ist genau das, was man sich als Fortsetzung für „Krieg der Sterne“ gewünscht hat: Neue Abenteuer in einem altvertrauten Universum. So muss „Star Wars“! Ab 17. Dezember 2015 im Kino.