Kino: DESTROYER

Runtergekommene Polizistin kommt zum Tatort einer Leiche. Auch wenn man es ihr nicht ansieht, scheint sie zu wissen, was hier los ist und so rollt sich, für den Zuschauer, ihre Vergangenheit wieder auf…

Nichtlineare Struktur

Manchmal, besonders in letzter Zeit bei Herrn Nolan, erscheint die Verwendung einer nichtlinearen Struktur ein bisschen unnötig bis aufdringlich, hier jedoch führt sie zu einer netten Pointe, die man so eher nicht kommen sieht. Leider fischt das das in ebendenselben gefallene Kind nicht unbedingt aus dem Brunnen, denn bis dahin wäre viel Straffung hinlfreich gewesen – und damit ist nichtmal das Gesicht von Nicole Kidman gemeint.

Monster-Make-up

Sie wird über lange Strecken des Films auf verbraucht und müde geschminkt, als wolle sie, wie dereinst Charlize Theron in „Monster“, zeigen, dass sie auch ohne ihr Aussehen eine gute Schauspielerin ist. Was bei Theron aufgeht, verläuft hier eher im Sande, da der müd-verbrauchte Gesichtsausdruck auch dann bestehen bleibt, wenn mal eine Actionszene angesagt ist. Und dann ist da diese eine Szene mit dem großartigen Bradley Whitford aus „The West Wing“, in der er nicht nur so mühelos spielt, sondern sie damit auch einfach an die Wand. Ein müdes Gesicht macht eben noch keine gute Performance.

Mit

Nicole Kidman, Sebastian Stan, Tatiana Maslany, Toby Huss, Scoot McNairy, Bradley Whitford, Jade Pettyjohn, Beau Knapp und Toby Kebbell

Regie: Karyn Kusama

[Besprechung erfolgt nach Sichtung der Originalfassung]

Fazoyer

Eigentlich fängt es ganz interessant an und es könnte ein spannender Fall mit einer schnuckeligen Auflösung sein, aber die meisten Wendungen sieht man langsam heranschlurfen, Toby Kebbell ist schauspielerisch noch immer so charismatisch wie die Flaschen Botox, die sich die Kidman für gewöhnlich gegeben hat, also wenn man das Ganze wenigstens gestrafft hätte, hätte es durchaus gut werden können… oder zumindest besser. Ab 14. März 2019 im Kino.

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Heimkino: Straßenfeger 03: Percy Stuart – Staffel 1+2 (Softbox Version)

Um einem bestimmten Club beitreten zu dürfen, muss Percy Stuart für jedes der Mitglieder eine Aufgabe lösen, wobei ihn der Anwalt des Clubs begleitet, um sicherzustellen, dass er dies auch tut…

Abenteuer-Krimi-Serie

aus deutschen Landen. Sollte jemand nicht mit dem Begriff „Straßenfeger“ vertraut sein, damit ist in diesem Fall eine jener Serien gemeint, die in den frühen Jahren des Fernsehens so beliebt waren, dass sie die Leute in Massen vor die heimischen Apparate brachten, wodurch die Straßen dann quasi leergefegt waren, weil alle zu Hause saßen. Heute passiert sowas wahrscheinlich bestenfalls bei der WM wenn Deutschland im Entspiel ist oder beim Eurovision Song Contest (ehemals Grand Prix d’Eurovision de la Chanson, was ungemein charmanter klingt, auch wenn es die gleiche Kacke ist). Würde „Game of Thrones“ heutzutage zeitgleich im TV ausgestrahlt, hätte es wohl die Chance darauf, ein solcher Straßenfeger zu werden, doch die Fernsehlandschaft hat sich verändert und so dürfte dieser Begriff wohl keinen zweiten Frühling erleben.

Percy Stuart“ nun, von dem in dieser Box alle 26 Folgen von Staffel 1 und 2 vorliegen, besticht durch ein einfaches wie originelles Konzept. Der Held bekommt eine Aufgabe gestellt, die er lösen muss. Das bedeutet Abenteuer. In ebendieses spielt aber auch immer Kriminalität mit hinein, nicht im Sinne einer Agatha Christie, bei der ein Mörder ermittelt werden muss, aber das Verbrechen schläft bekanntlich nicht und hier ist es oft hellwach und darum bemüht, sich in jeder Folge von seiner besten Seite zu präsentieren. Das wirkt zwar ab und an ein wenig gewollt, das Grundprinzip allerdings hat den Vorteil, dass man quasi alles machen kann, denn jede Aufgabe und damit jede Folge kann nicht nur an einen völlig anderen Ort führen, was auch passiert, es kann überdies völlig unterschiedliche Situationen und damit Geschichten generieren. Dadurch bleibt die Serie stets frisch, da man zwar immer weiß, dass es gut ausgehen wird, man aber nie vorher sagen kann, was einen erwartet.

Das Abenteurer und der Anwalt

Die Titelfigur wird gespielt von Claus Wilcke. Da mein Steckenpferd bekanntlich eher die Synchronisation war, ist er mir deshalb eher akustisch als visuell bekannt. Bevor sich Michael Chevalier für Omar Sharif durchsetzen konnte, sprach Wilcke diesen in einem seiner ersten Filme, David Leans phantastischem „Lawrence von Arabien“. Er lieh auch anderen Leuten seine Stimme, es gab jedoch nur wenige, die er mehrmals sprach. Unter ihnen befinden sich George Hamilton, Elvis Presley und Warren Beatty. In einem Film synchronisierte er mal William Shatner, war aber auch in der Videofassung von „Star Trek: The Next Generation“ für John de Lancie als Q zu hören… was uns zu seinem Partner Horst Keitel bringt. Der war nämlich ebenfalls mal als Q unterwegs, allerdings als der, der von Desmond Llewellyn gespielt wurde, und zwar in „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“. Nichtsdestotrotz hat auch er eine „Star Trek“-Verbindung, denn er sprach für den späteren Odo René Auberjonois… allerdings nicht bei „Deep Space Nine“ sondern Jahre vorher in Robert Altmans großartigem „M*A*S*H“. Soviel zu diesem Exkurs.

Mit

Claus Wilcke, Horst Keitel

Percy Fazit

Abenteuer, Krimi, Abwechslung. Ein originelles Konzept, das zwei Genres geschickt miteinander verbindet und dabei stets frisch und unterhaltsam bleibt. Ab 8. März 2019 auf DVD.

Kino: High Life

Ein Kerl und ein Baby, beide möglicherweise in einem Raumschiff oder Weltall oder sonstwas…

High Life – Low Quality

Ein Film, bei dem man erstmal nur deshalb drin bleibt, weil man hofft, dass das, was man sieht, irgendwann eine halbwegs brauchbare Erklärung findet. Halbwegs ist hier das Zauberwort, auch wenn der Zauber bzw. die „Magie des Films“, wie man so schön sagt, ziemlich auf der Strecke bleibt. Man fühlt sich an John Carpenters „Dark Star“ erinnert, weil die Sets und alles irgendwie billig aussieht, als wäre es von Laien gemacht, die aber auch kein Talent für das haben, was sie tun. Der Film schafft es dadurch, auf allen Ebenen zu versagen, sowohl was den Science Fiction Anteil und die Wissenschaft angeht, als auch was a) eine Geschichte und b) wie man eine Geschichte erzählt betrifft, vom Schuhkartonraumschiff mal nicht abgesehen, und von dem, was „der Film uns“ möglicherweise damit „sagen will“ aber ganz besonders nicht. Es ist kein Film zum Verschenken, sondern einer, den man sich schenken kann.

Sperm Trek III – The Search for Cock

Das wäre dann wohl der passendere Titel, denn der Film bietet quasi eine Bühnenrevue aller Körperflüssigkeiten, schafft es dabei aber, erschreckend unerotisch und unsexy zu sein. Wir erleben Woody Allens „Orgasmotron“ aus „Der Schläfer“ (oder die hiesige Variante) und auch ein bisschen „Garp und wie er den Weltraum sah“ kann man entdecken, aber natürlich, wie wir bereits oben gelesen haben, fern von der Qualität der Originale. Und während es bei Carpenters großartigem „Dark Star“ wenigstens einen Grund dafür gibt, warum das Innere des Raumschiffs so aussieht (und das alles Charme hat und Spaß macht), bleibt dieser Film einen solchen offen… wie so vieles andere (Spannung, Spaß, interessante Handlung, Unterhaltung, Witz, Originalität, Intelligenz… um nur die Spitze des Eisbergs zu erklimmen).

Mit

Robert Pattinson, Juliette Binoche, André Benjamin, Mia Goth und natürlich Lars Eidinger

Regie: Claire Denis

[Besprechung erfolgt nach Sichtung der Originalfassung]

STAR TWOT

Besser… nicht. Ab 14. März 2019 im Kino.

Heimkino: Mozart in Love – Intermezzo in Prag

1786. Mozart wird nach Prag eingeladen. Dort wird er nicht nur zu seinem „Don Giovanni“ inspiriert, es gibt auch unkeusche Frauen und einen finsteren Baron im Hintergrund, der Fäden zieht…

Wahre Geschichte…?

Ach, wer weiß das denn schon? Die Frage ist:

Mozart oder Beethoven?

Immer wieder weden Schubladen geöffnet und Personen springen mit Freude hinein. Mag man Hunde lieber als Katzen, die Beatles lieber als die Stones oder eben Mozart lieber als Beethoven? Ersterem hat man mit „Amadeus“ ein starkes filmisches Denkmal gesetzt, während die größte Huldigung für Beethoven wohl irgendwie „der gute alte Ludovico“ in „Uhrwerk Orange“ ist, ein großartiger Film zwar und ein hübscher Einsatz seiner Arbeit, aber vielleicht dann doch nicht so schmeichelhaft wie er es verdient hätte. Bei Wolfgang A. (Name von der Redaktion geändert) sieht das dann ein bisschen anders aus. Heute scheint es ein Musical über ihn – aber offenbar nicht von ihm – zu geben, was genauso austauschbar und synthetisch wie alle Musicals der letzten Zeit klingt und sinnloserweise seine Musik wohl nicht verwendet, was am Thema vorbeier eigentlich kaum sein könnte. Das cinematische Standardwerk zu „Wolfi“ ist dann aber wohl erwähnter „Amadeus“ von Milos Forman. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, hat man ihm da sogar in der deutschen Fassung einen Wiener Akzent gegeben. Das bleibt bei dem hier vorliegenden Werk natürlich – leider – aus. Auch sieht Mozart selbst eher so aus, als könnte er auch als Vampir in der „Twilight“-Reihe mitmachen, was ihn ein bisschen austauschbar macht – aber wenigstens leuchtet er nicht in der Sonne. Nichtsdestotrotz fehlt ihm diese gewisse Ausgelassenheit, die Tom Hulce an den Tag legte, was ihn schlicht weit weniger interessant weden lässt. Dafür gibt’s dann aber Musik, die diesmal hoffentlich vom Meister selbst stammt und auch die Ausstattung kann sich sehen lassen,

OF: Interlude in Prague

Aneurin Barnard, James Purefoy, Morfydd Clark, Samantha Banks

[Besprechung erfolgt nach Sichtung der Originalfassung]

Wolfgang Amadeus Fazit

Ein bisschen wirkt das Ganze, der finstere Baron, die heimliche Geliebte, der kontroverse Komponist, eher wie ein TV-Drama als wie ein dem großen musikalischen Meister angemessenes filmisches Intermezzo. Bei jemandem wie ihm muss einfach mehr drin sein als austauschbare Kost, es sollte der Qualität seiner Musik entsprechen, aber wenigstens von der bekommen wir hier einiges geboten. Ab 8. März 2019 auf DVD.

Heimkino: AUSLÖSCHUNG

Ein kleines Gebiet um einen Leuchtturm wird von einem merkwürdigen Kraftfeld eingeschlossen, das sich langsam ausweitet. Nachdem kein Team aus dieser Zone zurückgekehrt ist, versucht nun eine Gruppe Frauen ihr Glück…

Mystery Sci Fi Horror

Von allem ist ein wenig drin. Das Geheimnis, eine außerirdische Kraft, mordende Kreaturen und, wie es der Titel verheißt, eine globale Gefahr, die alles auslöschen könnte. Die Mischung stimmt, die Geschichte ist gut, es gibt ein paar sehr harsche Szenen und am Ende gibt es sogar eine angenehm clevere philosophische Betrachtung. Hinzu kommt das Visuelle, das absolut hervorragend ist, nicht nur, was die Effekte angeht, sondern auch in Bezug auf die Dinge, die in der fremden Zone geschaffen werden. Ein bisschen mag es an Tarkowskis „Stalker“ erinnern, nur mit besseren Bildern und weniger Längen.

Star Wars vs… Star Wars

Auch bei der Besetzung hat diese Netflix-Produktion nicht gespart und so bekommen wir in Sachen „Star Wars“ ein Zusammentreffen der Prequel- mit der aktuellen Trilogie. Natalie Portman trifft auf Oscar Isaac. Der ist wie immer gut, aber leider ein wenig zu spärlich eingesetzt. Ebenfalls mit dabei ist Tessa Thompson… zu der es auch eine Verbindung mit Portman gibt, war diese doch in den ersten beiden „Thor“-Filmen und Thompson im dritten. Auch sie zeigt sich hier schauspielerisch von ihrer besten Seite. Eine Frauenriege, die zeigt, dass auch das schwache Geschlecht eine starke Führung in Filmen haben kann, wenn man es denn lässt.

OT: Annihhilation

Natalie Portman (Manja Doering), Oscar Isaac (Alexander Doering), Jennifer Jason Leigh (Alexandra Ludwig), Tessa Thompson (Marie-Isabel Walke)), Gina Rodriguez (Giuliana Jakobeit), Tuva Novotny (Ranja Bonalana)

Fazit

Gut gemachte Science Fiction mit Horrorelementen, die ihre Geschichte sehr schön aufbaut und mit der einen oder anderen Wendung aufwartet. Ab 14. März 2019 auf DVD und Blu-ray.

Kino: TRAUTMANN

Bevor demnächst mit „Rambo: Last Blood“ der abschließende fünfte Teil der „Rambo“-Trilogie kommt, hier nun das Prequel, in dem wir erleben, wie Colonel Trautman in seiner Jugend war und das an der Stelle endet, wo er und Rambo das erste Mal aufeinandertreffen…

?

Okay, das stimmt natürlich nicht, statt dessen dürfen wir einmal mehr

Wahre Geschichte

schreiben, denn bei dem titularen Trautmann handelt es sich um einen deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg, der in britische Kriegsgefangenschaft gerät, dort dann aber seinen Wert als Torwart beweist…

Wahre… aber das hab ich ja schon gesagt

Dass er dabei noch von ein bis zwei Dämonen heimgesucht wird, kann man sich denken, denn an kaum jemanden dürfte der Krieg spurlos vorbeigegangen sein. Schön ist, zu sehen, dass es dann dennoch Leute gibt, die nach anfänglichem Hass auf den Feind und Mörder neue Wege zu gehen bereit sind, so dass man fast versucht wäre, zu glauben, dies sei gar keine wahre Geschichte sondern reine wunscherdachte Fiktion. Insofern hat der Film eine sehr schöne – und nachahmenswerte – Botschaft, die über das übliche a) Deutsche sind alle Nazis und b) Deutsche sind alle gut im Fußball hinausgeht.

Salonfähiger Rassismus

Den gibt es – und ich meine damit nicht die Flachklöppe der Arschlöcher für Deutschland. Aber es gibt Begriffe, da wird niemand aufbegehren. Einer davon wird hier oft und gerne verwendet: „Kraut“. Da geht niemand auf die Barrikaden und sagt, das geht so nicht, das kann man nicht machen, darf man nicht sagen, ist herabwürdigend und falsch. Wäre das Wort dagegen „Nigger“, ich glaube, da würde die Reaktion anders ausfallen…

Mit

David Kross, Freya Mavor, John Henshaw, Dave Johns, Harry Melling, Gary Lewis u.v.m.

Regie: Marcus H. Rosenmüller

[Besprechung erfolgt nach Sichtung der deutschen Fassung]

Fazman

Eine interessante Geschichte, wie sie einmal mehr der Zweite Weltkrieg schrieb. Wurde uns in der deutschen Fassung präsentiert… und es gibt Filme, bei denen die Illusion einer Synchro so gar nicht funktioniert, was meine eher verhaltene Meinung zu „Blakkkkkklansman“ erklärt. Dieser hier schrappt so gerade eben daran vorbei, dürfte aber im Original einfach weit wirkungsvoller sein. Ab 14. März 2019 im Kino.

Kino: ROCCA VERÄNDERT DIE WELT

Rocca kommt nach Hamburg, wo sie an die Schule soll, doch die Tochter eines Astronauten, der auf der ISS ist (nicht die Terrorgruppe, wird auch im Film gesagt, ein netter Gag, den die Kinder nicht verstehen werden), die clever und gebildet ist (würde super klarkommen mit Viggo Mortensens Kindern in „Captain Fantastic“) und mal nebenbei ein a la „Airplane“ in Not geratenes Flugzeug landet, entdeckt Probleme und „schafft sich die Welt, wie die wie die wie sie ihr gefällt“…

Zuckersüß!!!

Und das ist gar nichteinmal negativ gemeint. Der Film ist einfach angenehm optimistisch und positiv. Und das wird super übertragen von Luna Marie Maxeiner, die trotz ihres Vornamens keine Schweiger-Tochter ist, was man auch merkt, denn im Gegensatz zu denen kann sie spielen. Am Anfang ist das noch eine Spur zu strahlend, doch schon bald hat sie sich darauf eingeschossen und alles passt perfekt. Was nebenbei für alle Darsteller/innen und sogar das Eichhörnchen gilt. Da gibt es einfach nix zu meckern, das ist einfach saupositiv, denn der Titel könnte auch lauten

Rocca verbessert die Welt

was genau das ist, was sie tut. Was in unserer Zeit ein sehr schönes Zeichen ist, dass es auch anders geht, dass es auch auf Roccas Weise gehen könnte, wenn man sich denn einen Scheiß drum scheren würde. Sollte der Film also dazu führen, dass auch nur ein Kind sich ein Beispiel daran nimmt und versucht, ja, das klingt käsig, aber was solls, ein besserer Mensch zu sein, dann wäre es das echt wert gewesen. Davon ab ist es einfach ein gleichermaßen unterhaltsamer wie schöner Film, der Spaß macht und ein schönes Kontrastprogramm ist zu der Welt in der wir leben.

Mit

LUNA MARIE MAXEINER,  BARBARA SUKOWA, FAHRI YARDIM, MICHAEL MAERTENS, MINA TANDER, CORDULA STRATMANN, VOLKER BRUCH, LUISE RICHTER, LEO KNIŽKA, CASPAR FISCHER-ORTMAN und DETLEV BUCK

Regie KATJA BENRATH

Fazit verbessert die Welt

Eine moderne Pipi Langstrumpf, die auf eine unaufdringliche wenn auch nicht wirklich realisitsche Weise positiv ist, dabei aber einfach Spaß macht, auch, wenn man von Anfang an weiß, dass das alles nur gut enden kann, obwohl es hier und da ein paar ernste Momente gibt. Doch Fräulein Maxeiners Enthusiasmus ist einfach ansteckend – und da ich gerade „Babylon Berlin“ abgeschlossen habe, war es schön, Volker Bruch wiederzusehen, der einfach gut ist und Filme verdient, die seinen Fähigkeiten angemessen sind… wie diesen hier. Ab 14. März 2019 im Kino.